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Sonntag, 1. Juli 2012, 09:41

RP Hilfe - Jedi Schatten

Edit: Dieser Guide stammt von Angram. - Jestocost

Inhalt

Einführende Worte:
Sinn und Zweck einer RP-Spielhilfe


Grundlegendes:
Unterschied zwischen Engine- und IC-Schatten
Missverständnisse

Hintergründe:
Historische Vorgänger
Der Jedi-Geheimbund
Bekannte Schatten

Hintergründe:
Der Schatten in SWTOR
Die Stellung im Jedi-Orden
Anforderung an einen Jedi-Schatten
Ausbildung von Jedi-Schatten

Abschließendes:
Das letzte Wort







Einführende Worte:

Sinn und Zweck einer RP-Spielhilfe
Der ein oder andere Leser wird sich jetzt sicherlich fragen, wozu er denn eine Spielhilfe fürs Rollenspiel eines Jedi-Schatten benötigt. Die Frage ist ganz leicht beantwortet: es gibt nur wenige Informationen in der Lore zum Jedi-Schatten und alleine die Tatsache, dass der Jedi-Schatten aus der Lore bzw. die IC-Darstellung eines Schattens, nichts mit der Engine-Klasse des Schattens zu tun haben muss, ist Grund genug hierfür. Wie will man etwas darstellen, von dem man nur wenig bis gar kein Wissen besitzt? Es fehlen die ganzen Feinheiten und manchmal auch das grundlegende Verständnis.

Ebenso wenig kann ein Spieler, unabhängig davon ob er ein erfahrener oder unerfahrener Rollenspieler ist, ohne genauere Informationen einen Jedi-Schatten authentisch mimen. Wie denn auch, wenn er keinerlei Wissen dazu besitzt oder sich im schlimmsten Fall nur dem Bedient, was in den Foren an Gerüchten und Halbwissen kursiert.
Dann hätten wir im RP wohl nur Jedi-Schatten, die eine Mischung aus WoW-Schurke und Hexenmeister, fies und hinterlistig, …, wären. Eine grauenvolle Vorstellung!

Diese Spielhilfe beinhaltet Informationen die das Ausspielen eines Jedi-Schatten als IC-Klasse unterstützen. Denn Jedi-Schatten sind mehr, als eine plumpe Engine-Klasse!

Viel Spaß mit dieser RP-Spielhilfe zum Jedi-Schatten.



Grundlegendes:

Unterschied zwischen Engine- und IC-Schatten:
Wie bereits in meinem RP-Guide für Anfänger erwähnt, ist man als Rollenspieler grundsätzlich nicht daran gebunden, als IC-Klasse nur das zu spielen, was die Game-Engine hergibt. Die Game-Engine zeigt uns sehr viel früher und deutlich einschränkender eine Grenze auf, als es der Hintergrund des Star Wars Universums, die Lore, uns vorgibt.
Wir müssen also grundlegend den Engine-Schatten und den IC-Schatten aus der Lore unterscheiden!

Das Spiel sieht vor, dass man einen Jedi-Schatten nur als erweiterte Klasse des Jedi-Botschafters spielen kann. Betrachtet man die Hintergründe und die Lore, so ist dies eine recht einseitige und sehr einschränkende Vorgehensweise. Ähnliches haben wir bei den erweiterten Klassen des Jedi-Ritter in Bezug auf den Hüter und den Wächter. Dies sind die Einschränkungen die der Game-Engine geschuldet sind, die aber für die Darstellung eines Schattens im RP keine Rolle spielen sollten.
Denn betrachtet man die Hintergründe, waren die meisten Jedi-Schatten im Grunde die Jedi-Wächter, die aufgrund ihrer Erfahrungen und Missionen mehr und mehr zu Schatten wurden.

Der Jedi-Schatten ist eine Ausrichtung, die jeder Jedi – unabhängig der gewählten Engine-Klasse – einschlagen kann. Diese Spielhilfe wird sich also nicht mit der Engine-Klasse des Schattens, sondern mit der IC-Ausrichtung eines Jedi-Schattens im Rollenspiel auseinandersetzen.
Ein Jedi-Schatten wird man nicht mit einem Klick bei der Charaktergestaltung und später bei der Wahl der erweiterten Klasse, sondern mit seinem Konzept und seiner Spielweise.

Grundlegend: vergesst den Engine-Schatten, dieser ist für den IC-Schatten nicht relevant!


Missverständnisse:
Betrachtet man die Engine-Klasse des Jedi-Schatten und bezieht die Informationen dieser erweiterten Klasse des Botschafters mit ein, so befinden wir uns sehr schnell auf dem Terrain der Missverständnisse.

Unter Engine-Aspekten stellt sich der Jedi-Schatten als hinterlistiger Schurke dar, der aus der Tarnung heraus und hinter dem Gegner den meisten Schaden macht. Blickt man etwas weiter, so kann man durchaus auch einige dunkle Elemente eines Hexenmeisters darin erkennen.

Aber passt dieses Bild zu dem Bild eines Jedi – was ein Jedi-Schatten in allen Fällen ist?
Wohl kaum, denn die Art und die Ausrichtung der Spielweise des Engine-Schattens steht in weiten Teilen im Konflikt mit dem Wesen eines Jedi. Je nach Spielweise seines Jedi, mal mehr oder mal weniger. Grundlegend haben Engine- und RP-Schatten aber nur wenig gemeinsam.

Anknüpfend an den vorherigen Punkt, basieren die ganzen Missverständnisse einzig und alleine auf die Darstellung des Engine-Schattens. Auch hier gibt es wieder etwas grundlegendes, dass diese Dinge ausräumen kann: vergesst den Engine-Schatten, dieser ist für den IC-Schatten nicht relevant!



Hintergründe:

Historische Vorgänger:
Die Jedi-Schatten sind keine Erfindung Biowares, sondern sind, zwar recht selten, bereits ein Teil des Star Wars Universums.

Schon zur Zeit des Großen Hyperraum-Krieges, rund 1350 Jahre vor dem Vertrag von Coruscant, wurden einige Jedi-Schatten ausgesandt, um Artefakte und andere Gegenstände des scheinbar zerstörten Sith-Imperium zu finden und zu zerstören. Die durch die Dunkle Seite der Macht verdorbenen Amulette, Relikte, Holocrons und Talismane mussten um jeden Preis zerstört werden. Da diese Missionen äußerst gefährlich waren, wurden nur besondere Jedi dazu entsandt.

Nach dem Großen Sith-Krieg, etwa 350 VVC, stieg die Anzahl der Jedi-Schatten erneut merklich an. Unter anderem befassten sie sich nicht mehr nur mit dem Zerstören von Holocrons und Artefakten, sondern deuteten vermehrt Visionen und sollten so alle Anzeichen der Dunklen Seite erkennen und aufspüren. Unter Jedi-Meister Krynda Draay wurde eine teils umstrittene und geheime Gruppe von Jedi-Schatten und Jedi-Sehern gebildet: der Jedi-Geheimbund.

Auch in den Jahrtausenden nach dem Vertrag von Coruscant wurden die Schatten immer und immer wieder eingesetzt, um die Anwender der dunklen Seite der Macht zur Strecke zu bringen und um den Frieden in der Republik mit allen Mitteln zu gewährleisten.



Der Jedi-Geheimbund:
Der Jedi-Geheimbund wurde 343 VVC durch Jedi-Meister Krynda Draay gegründet.
Aufgrund der Aufgaben und Ziele, befanden sich mehrere Jedi-Schatten in diesem Bund.

Dieser geheime Zusammenschluss mehrerer Jedi des Ordens, hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Rückkehr der Dunklen Seite der Macht mit allen Mitteln zu verhindern. Dabei wollte man auch nicht vor aggressiveren Mitteln zurückschrecken und musste daher eher im Verborgenen operieren.

Die Wurzeln der Entstehung liegen im Verlauf und dem Ende des Großen Sith-Krieges.
Der Orden und die Republik waren nach dem Ende dieses Krieges stark angeschlagen, die Infrastruktur nahezu zerstört. Verwüstung und Existenznöte bestimmten das unmittelbare Leben.
Innerhalb des Jedi-Ordens gab es ein großes Zerwürfnis, da die Sith, die diesen Krieg zu verantworten hatten, nahezu vollständig ehemalige Jedi des Ordens waren.
Die traditionelle und stoische Politik der Zurückhaltung des Hohen Rates, wurde von einigen Ordensmitgliedern als falsch bezeichnet. Sie waren der Meinung, dass man diese Sache mit einem aggressiveren und konsequenteren Umgang mit gefallenen und ehemaligen Jedi, bereits im Keim hätte ersticken können.
Aufgrund der Tatsache, dass diese Methoden im Orden und vor allem im Rat nie anerkannt werden würden, wurde der Jedi-Geheimbund im Verborgenen gegründet. Weder die Sith, noch gefallene Jedi sollten je wieder eine Bedrohung darstellen.

Der Jedi-Geheimbund bestand aus mehreren Seher- und Wächterkreisen.
Diese Kreise sollten den Geheimbund warnen, wenn sie die Dunkle Seite wahrnahmen. Alleine die Visionen der Seher waren Grund genug, für das Handeln des Bundes.
Ebenso in den Kreisen eingesetzt, fanden sich Jedi-Wächter und Jedi-Schatten darin wieder oder wurde zu eben jene ausgebildet.
Besonders die Jedi-Schatten waren solche Jedi, die als verborgene Agenten tätig waren und wie bereits ihre Vorgänger 1000 Jahre zuvor, die Aufgabe hatten, Sith-Artefakte und alle Auswüchse der Dunklen Seite zu zerstören. Die Jedi-Schatten des Jedi-Geheimbundes waren deutlich offensiver eingestellt, als die übrigen Jedi des Jedi-Ordens. Ihre Existenz wurde geheim gehalten.

Durch das Loslösen ihrer Aktionen, wodurch sie sich der Kontrolle des Ordens und des Jedi-Rates entzogen, sowie durch das stetig paranoide Verhalten und das immer weitere Entfernen von den Grundsätzen der Jedi, war der Jedi-Geheimbund um Jedi-Meister Krynda Draay, später um Lucien Draay, zu jeder Zeit bereit, Mord, Zerstörung und Verrat gegen die Dunkle Seite oder ihre vermeintlichen Anzeichen einzusetzen.
Dabei merkten sie nicht, dass sie sich durch ihre Aktionen selbst auf den Pfad der Dunklen Seite begaben. Trauriges Ende und tragischer sowie folgenreicher Höhepunkt stellte das Padawan-Massaker von Taris (311 VVC) dar, bei dem ein halbes Dutzend Padawane, aufgrund einer Vision, durch die Hand ihrer eigenen Meister den Tod finden sollten.


Bekannte Schatten:
Bataui Zeel, Jelph Marrian, Celeste Morne, Raana Tey und Q'Anilia waren Jedi-Ritter und Jedi-Meister des Alten Ordens, die als Schatten für den Jedi-Geheimbund tätig waren.



Jedi-Schatten:

Der Schatten in SWTOR:
Betrachtet man die Beispiele und die weiteren Informationen aus den Quellen, so ergibt sich ein sehr differenziertes Bild zu dieser Ausrichtung eines Jedi. Unter dem Aspekt, dass ein Schatten noch immer ein Jedi des Ordens ist, fasse ich die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Schatten, zu den unterschiedlichen Epochen und in den verschiedensten Organisationen einmal kurz zusammen.

Jedi-Schatten waren stets gut ausgebildete und erfahrene Jedi. Sie waren in der Lage auch schwerste Missionen auf sich selbst gestellt zu meistern. Für den Erfolg ihrer Missionen, mussten sie hohe Kompetenzen in vielen verschiedenen Bereichen aufzeigen (Offensive Fähigkeiten in Lichtschwertkampf, Machtfähigkeiten; Infiltration; Elektronik; hohe körperliche Zähigkeit, aber auch geistige und seelische Stärke; …).
Betrachtet man dies, kommt man nicht umhin, vom Bild eines Elitekämpfers zu sprechen. Die Jedi-Schatten hatten alle eines gemeinsam: sie waren als Jedi die Generalisten, aber als Schatten die Spezialisten und stellten innerhalb dieses Aufgabenspektrums die Elite dar.


Die meiner Meinung nach als wahrscheinlichste Ausprägung eines Jedi-Schatten in SWTOR und auch die Grundlage der noch anstehenden Punkte, ist die folgende Definition:

In vielen Zeiten waren die Jedi-Schatten die Schatten ihrer selbst und des Jedi-Ordens. Es waren stets sehr gefestigte und äußerst fähige Jedi, die ausgesandt wurden, um die Dunkle Seite der Macht in all ihren Formen und Ausprägungen (Artefakte, Machtanwender, Informationen, ...) zu bekämpfen.
Dabei agierten sie oftmals im Verborgenen und auch als Einzelgänger, ihre Missionen gaben dies meist auch vor oder verlangten es. Nicht selten wählten sie auch aggressivere Methoden, als es erforderlich schien und nicht immer im Konsens mit dem Jedi-Rat. Jedoch darf man niemals die äußeren Umstände, die Missionsziele und die Erwartungen des Rates außer Acht lassen. Da diese Jedi sehr viel Kontakt zur Dunklen Seite hatten, mussten sie stets gefestigt in ihrem Glauben an die Helle Seite sein. Oftmals konnten Jedi-Schatten der Verführung nicht wiederstehen oder verfielen ihrer eigenen Paranoia, in allem und jedem die Dunkle Seite zu erkennen. Aus diesem Grunde wurden die Schatten überwiegend vom Rat des Ersten Wissens persönlich erwählt.


Die Stellung im Jedi-Orden:
Als angesehene und respektierte Jedi innerhalb des Ordens, sind die Jedi-Schatten die Infiltratoren, die Agenten und Spione und in vielen Fällen auch die unbekannte Speerspitze des Ordens.
Die Schatten erhalten ihre Missionen direkt von Hohen Rat oder vom Rat des Ersten Wissens.

Ein Jedi-Schatten ist in erster Linie ein Jedi des Ordens. Das was ihn besonders macht, ist das, was auch andere Jedi besonders machen würde: seine besondere Spezialisierung.
Ein Meister der Heilkunst, der sich gezielt auf alle Dinge diese Thematik betreffend, spezialisiert hat, ist ebenso besonders, wie ein Jedi, der als Diplomat eine besondere Begabung und Befähigung an den Tag legt und so deutliche Erfolge in den widrigsten Verhandlungen erzielen kann.

Sicherlich sind die Anforderungen an einen Schatten weitaus größer und facettenreicher, als beispielsweise an einen normalen Field-Service-Jedi. Alleine aufgrund der Tatsache, dass die Schatten in ihrem Wirken oftmals direkt auf dem schmalen Pfad zwischen Heller und Dunkler Seite wandern und dieser ständigen Versuchung und Verführung widerstehen müssen, verleiht ihnen etwas mehr Respekt innerhalb des Ordens.

Grundsätzlich sind sie aber genauso geachtete und respektierte Jedi des Ordens.


Anforderung an einen Jedi-Schatten:
Ein Jedi-Schatten wird ausgesandt, um die Dunkle Seite der Macht, sowie die Sith in all ihren Formen und Ausprägungen (Artefakte, Machtanwender, Informationen, ...) aufzuhalten.
Immer dann, wenn es erforderlich ist und kein anderer, normaler (dies soll nicht herabwürdigend sein, da alle Jedi hochausgebildete Individuen sind!) Jedi dies bewerkstelligen kann.
Dadurch ist der Schatten stets der Gefahr und der Anziehungskraft der Dunklen Seite ausgesetzt.

Ebenso wie es bei den Botschaftern und Gelehrten ist, die sich mit den Schriften und Studien der Dunklen Seite und der Sith befassen, muss sich auch der Schatten erst seiner eigenen Dunkelheit stellen, bevor er die Dunkelheit aus der Galaxie vertreiben kann.
Wie kein anderer Jedi wandert der Jedi-Schatten am schmalen Grad zur Dunklen Seite und nicht von ungefähr sind viele Schatten bereits der Dunklen Seite verfallen.

Um dieser großen Gefahr zu trotzen und der Herausforderung zu bestehen, muss ein Jedi-Schatten physisch aber vor allem auch psychisch absolut gefestigt sein. Ein Schatten bringt für gewöhnlich ein hohes Wissen über die Macht und ein ebenso großes Verständnis über die Philosophie des Jedi-Ordens und des Kodex mit.
Die schwierige Herausforderung des Jedi-Schatten wird es sein, den Spagat zwischen dem Erfüllen der Mission und seiner Rahmenbedingungen auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Wahrung und Achtung der Grundsätze auf denen der Orden aufgebaut ist, zu meistern.


"Ein Jedi-Schatten muss jederzeit seine eigenen Motive überprüfen und hinterfragen."
- Angram während einer Lektion

Persönlich sehe ich Jedi-Schatten in allen Altersgruppen (mit Ausnahme von ganz frischen Jedi, da diese erst ab Jedi-Ritter eine solche Ausbildung erhalten könnten). Sicherlich werden ältere Jedi dafür geeigneter sein, als es junge Jedi sind. Dafür spräche auch die Entwicklung vieler bekannter Jedi-Schatten, die zumeist sehr erfahrene und gefestigte Jedi-Wächter waren und erst später zu Schatten wurden.

Eine wichtige Grundlage ist jedoch der Glaube an die Helle Seite, die gefestigte Psyche und das Verständnis für den Kodex. Ein Jedi der mit sich selbst nicht im Reinen ist, der an sich oder an der Macht zweifelt, der wird sich sehr schnell auf dem Pfad der Dunklen Seite wiederfinden und nur eine kurze Karriere als Schatten im Jedi-Orden erleben.


"Zum Jagen schickt man eine Jägerin."
- Lucien Draay über seine Jedi-Schatten

Abgesehen von den bisher dargestellten Anforderungen, müssen Jedi-Schatten aber noch weitere Kompetenzen in sich vereinen.
Wie ich es einige Absätze weiter oben bereits schrieb, sind die Jedi-Schatten Generalisten. Sie beherrschen sowohl den Lichtschwertkampf als auch die Anwendung ihrer Machtfähigkeiten - auch in ihren offensiven Ausrichtungen - sehr gut. Ein Jedi-Schatten kennt aber auch die Mittel von Diplomatie und weiß, wann er mit dem Wort weiter kommt, als mit dem Lichtschwert.
Kenntnisse in Elektronik, Infiltration, Sicherheitssysteme, uvm. sind nur wenige Dinge, die ein Schatten beherrschen muss. Nur so kann er jederzeit und an jedem Ort in der Galaxis seine Mission, auch unter den widrigsten Bedingungen, erfüllen.

Dabei gilt es aber zu beachten, dass ein Jedi-Schatten kein meisterlicher Lichtschwertkämpfer, zugleich meisterlicher Machtanwender, ein hervorragender Hacker, Pilot, Ingenieur und dergleichen ist! Es muss gute bis sehr gute Kenntnisse darüber besitzen, dies erfordern die Missionen, aber auch ein Jedi kann nicht alles gleich gut und vom Super-Jedi wollen wir hier erst gar nicht sprechen.

Auch hier gilt, die einen Schatten sind deutlich offensiver eingestellt, während andere ihre wahre Begabung in der Infiltration aufzeigen.


Ausbildung von Jedi-Schatten:
Über die Ausbildung zum Schatten gibt es nur sehr wenige Informationen.
Grundlegend kann man als Spieler eines Jedi-Schatten aber von zwei, bzw. drei möglichen Arten ausgehen.
Erfahrene Jedi-Wächter, Field-Service-Jedi und eben alle Jedi, dessen Missionen denen der Schatten nahekommen, sind potentielle Jedi-Schatten. Meist entwickeln sich aus diesen Jedi dann im Laufe der Jahre die sog. Jedi-Schatten.
Im RP wäre dies ein guter Einstieg für einen sehr gefestigten und erfahrenen Jedi-Ritter oder Meister, der aufgrund seiner Erfahrungen und seiner besonderen Kenntnisse (die er sich zum Teil auch in den Jahren erworben hat) nach und nach mit eben gefährlicheren Missionen und jenen, die diese besondere Gefahr der Dunklen Seite ausstrahlen, erhalten.

Die Entwicklung zum Jedi-Schatten verläuft in diesem Fall über Jahre und Jahrzehnte hinweg und ist ein schleichender Prozess.
Eine weitere Möglichkeit zur Entwicklung als Jedi-Schatten, ist die Ausbildung durch einen erfahrenen Schatten.
Hierbei kann es mehrere Einstiegspu.nkte geben. Ein ausgebildeter Jedi, der seinen Ritterschlag bereits erhalten hat, kann sich in die Ausbildung bei einem anderen, erfahrenen Jedi begeben und wird so selbst zu einem Jedi-Schatten.
Aufgrund der Besonderheit der Aufgaben als Schatten, wird ein erfahrener Jedi-Schatten seinen Schüler wohl mit Bedacht aussuchen bzw. bei den Anfragen der jungen Ritter, gut abwägen und auswählen. Es muss beurteilt werden, ob der Schüler in der Lage sein wird, alle Anforderungen an einen Schatten, zu bewältigen. Ein Jedi-Ritter dessen Begabung und Interesse in der Machtheilung und im Studieren von Archiven liegt, wird eher weniger als potentieller Jedi-Schatten in Frage kommen.
Grundsätzlich kann man durchaus davon ausgehen, dass nur potentiell vielversprechende Jedi durch Jedi-Schatten zu eben solchen ausgebildet werden würden.

Die Ausbildung zum Jedi-Schatten verläuft sozusagen in Vollzeit und kann sicherlich mehrere Jahre andauern (als gesundes Mittel würde ich 3 Jahre ansetzen).
Eine weitere Möglichkeit, wenngleich die seltenste, ist das Ausbilden von Jedi-Schatten in Gruppen, Bunde und Schulen.
Ähnlich wie der Jedi-Geheimbund von Draay oder wie die Ausbildungseinrichtungen im Neuen Jedi-Orden (den ich allerdings inhaltlich nicht miteinbeziehe, lediglich als Beispiel heranziehe), wurden Jedi-Schatten immer wieder in kleineren Schulen zu Schatten ausgebildet. In einer solchen Schule mischen sich allerdings die beiden zuvor angesprochenen Möglichkeiten. Junge wie auch erfahrene Jedi-Ritter erhalten von erfahrenen Jedi-Schatten ihre Aus- oder Weiterbildung.
Während die erfahreneren Jedi eine kürzere Ausbildung bzw. Weiterbildung erhalten, wird die Ausbildung zum Schatten bei den jüngeren und unerfahreneren Jedi sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen.

Auch hier kann man, je nach Erfahrungsgrad, von mehreren Monaten bis hin zu mehreren Jahren der Ausbildungszeit ausgehen.


Bei der Wahl und der Entscheidung für einen möglichen Einstieg und Weg zum Jedi-Schatten, sollte aber noch folgendes bedacht werden:
Die sicherste Entwicklung zum Schatten ist Variante 1. Da die Entwicklung sehr langsam über viele, viele Jahre verläuft und dieser Jedi am Ende seiner Entwicklung auch noch lebt.
Die gefährlichste Entwicklung stellt die 2. Variante mit einem persönlichen Lehrmeister dar. Als junger Jedi-Ritter wird man sehr bald der unverblümten Realität der Dunklen Seite gegenüber gestellt und muss sich bereits sehr bald behaupten. Die Gefahr dass der Schüler an den Anforderungen scheitert, er der Dunklen Seite verfällt oder einfach nur bei den Missionen stirbt, ist sehr hoch.
Das Konzept in Variante 3, der Ausbildung in einem Bund, einer Schule, ist die Mischung aus Variante 1 und 2 und stellt einen durchaus gefährlichen, aber doch in weiten Teilen berechenbaren Verlauf dar. Die Wahrscheinlichkeit des vorzeitigen Ablebens oder des Verfallens zur Dunklen Seite, werden durch Schulung, Unterricht und intensiverer Betreuung auf ein Mindestmaß reduziert.


Abschließendes:

Das letzte Wort:
An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe. Für diese RP-Spielhilfe wurden alle verwertbaren Informationen der Printpublikationen als Quelle verwendet, erst dann die Onlinequellen, da diese fast ausschließlich auf der Printquelle basieren und nur wenig neues hinzukam.
Dieser Leitfaden darf jederzeit unter Angabe der Quelle kopiert und auf anderen Webseiten und Foren veröffentlicht werden. Allerdings weise ich ausdrücklich darauf hin, dass die Spielhilfe weder verändert noch gekürzt dargestellt werden darf. Dies schließt diese Zeilen sowie den Copyright-Hinweis mit ein.

Fragen, Anregungen, Lob und Kritiken werden nur auf www.schattenbund-aurora.de (bzw. hier im entsprechenden Diskussionsthread) beantwortet.
Dort findet ihr auch stets die aktuelle Version, sowie andere Guides zum Thema Rollenspiel und SWTOR.

Webseite nicht mehr aktiv - Jestocost


Quellen:
Publikation: "The Jedi Path: A Manual for Students of the Force"
Publikation: SW Roleplaying Game - Knights of the Old Republic - "Campaign Guide"
Online: http://starwars.wikia.com/wiki/Main_Page
Online: http://www.swtor.com
Angrams Brain


Diese RP-Spielhilfe wurde von Angram erstellt.
eMail: info@schattenbund-aurora.de
Webseite: www.schattenbund-aurora.de

Website nicht mehr aktiv, Erreichbarkeit per E-Mail daher zweifelhaft - Jestocost

Stand: 18.07.2011

2

Sonntag, 1. Juli 2012, 09:55

Das ist nur ein grober Leitfaden den ich im Internet gefunden hab. Ich dachte mir ich stell das hier rein, da ich schon oft festgestellt hab, wie wenig Leute in der Lage sind einen Schatten im RP authentisch zu verkörpern.

Ein Schatten ist insbesondere ein Jedi, der auf sich allein gestellt operiert (in vielen Fällen). Sei es um einen Darth auszuschalten, den feindlichen Vormarsch in einem Kriegsgebiet zu stoppen oder hinter den "Linien" Aufgaben wahrzunehmen, bei denen es nicht primär auf Feuerkraft ankommt, sondern auf Präzision - den Stich mit einer Nadel, direkt ins Herz des Feindes.

Wie arbeitet ein Schatten?
Er geht Wege, die sich fernab der Norm befinden. Er baut sich ein effektives Netzwerk wertvoller Kontakte auf. Er ist ein Meister des Verkleidens und der "Tarnung". Hiermit ist keine Pseudo-Machttarnung nach dem Prinzip des engine Schattens gemeint, mit einer Art "On/Off" Schalter, vielmehr aber geistige Kontrolle Anderer und intelligentes Vorgehen. Als Musterbeispiel kann ich hier nur Episode 4 nennen, wo sich am Ende Obi Wan seinen Weg zu Darth Vader bahnt ohne dabei ein Blutbad zu hinterlassen oder entdeckt zu werden.

3

Montag, 2. Juli 2012, 12:30

danke dass Du diesen Guide hier reingestellt hast!

4

Mittwoch, 4. Juli 2012, 15:48

Der Guide ist ja ne nette Sache und ich denk mal zumindest auf diesem Server eigentlich doch bekannt. Stammt ja auch von diesem ^^

Was mich interessieren würde: Wie wird die Geschichte "Jedi-Schatten" auf diesem Server gehandhabt? Gibt es dafür eine Gilde, ein externes Projekt? Ist es den Jedis hier bekannt wer ein Schatten ist und wer nicht? Wie werden hier Informationen diesbezüglich gehandhabt? Oder allgemein gefragt: Wie spielt ihr hier "Schatten-RP" aus?
Denn in meinen Augen ist es ein heikles Thema und da dürfte es, wie grundsätzlich im RP, sowieso einige Meinungen geben, die vllt in verschiedene Richtungen gehen und vielleicht habt ihr hier ja eine Übereinkunft bezüglich dieser Thematik getroffen - und dann wäre es ja irgendwie unpraktisch, wenn man (unbewusst) quer schießt.

Gruß
Dohra

Edit: Alles klar, eine Informationsquelle hab ich bereits und das hört sich doch schon mal ganz gut an. Sollte es noch weitere Infos geben, wär ich dankbar, falls hier oder per PM da noch nen Rückläufer kommt.
Obi-Wan zu dem Geist von Qui-Gon: "Shouldn't you be haunting Darth Maul, or Yoda? GO HAUNT YODA!" - Star Wars Detours

Der Text da oben mag sich vielleicht etwas emotional lesen, aber du darfst mir glauben: Wenn ich nicht reinschreibe, dass ich gerade außer mir bin, dann bin ichs auch nicht. Ich habe nur eine Tendenz zu einer ... leicht zugespitzten, ironischen, teils sarkastisch klingenden Ausdrucksweise, die das vermitteln mag - but you're still welcome

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dohramos« (4. Juli 2012, 20:57)


5

Sonntag, 7. Oktober 2012, 15:30

Der Jedi-Schatten – Eine Spielhilfe zum besseren Verständnis



Inhaltsverzeichnis


Einleitung
Bevor wir anfangen …
Was ist ein Jedi-Schatten?
Problematik OOC – IC
Hintergrund Geschichte
Zwischenergebnis
Woher bekommt ein Schatten seine Aufgaben?
Welche Aufgaben bekommt ein Schatten?
Wie wird man zum Schatten?
Wie läuft die Ausbildung des Schatten ab?
Problematiken / Diskussionsthemen
Abschließende Worte



Einleitung


Was will ich erreichen:
Das hier soll eine kleine Spielhilfe zum besseren Verständnis über eine IC Charakterklasse werden, die, durchaus zu Recht, schnell für Diskussionen sorgen kann und es meist auch tut.

Was will ich NICHT erreichen:
Das jetzt jeder dritte Spieler als Jedi-Schatten rumläuft. Ganz im Gegenteil kann ich vielleicht sogar dafür sorgen, dass einige, die glauben sie seien einer, nochmal ihr Charkonzept überdenken mögen und dann eventuell sehen, dass da ein paar Dinge nicht ganz schlüssig sind.

Wieso schreib ich das hier?:
Es gibt bereits eine Spielhilfe zu dem Thema, die von Angram. Ich hatte sie mir damals durchgelesen, nachdem ich mir im Kopf bereits ein paar Dinge zurecht gelegt hatte und das Schatten-Konzept als das für Dohramis ausgewählt hatte. Die Spielhilfe zeigte mir damals ein paar Punkte auf, die ich nochmals überdachte, aber im großen und ganzen hatte das damals gepasst.

Damals.

Heute nicht mehr. Warum? Weil sich die Erde weiterdreht, Zeit vergeht, und man neues Wissen dazu bekommt, neue Erfahrungen macht und sich dadurch Blickwinkel zu bestimmten Themen ändern, oder einfach neu betrachtet werden. Und die Spielhilfe von Angram ist nicht mehr ganz up to date, um es mal neudeutsch auszudrücken.


In den letzten Monaten habe ich einige Diskussionen in Foren, nicht nur hier im Ordensforum, und auch im TS gehabt, bei denen man sich über verschiedene Dinge unterhielt. Randkonzepte wie der Schatten war da auch ab und an mal dabei, ebenso wie andere Thematiken, bei denen man nicht immer ganz sicher war, wie man sie am besten handhabt.

Quellen. Das so ziemlich schwierigste Thema, wenn man sich mit Rollenspiel beschäftigt. Als Quellen berufe ich mich auf das was den meisten bekannt ist. Da wären die 6 Filme, die Clone Wars Serie, Wookipedia.
Warum diese? Weil das die sind, die noch am ehesten ALLEN Spielern uneingeschränkt zur Verfügung stehen können. Romane, Spiele, Rollenspielsysteme sind auch Quellen, aber stehen womöglich nicht jedem zur Verfügung. Daher versuche ich mich primär auf die zu erst genannten Dinge zu berufen, da diese den meisten bekannt sind und leichter Vergleiche gezogen werden können. Dennoch greife ich auch unter Umständen einmal auf andere Quellen zurück, werde das jedoch dann auch entsprechend vermerken.
Weiterhin werde ich auch bestimmte Teile aus der Spielhilfe von Angram zu dem Thema „Jedi-Schatten“ nutzen.

Ja, ich weiß das eine Wiki-Seite keine verlässliche Quelle ist. Der Vorteil bei Wookipedia ist, dass die Quellen durchaus sehr umfangreich in den Beiträgen mit angegeben sind und daher nachvollziehbar ist woher die Infos stammen. Weiterhin kann man, wenn man die Beiträge richtig liest und den Querverweisen folgt und sich auch diese durchliest, durchaus die Informationen herausfiltern, die in einem Beitrag Sinn ergeben und die, die vielleicht zwei mal bedacht werden müssen. (Insbesondere Spreche ich hier von Abschnitten, die sich eindeutig als einzige und direkte Quelle ausschließlich auf das MMO stützen, was in der Form unangepasst ist)
Weiterhin ist Wookipedia international (englisch) und auf eine bestimmte Community zugeschnitten. Jemand der sich nicht dafür interessiert wird sich dort nicht grundlos einfinden und sinnlose Beiträge schreiben. Selbst wenn würde, sollte man so etwas merken. Englisch hat in diesem Falle den Vorteil, dass die Quellen primär auf englisch erscheinen und damit dort auch Kontextprobleme weniger stark sind, da sie eben nicht übersetzt werden mussten, sondern von den Verfassern in ihrer eigenen Sprache geschrieben wurden.

Weiterhin habe ich auch einiges in Absprache mit anderen „beschlossen“. Warum? Weil es wenig Informationen über den Schatten gibt. Aber auch in einer Hierarchie gibt es Systeme und das ganze beruht ja auf irgendwas. Wenn man dann versucht Parallelen zu ziehen, kann man schon einige Vermutungen anstellen, die durchaus realistisch sein können.



Bevor wir anfangen...


….über den Jedi Schatten zu sprechen, ein, zwei Grundlegende Dinge.

Struktur der Jedi:

Die Jedi durchlaufen eine Ausbildung und erlangen in folge dessen verschiedene Ränge, die da wären:

Jüngling
Anwärter
Padawan
(Jedi) Ritter
(Jedi) Meister

Das sind RÄNGE. Sie beziehen sich, ähnlich wie in jeder anderen Hierarchie, auf eine Position in einer Struktur, in diesem Falle dem Orden der Jedi. Und wie in jeder Hierarchie: Wer weiter oben steht hat mehr zu sagen und ist … in der Regel, erfahrener und „besser“.

Während der Padawanzeit wird der Meister des Padawans Tendenzen bemerken, wo dieser Stärken und wo er Schwächen hat. „Der Meister des Padwans“. Meister bezieht sich in diesem Falle nicht auf den Rang, sondern den Titel, mit dem er von dem Padawan angesprochen wird. Ab dem Rang „Ritter“ darf man einen Padawan ausbilden.
Diesen Tendenzen folgend, wird ein Vorschlag gemacht, um dem Padawan nach der Ernennung zum Ritter, einen der drei Jedi-Wege gehen zu lassen beziehungsweise in diesen ausgebildet zu werden. Diese sind:

Jedi Hüter
Jedi Botschafter
Jedi Wächter

Das sind drei Kategorien für Jedi. Es sind quasi Sammelbegriffe. In jeder dieser Kategorien gibt es verschiedene Spezialisierungen, wie sich ein Jedi weiterentwickeln kann. Beispiele:
Um ein ausgebildeter Friedenshüter zu werden, wird man den Weg des Jedi Hüters gehen, da der Friedenshüter eine Spezialisierung dessen ist.
Um ein ausgebildeter Heiler zu werden, wird man den Weg des Jedi Botschafter gehen, da der Heiler eine Spezialisierung dessen ist.
Um ein ausgebildeter Wachmann zu werden, wird man den Weg des Jedi Wächters gehen, da der Wachmann eine Spezialisierung dessen ist.

Schwerter. Es gibt drei Möglichkeiten, die einem im Kampf begegnen können:
Klassisch mit einem Schwert. (Beispiel: Qui-Gon, Obi-Wan, Anakin, Windu, Yoda ...)
Mit zwei Schwertern. (Asajj Ventress, Ahsoka Tano ...)
Mit einem Doppellichtschwert. (Darth Maul, Savage Opress …)

Auch hier gilt das gleiche, wie mit den drei Kategorien für die Ritter: Der Padawan wird im Schwertkampf ausgebildet und in folge dessen Stärken und Schwächen erkannt. Einer der sich bereits mit einer Klinge fast selbst umbringt, dem wird man keine zweite geben, oder gar ein Doppellichtschwert. Aber: Abhängig von den Vorzügen des Jedi wird dieser auch so kämpfen. Die Waffe hat also nichts mit dem Rang oder der Spezialisierung zu tun.

Da das keine Spielhilfe über den Orden im Allgemeinem werden soll, werde ich es dabei belassen. Es sind jedoch grundlegende Fakten / Gedanken, die man wissen sollte / mit denen man sich beschäftigen sollte, wenn man sich mit dem Rollenspiel befassen will.



Was ist ein Jedi-Schatten?

Zitat

A Jedi Shadow was a Jedi Knight who had pursued a unique focus of training, and was often a Jedi Sentinel. Working directly under the Council of First Knowledge, Shadows were sent to destroy anything and everything connected with the Sith and their followers. (Wookipedia, Stichwort „Jedi Shadow“)
Dieser Satz beschreibt ihn an sich schon mal sehr gut. Da die Spielhilfe auf deutsch ist (zumindest versuch ich es ^^):
Der Jedi Schatten ist ein Jedi, der ein spezielles Training durchlaufen hat und meist ein Jedi Wächter war. Er arbeitet direkt für den Rat des Ersten Wissens und wurde ausgeschickt um alles zu zerstören, was irgendwie mit den Sith oder ihren Anhängern in Verbindung steht. (Keine direkte Übersetzung)

Gut, gehen wir mal ein bisschen genauer darauf ein.

Nachdem der Machtbegabte entdeckt und zu den Jedi gebracht wurde, beginnt er dort sein Training. Er wird in dem Verhalten dieser unterrichtet und irgendwann zu einem Jüngling ernannt. Dort wird er in den Grundzügen vom Schwertkampf unterrichtet und auch leicht im Umgang mit der Macht geschult. (LEICHT! Es wird kein Jüngling zum Padawan gemacht, der dann schon nen Yoda mit seinen Machttechniken alt aussehen lässt. Man lernt GRUNDLAGEN!)
Ab einem gewissen Punkt wird ihm ein Ritter oder Meister als Mentor / Privatausbilder zugewiesen. Nach einer mehrjährigen Ausbildung (im Bereich 8-12 Jahre als Durchschnitt zu unserer Zeit) wird er irgendwann zum Ritter ernannt. Spätestens jetzt wird er sich entscheiden müssen, welchen der drei Jedi-Wege er gehen will um weiter ausgebildet zu werden. Meist wird eine gewisse Veranlagung bereits während der Padawanausbildung festgestellt und gegebenenfalls auch schon etwas vorbereitend dann auf etwas bestimmtes zugearbeitet.

Jetzt der erste Knackpunkt: Um Schatten zu werden muss man NICHT direkt zum Wächter (Sentinel) ausgebildet werden beziehungsweise eine der Spezialisierungen des Wächters erlangen. Schatten sind eine eigene Spezialisierung, in der man ausgebildet wird, wenn man, durch bestimmte Taten, auf sich aufmerksam gemacht hat. Das wird in der Regel etwas sein, dass mit der Dunklen Seite zu tun hat. Wächter sind Spezialisten, daher ist der Schatten in der Kategorie „Jedi Wächter“ einzuordnen.

Warum? Weil der Schatten primär eine Aufgabe hat: Suchen und Vernichten (Seek & Destroy). Suche die Gefahrenquelle, identifiziere sie, vernichte sie. Ganz einfach. Und das bedeutet, dass man auch mit dieser konfrontiert wird. Wie diese aussehen kann, darauf komme ich an anderer Stelle.

Wichtig ist: Der Jedi, der sich dieser Aufgabe annimmt, muss der Versuchung durch die Dunkle Seite widerstehen können. Nicht nur der, die von der Gefahrenquelle ausgeht, sondern auch der Verlockung in sich selbst, bestimmtem Verhalten nach zu geben (Leidenschaftlich zu werden und z.B. nicht mehr „einfach zu töten“, sondern regelrecht mit seinen Opfern zu spielen, bevor man sie tötet.)
In Folge dessen kann also jeder Jedi, der aus Sicht der Führung (im speziellem Rat des Ersten Wissens), sich bewiesen hat, zu einem Schatten ausgebildet werden. Das kann ein Friedenshüter, ein Kampfpilot, ein Diplomat, ein Heiler, ein Archivar, ein Wachmann, ein Hacker sein. Aber: Ausgebildet WERDEN.

Zweiter Knackpunkt: Nur weil einem gesagt wurde: „Hey, wir hätten dich gern als Schatten im Orden“, heißt das noch lange nicht, dass man von nun an herum rennen kann und sagt „Woah geilo fax! Ich schnetzel jetzt nur noch Sith um!“
Sorry, muss euch enttäuschen. Ein Schatten ist eine Spezialisierung wie jede andere. Und als solche wird man auch dort erst mal in die Ausbildung gehen. Und da es vermutlich die Ausbildung ist, die am stärksten mit der Dunklen Seite konfrontiert wird, BEWUSST konfrontiert wird, darf man davon ausgehen, dass es hier auch eine gewisse Durchfallquote geben wird. Nicht jeder der anfängt, wird die Ausbildung auch beenden. Aber auch hier: Mehr dazu an anderer Stelle.

Um es mal grob auf unsere Welt zu übertragen, könnte man die Schatten ganz ganz grob mit folgendem vergleichen:Navy Seals, Delta Force, GSG9 etc pp. (CIA setze ich in Klammern, weil man sich darüber streiten könnte.)
Was wären sie nicht? Streifenpolizist, Türsteher, Superhelden. (BND, NSA, FBI würde ich auch nein sagen, dass wäre eher ein Jedi Investigator)


Also worum ging es in diesem Abschnitt?
Die Frage war: „Was ist ein Jedi-Schatten“?
Die Antwort: Der Schatten ist ein Jedi, der nach bestimmten Handlungen / Aktionen auf sich aufmerksam gemacht hat und dadurch eine erweiterte, spezielle Ausbildung durchlaufen darf, die ihn dazu befähigt, für den Rat als Spion / Attentäter Gefahrenquellen durch die Dunkle Seite gezielt zu suchen und zu zerstören.



Problematik OOC – IC / Anmerkungen zur Engine


Da wir hier ein MMO Spielen, schauen wir mal, ob wir den Jedi-Schatten nicht irgendwo im Spiel entdecken. Und huch, wie sollte es anders sein, da ist ja tatsächlich einer. Und wenn man sich das anschaut, fallen einem gleich einige Dinge auf, die NICHT STIMMEN. Anmerkung: Ich beziehe mich hier auf die Dinge, die uns durch die MECHANIK, die Spielengine, aufgezwungen werden.

1.) Es gibt nur zwei Jedi Grundklassen, Ritter und Botschafter. FALSCH. Es gibt drei und der Ritter ist ein Rang.
2.) Jede Klasse kann nur bestimmte Waffen tragen. FALSCH. Das ist den Jedi überlassen, wird hier aber nicht dargestellt.
3.) Nur ein Hüter kann Soresu und Shien lernen. FALSCH. Schwertkampfstile stehen allen Jedi zur Verfügung. (Auch Botschaftern ...)
4.) Kampf-, Schatten-, und die Kinetik Combat-Form stehen nur Schatten zur Verfügung. FALSCH. Hier wurde für das Spiel eine Mechanik entwickelt.
5.) Nur die Jedi Botschafter können Gegenstände schleudern. FALSCH. Telekinese lernt jeder Padawan … und Darth Vader als Botschafter zu bezeichnen … gewagt, sagen wir es mal so ...
6.) Fähigkeiten stehen nur bestimmten Spezialisten zur Verfügung. Bedingt richtig. Es ist wahrscheinlicher, dass man sich Fähigkeiten antrainiert, die man auch wirklich braucht, weil es Zeit kostet – v-i-e-l Zeit - so etwas zu lernen und vor allem zu einem gewissen Grad zu können (von beherrschen will ich nicht mal reden). Ein Jedi Heiler wird wohl speziellere Heiltechniken lernen, als ein Jedi-Pilot.
7.) Mir fällt Grad nichts richtiges ein … werd ich nach steuern, wenn mir was einfällt.


Gut. Nachdem das gesagt wurde, schauen wir uns mal den Schatten an, den man im Spiel auswählen kann und analysieren diesen.

Nachdem man den Jedi Botschafter gewählt und Level 10 erreicht hat, darf man sich dann entscheiden ob man Jedi Gelehrter, oder Jedi Schatten wird. Natürlich entscheiden wir uns für den Schatten, denn wir wollen ja auch im Rollenspiel einen Schatten spielen, nicht war? Falsch.

Jeder Jedi kann theoretisch ein Schatten werden. Daher könnten wir auch einen Gelehrten wählen, oder gar die Engineklasse „Jedi Ritter“ (in Folge Hüter / Wächter). Nur weil ihr die Engineklasse spielt, also den, der mit nem Doppellichtschwert herum rennt und sich tarnen kann, seid ihr kein Schatten im ROLLENSPIEL.

Gut, aber ihr habt jetzt diese Klasse gewählt. Also was haben wir da? Einen Rucksack im Inventar. Aufmachen, reingreifen, Doppellichtschwert rausholen. Wuhu alle Schatten rennen mit nem Doppellichtschwert rum, so wie ich! … Falsch. Jeder Jedi kann theoretisch mit jedem Schwert rumrennen, wenn er damit umzugehen weis und es seinem Kampfstil entspricht.
Ihr tragt nen Doppellichtschwert. Warum? Weil viele Fähigkeiten aufgrund der Spielmechanik nur funktionieren, wenn ihr damit ausgerüstet seid. Das ist der einzige Grund.
Im Rollenspiel könntet ihr aber genauso gut mit einem einzelnen, klassischem Lichtschwert, oder mit zwei einzelnen kämpfen. Kann aber in der Engine nur bedingt dargestellt werden.

Nun ja, dann leveln wir mal fröhlich vor uns hin. Und da erkennen wir schon die nächsten Probleme. Man muss Punkte verteilen und kann dann nur das, was man eben über die Punkte frei schalten kann. Joa … engine technisch mag das stimmen. Aber Telekinese lernt nen Padawan. Infolge dessen kann theoretisch jeder Jedi nen Gegenstand wegschleudern, oder zu sich ziehen – nicht nur einer, der 25 Punkte in den Kinetik Combat Bereich vom Schatten steckt.

Wir können das jetzt noch weiter führen. Wir können das auch auf die anderen Klassen übertragen. Warum kann ein Jedi keinen Blaster in die Hand nehmen und damit schießen? Warum soll ein Soldat kein Lichtschwert halten und damit rumfuchteln können?


Also worum ging es in diesem Abschnitt?
Die Frage war: „Kann man Engine und Rollenspiel, OOC (out of Character) und IC (in Character) 1:1 vergleichen?“
Die Antwort: Nur weil man die Spielklasse (OOC)„Schatten“ wählt, heißt das noch lange nicht, dass man auch die ROLLENSPIELKLASSE (IC) „Schatten“ spielt – und umgekehrt. Wenn ihr also des Rollenspieles wegen einen Jedi Schatten spielen wollt, dann könnt ihr irgendeine der vier Jediklassen, die es in dem Spiel gibt, wählen.



Hintergrund Geschichte


Historische Vorgänger:

Zitat

Die Jedi-Schatten sind keine Erfindung Biowares, sondern sind, zwar recht selten, bereits ein Teil des Star Wars Universums.

Schon zur Zeit des Großen Hyperraum-Krieges, rund 1350 Jahre vor dem Vertrag von Coruscant, wurden einige Jedi-Schatten ausgesandt, um Artefakte und andere Gegenstände des scheinbar zerstörten Sith-Imperium zu finden und zu zerstören. Die durch die Dunkle Seite der Macht verdorbenen Amulette, Relikte, Holocrons und Talismane mussten um jeden Preis zerstört werden. Da diese Missionen äußerst gefährlich waren, wurden nur besondere Jedi dazu entsandt.

Nach dem Großen Sith-Krieg, etwa 350 VVC, stieg die Anzahl der Jedi-Schatten erneut merklich an. Unter anderem befassten sie sich nicht mehr nur mit dem Zerstören von Holocrons und Artefakten, sondern deuteten vermehrt Visionen und sollten so alle Anzeichen der Dunklen Seite erkennen und aufspüren. Unter Jedi-Meister Krynda Draay wurde eine teils umstrittene und geheime Gruppe von Jedi-Schatten und Jedi-Sehern gebildet: der Jedi-Geheimbund.

Auch in den Jahrtausenden nach dem Vertrag von Coruscant wurden die Schatten immer und immer wieder eingesetzt, um die Anwender der dunklen Seite der Macht zur Strecke zu bringen und um den Frieden in der Republik mit allen Mitteln zu gewährleisten.



Der Jedi-Geheimbund:
Der Jedi-Geheimbund wurde 343 VVC durch Jedi-Meister Krynda Draay gegründet.
Aufgrund der Aufgaben und Ziele, befanden sich mehrere Jedi-Schatten in diesem Bund.

Dieser geheime Zusammenschluss mehrerer Jedi des Ordens, hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Rückkehr der Dunklen Seite der Macht mit allen Mitteln zu verhindern. Dabei wollte man auch nicht vor aggressiveren Mitteln zurückschrecken und musste daher eher im Verborgenen operieren.

Die Wurzeln der Entstehung liegen im Verlauf und dem Ende des Großen Sith-Krieges.
Der Orden und die Republik waren nach dem Ende dieses Krieges stark angeschlagen, die Infrastruktur nahezu zerstört. Verwüstung und Existenznöte bestimmten das unmittelbare Leben.
Innerhalb des Jedi-Ordens gab es ein großes Zerwürfnis, da die Sith, die diesen Krieg zu verantworten hatten, nahezu vollständig ehemalige Jedi des Ordens waren.
Die traditionelle und stoische Politik der Zurückhaltung des Hohen Rates, wurde von einigen Ordensmitgliedern als falsch bezeichnet. Sie waren der Meinung, dass man diese Sache mit einem aggressiveren und konsequenteren Umgang mit gefallenen und ehemaligen Jedi, bereits im Keim hätte ersticken können.
Aufgrund der Tatsache, dass diese Methoden im Orden und vor allem im Rat nie anerkannt werden würden, wurde der Jedi-Geheimbund im Verborgenen gegründet. Weder die Sith, noch gefallene Jedi sollten je wieder eine Bedrohung darstellen.

Der Jedi-Geheimbund bestand aus mehreren Seher- und Wächterkreisen.
Diese Kreise sollten den Geheimbund warnen, wenn sie die Dunkle Seite wahrnahmen. Alleine die Visionen der Seher waren Grund genug, für das Handeln des Bundes.
Ebenso in den Kreisen eingesetzt, fanden sich Jedi-Wächter und Jedi-Schatten darin wieder oder wurde zu eben jene ausgebildet.
Besonders die Jedi-Schatten waren solche Jedi, die als verborgene Agenten tätig waren und wie bereits ihre Vorgänger 1000 Jahre zuvor, die Aufgabe hatten, Sith-Artefakte und alle Auswüchse der Dunklen Seite zu zerstören. Die Jedi-Schatten des Jedi-Geheimbundes waren deutlich offensiver eingestellt, als die übrigen Jedi des Jedi-Ordens. Ihre Existenz wurde geheim gehalten.

Durch das Loslösen ihrer Aktionen, wodurch sie sich der Kontrolle des Ordens und des Jedi-Rates entzogen, sowie durch das stetig paranoide Verhalten und das immer weitere Entfernen von den Grundsätzen der Jedi, war der Jedi-Geheimbund um Jedi-Meister Krynda Draay, später um Lucien Draay, zu jeder Zeit bereit, Mord, Zerstörung und Verrat gegen die Dunkle Seite oder ihre vermeintlichen Anzeichen einzusetzen.
Dabei merkten sie nicht, dass sie sich durch ihre Aktionen selbst auf den Pfad der Dunklen Seite begaben. Trauriges Ende und tragischer sowie folgenreicher Höhepunkt stellte das Padawan-Massaker von Taris (311 VVC) dar, bei dem ein halbes Dutzend Padawane, aufgrund einer Vision, durch die Hand ihrer eigenen Meister den Tod finden sollten.

Zwischenergebnis


Bisher haben wir grundlegende Dinge behandelt. Themen, über die man sich vorher Gedanken machen muss, damit man eine Basis hat. Wir kamen mit dem Gedanken „Ich will im Rollenspiel einen Jedi-Schatten spielen.“ Bisher haben wir folgendes geklärt:

Wir haben mit ein paar Grundlegenden Dingen angefangen, damit wir ein Verständnis für Jedi im allgemeinem haben.
Weiter ging es mit dem Unterschied zwischen der Rollenspielklasse und der Computerspielklasse. Man muss nicht einen Jedischatten mit einem Doppellichtschwert spielen. Man kann auch nur eines Tragen, oder zwei einzelne. Man kann so spielen, aussehen, wie man es möchte und ist da nicht an die Engine gebunden (abgesehen von den Regeln, wenn man sich dann für eine Klasse entschieden hat).
Auch haben wir mal kurz ein Beispiel aus der Geschichte aufgegriffen, bei dem man ganz gut sehen kann, dass der Schatten genügend eigene Probleme hat, bevor es um Sith und die Dunkle Seite bei anderen geht.

Man kann sagen, dass wir jetzt grob den OOC-Rahmen abgedeckt haben. Wir haben ein gewisses Verständnis für das Spiel beziehungsweise die Spielmechanik und den daraus resultierenden Einschränkungen und Möglichkeiten. Was jetzt als nächstes folgt sind die spezifischen Fakten über den Schatten. Die Dinge, die das IC-Klassenkonzept ausmachen.




Woher bekommt ein Schatten seine Aufgaben?


An sich eine recht banale Frage. Wie bei allen Jedi könnte man ganz einfach sagen: Vom Rat. Und das wäre, wenn man es mal ganz nüchtern betrachtet, nicht mal falsch. Aber wir müssen hier etwas genauer hinschauen.

Es gibt zwei von vier Räte, die für die Aufgabenzuweisung für den Schatten von Interesse sind. Das sind zum einem der „Hohe Rat der Jedi“ (von hier an HRJ) und zum anderen der „Rat des Ersten Wissens“ (von hier an REW). Hierbei sei angemerkt, dass grundsätzlich der REW das sagen hat. Der Schatten wird zur Unterredung zum REW geladen, der ihn dann den Auftrag erteilt. Das der REW wiederum den Auftrag vom HRJ haben kann ist eine ganz andere Geschichte. Aber die direkte Auftragserteilung wird über den REW laufen.

Die Missionen begründen sich auf grundsätzlich zwei Quellen:
1.) Generierte Informationen aus anderen Quellen. Das können Missionen / Berichte von anderen Jedi sein, genauso gut sich aber auf Informationen der Republikanischen Armee oder des SID stützen.
2.) Visionen. Jedi haben ja bekanntlich Visionen. Diese werden gedeutet und anhand dieser die Schatten damit beauftragt. Und genau da haben wir wieder eine Diskussionsstelle.

Während Punkt 1 recht einfach und verständlich klingt, ist Punkt 2 da ein bisschen anders. Visionen sind Visionen und keine Fakten. Selbst Berichte vom SID oder Militär werden, davon kann man ausgehen, nochmal gegen geprüft. Bei Visionen wird man, spätestens nach der Geschichte mit dem Geheimbund und dem kleinem Padawanmissverständnis, durchaus nicht einfach so geglaubt und zu 100% abgenickt.
Niemand wird los rennen und Anwärter XY töten, nur weil man in einer Vision gesehen hat, dass er womöglich mal in ferner Zukunft einem Fisch im Rausch, nach dem Angeln, den Kopf abbeißen wird. Nein, werden wir nicht! … tanzende, sich um Pflanzen kümmernde Anwärter sind hierbei vielleicht eine Ausnahmen …

Wenn man aufgrund von Visionen losgeschickt wird, dann nur, wenn eine vernünftige Recherche dem ganzen voraus geht. Oder besser gesagt: Man bekommt den Auftrag diese Vision zu bestätigen oder zu negieren. Sprich: Man muss Informationen sammeln.
Das ist aber etwas grundsätzliches, worauf ich gleich noch eingehen werde.




Welche Aufgaben bekommt ein Schatten?


Grundsätzlich hat der Schatten zwei Primäre Aufgaben.

1.) Informationen generieren. (Suchen)
2.) Dunkle Seite vernichten. (Zerstören)

Erste Aufgabe: Informationen generieren. (Suchen)

Um es mal anders zu formulieren: Unwissenheit gibt es nicht, Wissen gibt es. Wem das an dieser Stelle NICHTS sagt, der sollte direkt aufhören weiter darüber nach zu denken einen Schatten zu spielen und sich ein Padawankonzept überlegen. Oder Jüngling / Anwärter.

Wichtig, egal ob es nun Informationen vom Senat, der Republikanischen Armee, dem SID, oder dem Orden sind ist, dass diese IMMER überprüft werden. Spätestens während des Einsatzes wird nochmals überprüft, ob die Bedingungen wirklich stimmen, unter denen man geplant hat und von denen man ausgegangen ist. Ist das Ziel WIRKLICH die Person, die in den Berichten beschrieben wird? Oder wurde da vielleicht etwas manipuliert? Vielleicht ist die Zielperson gar kein „Böser“. Vielleicht ist er nicht mal ein Machtanwender, obwohl er es laut Bericht sein sollte! Dann wird man sicherlich nicht stumpf laut Befehl den Typen umbringen, sondern eher die ganze Sache neu überdenken.
Bei Visionen schaut das wiederum etwas anders aus. In so extremen Fällen würde ich von einer gleichen Reaktion ausgehen, also wenn der böse Sith sich auf einmal als Nicht-Machtanwender entpuppt. Aber ansonsten …

Und genau da kommen wir in einen Bereich, den jeder für sich selbst entscheiden muss. Da kann man keine 100%e Lösung vorgeben.


Zweite Aufgabe: Dunkle Seite vernichten. (Zerstören)

Wenn wir dann das Ziel bestätigt haben, wird er vernichtet, ganz einfach. Wie man das macht … nun grundsätzlich so simpel wie möglich, würd ich sagen. Je Komplexer, desto mehr kann schief gehen. Manchmal geht das natürlich nicht anders. Einen Ort von einer Dunklen Quelle zu befreien kann manchmal mehr bedürfen als einen kurzen Schwerthieb.
Aber was heißt das jetzt denn genau? Heißt das, dass wenn da ein Padawan auf Tython ist, der gerade etwas emotional und vielleicht auch ein wenig wütend ist, gleich mit einem schnellem Hieb der Kopf abgetrennt wird? Weil: Wut → Emotion → Dunkle Seite der Macht → Feind → Tot. Klingt logisch, ist es aber nicht … nicht immer ;)

Wie wäre es mit: Es droht ein Konflikt zwischen Republik und Imperium auf Planet X. Imperium ist böse, also schicken wir nen Schatten. … Neee, ist auch nicht so wirklich das, was er machen soll.
Was wäre, wenn das Imperium jetzt Machtanwender als Unterstützung schickt? … na ja, wird die Republik auch machen. Und mal ganz ehrlich: Es herrscht Krieg. Da kann man schon mal auf Feind treffen. Außerdem sollte jeder Jedi mit nem Sith / Anwender der dunklen Seite kämpfen können - zumindest wird jeder darauf vorbereitet.

Wenn wir jetzt also keine Padawane töten dürfen und eigentlich jeder Jedi gegen Sith kämpfen darf … mal ganz ehrlich, wofür gibt es dann die Schatten?

Übertriebenes Szenario:

Es wird von Seiten des Imperiums versucht eine Welt einzunehmen, die als Brückenkopf für bevorstehende Kriegshandlungen dient, nennen wir sie Corellia. Gelingt ihnen das, dann hat die Republik und in Folge dessen auch der Orden der Jedi, ernsthafte Probleme und große Verluste zu erwarten. Also versucht man, bevor das Imperium zum handeln kommt, diese Bedrohung auszuschalten.
Warum interessiert das jetzt einen Schatten? Grundsätzlich könnte man jetzt sagen: Keine Machtanwender, keine Schatten. Ja, aber es würde a) den Orden im weiteren Verlauf betreffen und b) würde das Imperium so eine Aufgabe nicht ohne Sith durchführen.

Und genau das ist der Punkt: Solche Handlungen sind von größerer Wichtigkeit und können die Zukunft / das Gleichgewicht nachhaltig Beeinflussen. Und da will man vielleicht nicht unbedingt den Padawan XY hin schicken, der sich dort mit ner großen Klappe hinstellt und sagt: „Hey, möchtegern Darth! Aye, ich red mit dir! Jetzt hör ma uff mit dem Scheiß hier, pack deine sieben Kriegsschiffe wider ein und verpiss dich, bevor ich dir den Schädel vom Kopp schlach!“
Sollte der Padawan tatsächlich bis zu dem Darth kommen, dürfte das das letzte gewesen sein, was er sagt. Nun ja, abgesehen von den Schmerzensschreien, die da noch kommen werden.
Denn so etwas wird auch auf der anderen Seite keinem 0815 Sith überlassen. Und genau das ist es! Man braucht in solchen Fällen Leute, die sich unerkannt, auch in geringerer Anzahl (was nicht immer allein heißen muss!), hinter die feindlichen Linien bringen können, um dort gezielt gegen bestimmte Objekte / Personen vorzugehen, damit man das große Ganze verlangsamen / aufhalten kann. Man macht kleine Zahnräder in einem großem Uhrwerk kaputt, aber ohne diese dreht es sich nicht weiter. (Und das muss nicht mal zwingend der Obersith sein! Denn den müsste man auch erst mal allein erwischen und dann muss man auch noch stark genug sein, weil ein Angriff auf den auch Folgen hat ...)

Oder aber: Auf einem Planeten soll eine Kolonie gegründet werden. Das Problem ist: Da unten ist alles feindlich. Die Tiere zerfleischen sich gegenseitig, sogar die Pflanzen fressen nicht nur fliegen, sondern auch Menschen! Und die Kolonisten, die da unten landen, bringen sich lieber selbst um, als dass sie versuchen zu leben und zu arbeiten – obwohl sie sich auf dem Hinflug nicht umbringen wollten. Auch wird über Halluzinationen berichtet und seltsame Erscheinungen. Man hat allgemein ein Gefühl von Angst, Kälte, Hass …. halt alles Dinge, die in solchen Extremen auftreten, dass man mit gesundem Menschenverstand sagen sollte: Okaaaaay, irgendwas stimmt da doch nicht so ganz.

Und nun muss man auch hier überlegen, ob Padawan XY dafür die richtige Wahl wäre, oder vielleicht jemand, der sich nicht so schnell von der dunklen Seite beeinflussen lässt. Und jemand, der, wenn er die Quelle findet, auch weiß was damit zu tun ist und nicht dasteht: „Hm...sieht aus wie nen Sithartefekt, riecht wie nen Sithartefakt, schmeckt wie nen Sithartefakt, strahlt ne Aura aus wie nen Sithartefeakt …. ich glaub ich ruf ma zu Hause an und frag was ich machen soll. Mein Lichtschwert hats ja kaputt gemacht, als ich draufgehauen habe ...“

Das waren jetzt zwei Beispiele. Zwei grobe, zugespitzte, lustig dargestellte Beispiele. Aber mir ist folgendes wichtig:
Diese Beispiele beschreiben, so lustig sie sind, zwei grundlegende Situationen, wo ein Schatten aktiv eingesetzt werden kann. Wo es seine „Jobbeschreibung“ vorsieht. Und gleichzeitig zeigen sie aber auch, wie selten so etwas vor kommt.

Ja, man ist im Krieg. Und natürlich versucht man den Feind zu vernichten. Aber große Militäroperationen brauchen VIEL Vorbereitung. Davon finden nicht drei jeden Tag statt. Und nicht jeden Tag findet man irgendwo ein uraltes, super gefährliches, high-end Sithartefakt, was den Weltuntergang bringen kann.

Um mal ein Beispiel zu bringen, was klassisch ist: Der Überfall auf Coruscant 0 BTC / ATC. Das wäre eine Mission für Schatten gewesen. Dort hätte man dann vorher infiltrieren können um den Feind an bestimmten Stellen zu schwächen und damit größeres Übel abwenden zu können. Nur hat man ja nicht gewusst, dass es diese Bedrohung gab. Aber genau dieses Beispiel möchte ich an späterer Stelle noch einmal in einer kleinen „Diskussion“ aufgreifen.

Dritte Aufgabe: Beobachtung von gefährdeten / gefährlichen Personen.

Das ganze stell ich mal in Klammern und ist mit Vorsicht zu genießen. Gemeint ist damit, dass die Personen, die von Sith Seite zum Orden wechseln überwacht werden. Ganz außer Frage steht, dass die sowieso auflagen bekommen. Sei es nun, dass sie den Planeten nicht verlassen dürfen, nur eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten haben, kein Lichtschwert tragen dürfen, bestimmte Machtfähigkeiten / Techniken nicht anwenden dürfen oder was einem da sonst noch schönes einfällt. Schwachsinnig wäre zu glauben, dass man gänzlich ohne Auflagen nach Tython wechseln könnte.
Hier wäre ein Ansatz, dass ein Schatten solch einen Überläufer bewacht beziehungsweise überwacht. Das kann erst auf Tython selbst stattfinden, oder aber auch schon vorher, wenn dieser seinen Wechsel „anmeldet“. Oder man übernimmt die Phase vor dem Wechsel, um seinen Hintergrund zu überprüfen und auf Tython selbst übernimmt dann ein anderer.

Vierte Aufgabe: Befreiung von Gefangen aus Sith-Händen.

Auch das setzte ich mal in Klammern. Damit ist NICHT gemeint, dass man alleine nach Korriban / Dromund Kaas fliegt und dort mal fix alleine nen Jedi aus der Sith-Hochburg befreit. Auch hier wäre es realistischer, wenn er die Vorarbeit macht, vor Ort Informationen sammelt über die allgemeinen und vor allem spezielleren Umstände, auf die das Rettungsteam treffen wird, wenn sie dort eintreffen. Routen erkunden, Sicherheitsmaßnahmen aufklären, Vorschläge über Ausweichrouten machen etc etc etc.
Vielleicht wird er auch zu dem Team dazu stoßen, oder an anderer Stelle für Verwirrung sorgen. Vielleicht wird er sich sich auch den Chef vor Ort an einer geeigneten Stelle schnappen und versuchen aufzuhalten, damit das Rettungsteam es leichter hat. Und … nur am Rand: Versuchen … das muss ihm nicht gelingen, und dafür muss er nicht mal direkt eingreifen. Sprengsätze können da auch Wunder wirken...




Wie wird man zum Schatten?


Hier gibt es zwei Punkte, die man beachten muss. Zum einem, was den Jedi von anderen Jedi unterscheidet, psychisch wie physisch, zum anderen, wie man in die Ausbildung kommt.

Die Anforderungen an einen Schatten sind in einigen Punkten zusammengefasst.
1.) Absolute Loyalität zum Orden und den Lehren der Jedi.
2.) Absolute Selbstdisziplin
3.) Physische und Psychische Belastbarkeit, die über das normale Maß anderer Jedi hinausgeht.
4.) Ein hohes, höheres Verständnis und Wissen über die Macht, als der normale Jedi.
5.) Ein sehr guter „allgemeiner Umgang“ mit den Fähigkeiten der Jedi.

Und an dieser Stelle mache ich einen Cut.

Jeder der das ließt und neu im Rollenspiel ist mag denken: „Boah geil, will ich haben!“. Jeder der länger dabei ist könnte denken: „Boah was ne Scheiße! Da ist doch Power-Gaming vorprogrammiert!“
Aber die Leute mit Hirn denken: „Interessant.“ (Ja, hier ist eine gewisse Provokation beabsichtigt, für die, die sich angegriffen fühlen ...)

Die Anforderungen die ich oben aufgeführt habe und vor allem so WIE ich sie aufgeführt habe, sind zwingend notwendig, da die Schatten immer auf einem schmalem Grad zwischen Hell und Dunkel wandern, wenn sie auf „Schatten-Missionen“ ausgesandt werden.
Sie werden vom Orden gezielt dazu aus geschickt zu töten, was grundsätzlich betrachtet wohl kaum dem entspricht, was man von einem Jedi erwartet. Und genau deswegen wiederum brauchen sie die hohe, die höhere Selbstdisziplin, als der „0815 Jedi“. Genau deswegen brauchen sie diese Loyalität zum Orden, zu den Jedi, zum Kodex, damit sie eben nicht der dunklen Seite verfallen.
Sie brauchen die höhere Belastbarkeit als andere Jedi, da sie halt auch alleine agieren (müssen?), oder mal länger unterwegs sind – auch mal ohne Versorgung von außen.
Und man kann nur bekämpfen, was man kennt. Also ist ein gewisser Umgang, vor allem aber ein gewisses Wissen über die Macht notwendig. Wenn ich nicht weiß, dass es Machtblitze gibt, dann kann ich mich auch nicht darauf vorbereiten.

Was das nicht heißt: Nicht jeder Schatten muss ein Supermachtanwender sein. Es gibt auch Schatten, die ihre Stärken, wenn man es mal auf die zwei Gebiete Machtanwendung und Schwertkampf begrenzen will, im Schwertkampf haben und vielleicht weniger gut im Umgang mit der Macht sind. Aber: Sie WISSEN dennoch über die Macht bescheid und haben ein entsprechendes Wissen.

Wenn wir nun davon ausgehen, dass ein Jedi diese Voraussetzungen mit bringen muss, damit er überhaupt für die Ausbildung in Frage kommt, dann erübrigt es sich eigentlich zu sagen, dass dies auf keinen Padawan zutreffen kann. Er KANN diese Eigenschaften einfach nicht mitbringen, weil ihm dafür die Erfahrung fehlt. Dennoch … hier mal die drei realistischsten Möglichkeiten, wie man als Schatten ausgewählt werden könnte:

1.) Du beginnst deine Karriere als Jedi, entwickelst dich und lebst dein Leben. Du bist Ritter, wirst vielleicht sogar irgendwann Meister. Irgendwann wirst du mit der dunklen Seite konfrontiert (nicht nur einmal) aber zeigst ein Potential im Umgang damit, das heraussticht.
Daraufhin wirst du als Schatten vorgeschlagen und der Rat des Ersten Wissens wird dich in die Ausbildung der Schatten einbinden.
2.) Du bist ein noch relativ unerfahrener Jedi(-ritter), zeigst aber Potential. Du hast eine von Natur aus hohe Selbstdisziplin und geistige Reife. Der Rat wurde deshalb auf dich aufmerksam und dir wird ein ausgebildeter Schatten als Mentor / Ausbilder / Meister zugewiesen und wirst von diesem ausgebildet. Quasi Meister-Padawan-System für fortgeschrittene ;)
3.) Du bist ein Jedi(-ritter) und willst dich weiterentwickeln. Du weißt, dass es die Schatten gibt, dass ist ja nicht geheim. Du weißt auch, dass es dafür Voraussetzungen gibt. Also versuchst du einfach mal dein Glück und bewirbst dich beim Rat, beziehungsweise fragst mal an, ob du vielleicht in die Ausbildung aufgenommen werden könntest. Daraufhin dürftest du, sehr ausgiebig, getestet werden … und dann darfst du vielleicht in die Ausbildung wie bei Punkt 2.

Der Unterschied zwischen Punkt 1 und 3 ist, dass du von dir aus die Ausbildung antreten willst / dich darum bemühst und z.B. auch aufgrund deiner Vorausbildung (Friedenshüter, Slicer, Techniker, …) spezialisiertes Wissen mitbringen kannst, von dem DU glaubst, dass es von Vorteil wäre.



Wie läuft die Ausbildung des Schatten ab?


Die Ausbildung selbst stelle ich mir nicht anders vor, als wie die von anderen Jedi. Man betreibt einiges an Selbststudium, anderes in einer Art Meister-Padawan-Ausbildung und wiederum anderes in einer Art Gruppenunterweisung.

Wichtig ist: Man ist stets und ständig unter Beobachtung. Auch untereinander. Man beobachtet sich. Man wird darauf vorbereitet sich mit der dunklen Seite zu beschäftigen, entsprechend vorsichtig muss man sein und entsprechend wahrscheinlich ist es, dass vielleicht doch mal einer der dunklen Seite verfällt. Davor ist keiner sicher.

Was kann er sonst noch so lernen? Lichtschwertkampf und verschiedene andere Fähigkeiten wie hacken, mechanische Tätigkeiten (Reparaturen von Maschinen), Raumschiffsteuerung, Funktechniken …. alles schön und gut, aber wir sind Jedi. Uns interessiert auch die Macht.

Nun ja, es gibt genug Machtfähigkeiten. Und grundsätzlich kann man sagen: Alles was zum Schutz gegen die Dunkle Seite hilft, wäre auch für Schatten hilfreich. Dafür muss man nicht mal irgendwelche exotischen Fähigkeiten raus suchen. Tutaminis ist eine der absoluten Grundfähigkeiten, etwas womit sogar Jünglinge beschäftigt werden. Warum? Weil es eine Technik ist, mit der man sogar Machtblitze absorbieren kann (Yoda vs Dooku / Sidious), oder die Energie von Lichtschwertern (Satele Shan vs Malgus). Aber nur um das jetzt hier klar zu stellen: Beide waren GROßMEISTER. Es gibt keinen höheren Rang im Orden. Entsprechend macht man so etwas mal nicht nebenbei.

Und noch bevor einer hier ankommt und sagt „Ich kann Lichtschwerter mit meiner Hand abfangen!“: Das ist jahrelanges, intensives Training, wovon wir hier sprechen, wofür man während seiner Padawanausbildung keine Zeit haben wird, und teils extrem seltene Talente (Stichwort Lichtschwertabsorbtion). Also wenn ich einmal einen Spieler sehe, der sich darauf beruft, dass ich hier so etwas gesagt haben soll, dann kannst du wissen, dass du bald nen Lichtschwert in deiner Brust wiederfinden wirst und dir nen neuen Char erstellen darfst – IC wirst du tot sein. Tot tot. Nicht Anakin Skywalker tot.

Eine Anmerkung: Kein Schatten ist ein Meister von allem! KEINER! Seht es eher so, dass man vielleicht Zugang zu anderen Mitteln hat. Vielleicht benutzt ein „normaler“ Jedi ein Comm-Gerät, das von Tython bis Coruscant reicht. Ein Schatten hat halt eine Ausbildung und Zugang zu einem Gerät, das von Tython bis nach Ord Mantell reicht. DAS sind die Vorteile eines Schatten.

Er bekommt mehr auf seinen Weg mitgegeben, weil er es wahrscheinlich eher braucht, als der Botschafter da hinten, der sich mit nem Senator auf Coruscant rumärgern muss.
Er lernt einen intensiveren Umgang mit den Fähigkeiten der Jedi. Aber wenn er in einem Bereich keine Begabung hat, dann bringt ihm das auch nichts.
Und er wird vielleicht breitgefächerter ausgebildet und kennt und kann etwas mehr, aber das bedeutet nicht, dass er ALLES meistern kann.
Meistern bedeutet intensives, fokussiertes, JAHRELANGES, praktisches, kampfbewährtes Training. Und das beginnt im Padawanalter und endet im Meisteralter. Die wenigstens Fähigkeiten, Techniken oder Schwertstile meistert man mal so nebenbei, nur weil ich acht Jahre Jüngling (was schon mal sowieso hierfür irrelevant ist) und drei Jahre Padawan war, also elf Jahre bei den Jedi verbracht habe. Und diese Zeit haben die wenigsten. Wir sind im Krieg … nicht aufm Ponnyhof.

….

….

Gut, Yoda war 800 Jahre alt, der konnte vielleicht ein paar Dinge mehr meistern.

Ich möchte auch noch auf einen anderen Aspekt eingehen, der hier allerdings nur am Rande behandelt werden soll: Dunkle Machtfähigkeiten.

Allgemein kann man sagen, dass Dunkle Fähigkeiten die sind, die anderen Lebewesen schaden. Ich will hier nur eines zu bedenken geben: Ein Machtblitz, den ich auf einen Droiden wirke, wäre dann nicht böse, richtig?
Ich will darauf nicht näher eingehen. Ich will es bewusst so im Raum stehen lassen. Das ist eine philosophische Frage (ist es, auch wenn der eine oder andere den Droiden als Lebensform bezeichnen mag, um hier gegen zu argumentieren) auf die ich hier nicht eingehen werde, obwohl sie direkt zum Thema gehört, aber zu lang wird und letztlich eine Sache ist, die man auch mit sich selbst klären muss. (Diskutieren können wir trotzdem gern drüber.)

Und noch etwas: Ja, es ist eine Spezialisierung, die theoretisch jedem offen steht. Aber ebenso, wie es weniger Ratsmitglieder als Meister, weniger Meister als Ritter, weniger Ritter als Padawane & Jünglinge und weniger Machtanwender als Nicht-Machtanwender gibt, so gibt es auch weniger Schatten als alles andere. Es sind WENIGE. Ausgesucht. Von mir aus sagt „auserwählt“. (Ohhhh jetzt hab ich was gesagt...ich höre schon die ersten Kritiker, wie sie sich auf dieses Wort versteifen...) Kommt nicht auf den Gedanken zu glauben, dass jeder dritte Jedi ein Schatten ist, oder gar sein kann. Ich würd da mal in den einstelligen Prozentbereich gehen. Oder in den Kommabereich – vor dem Komma ne Null.

Eine Anmerkung noch: Wer sich das ganze durchliest, dem zustimmt, oder zumindest sagt „Okay, klingt zumindest logisch und vielleicht nicht völlig an den Haaren herbeigezogen“, der wird mir in einem Punkt zustimmen: Es ist eine Spezialisierung, die KEIN Padawan haben kann. Die können gern mit in das Service Corps gehen, vielleicht auch in anderen Spezialisierungen mal vorbeischauen, aber das hier ist definitiv keine Spezialisierung für Padawane.
Selbst ein junger Ritter ist schon …. gewagt. Aber auch der wird die Ausbildung erst nach der Ritterernennung antreten können, weil die Padawanausbildung einfach zu viel Zeit kostet. Dort könnte man im Höchstfall, wenn man wirklich nen Padawan hat, der es kapiert, bereit ist und es die Situation her gibt, mal ansatzweise ein bissl was grundlegendes beibringen, was über die normale Padawanausbildung hinausgeht.

Weiterhin: Was die Dauer der Ausbildung anbelangt, würde ich erst mal 3 Jahre ansetzen. Damit kann man sich ein groben Überblick über die Möglichkeiten verschaffen, die einem zur Verfügung stehen und auch ein paar Fähigkeiten / Techniken trainieren, sich mit Verfahren auseinandersetzen etc pp.

Zu guter Letzt noch ein Punkt, der mir bezüglich der Fähigkeiten und dem Schatten am Herzen liegt: Tarnung.

Die Engine Klasse hat ja nun mal die Fähigkeit sich unsichtbar zu machen. Wir sprechen hierbei von einer optischen Tarnung, die nicht durch Personen-Tarngeneratoren geschaffen wird, sondern durch die Macht.

Es gibt dafür zwei Mögliche Fähigkeiten: Entweder die Machtverhüllung, oder die Macht-Illusion. Bei der Macht-Illusion wird, ähnlich wie bei einem Geistestrick, bei dem Opfer die Illusion im Kopf Erzeugt, dass man nicht da sei. Das kann Vorteile haben, aber auch Nachteile, wenn man mal an solche Plätze wie die Flotte denkt, oder die Promenade auf Nar Shaddaa.
Die Macht-Verhüllung bricht die Licht und Schallwellen so, dass man optisch und akustisch unsichtbar wird, so auch vor mechanischen Dingen, wie Kameras oder Droiden, auf die man mit einer Illusion nicht einwirken kann.
Zusätzlich zu diesen zwei Dingen muss man aber als Jedi, zumindest wenn es gegen andere Machtanwender geht, auch noch seine Aura verschleiern, sonst ist man zwar vor den Augen verschwunden, aber man würde dich immer noch spüren. Dafür wäre dann die Macht-Tarnung da, die deine Aura verschleiert / maskiert. Das sind die drei Fähigkeiten, über die man Nachdenken muss, wenn man sich dafür entscheidet, auch IC diese Unsichtbarkeit auszuspielen. Es gibt noch mehr Fähigkeiten, die dafür von Interesse sein können, allerdings sind das die drei, die nach Lore dafür stehen.
Nicht verwechseln sollte man das mit anderen Techniken oder Fähigkeiten, die sich aus diesen heraus entwickelt haben und nur ein Spezialisierung darstellen, um bestimmte Bereiche abzudecken, wie zum Beispiel das Quey'tek, welches die Dunkle Präsenz verschleiert. (Bestes Beispiel dafür ist Palpetin / Darth Sidious)



Problematiken / Diskussionsthemen


Jedi Attentäter – Sith Attentäter

Der Begriff (und Vergleich) wird oft gebracht, wenn man das Thema Schatten anspricht. In gewisser weise ist es richtig. Man bekommt den Auftrag ein Ziel auszuschalten. Man bekommt den Auftrag zu töten. Man ist also ein Auftragsmörder, ein Attentäter. In diesem Falle möchte ich folgendes zu bedenken geben:

1.) Tot habe ich die Gefahr neutralisiert. Töte ich den Sith Lord (nur um ein Beispiel zu nennen), wird er eine Lücke hinterlassen und die Aktionen vorerst eingestellt werden. Bedrohung abgewendet, bis ein Nachfolger aufschlägt.
2.) Gefangen genommen kann ich eventuell Informationen aus ihm bekommen, was mir einen Vorteil verschaffen würde.

Also was könnte wohl anzustreben sein, wenn ich eine lebendige Gefahrenquelle versuche zu neutralisieren?

Stichwort Informationsgewinnung: Ja, Jedi foltern nicht. Nein, wir setzen uns mit dem Darth hin, trinken Tee, der nicht mit irgendwelchen Stoffen versetzt ist und entweder er ist so freundlich und sagt uns, was wir wissen wollen, oder eben nicht.

Wer das glaubt hat nicht verstanden, das Jedi etwas anderes sind als Blümchen pflückende Diskussionsrundenteilnehmer. Jedi verteidigen ihre Ideale und sind im Krieg. Nein, wir foltern nicht. Definitiv nicht, da gibt es keine Ausnahme. Aber ich möchte ein Beispiel bringen:

Cad Bane, Kopfgeldjäger zu Zeiten der Klonkriege, hat es geschafft ein Holocron aus den Archiven zu entwenden, auf denen die Daten machtsensitiver Kinder, die nicht im Orden waren, gespeichert wurden. Man konnte ihn letztlich festsetzen, aber nicht das Holocron finden. Also befragte man ihn danach. Er hatte zwei Optionen:
Entweder er schwieg, weil er wusste, dass die Jedi ihm nichts weiter antun würden. Sie würden ihn sicherlich nicht foltern, wie es der Rest der Galaxis machen würde. Klar, ein Hutte hätte da bestimmt Gewissensbisse, wenn er den Auftrag erteilen würde.
Oder er würde reden. Und wenn das sein Auftraggeber, Darth Sidious, raus bekäme, würde der ihn mit Sicherheit foltern. … wenn er Pech hatte. Mit etwas Glück wärs nen schneller tot.
Da guter Jedi / böser Jedi hier nicht funktionieren würde, entschlossen sich Meister Windu, Kenobi und Ritter Skywalker dazu zu DRITT mittels Geistestricks in seinen Kopf einzudringen.

An dieser Stelle ein Querverweis auf „Darth Maul – Der Schattenjäger“. Dort wurde, durch Maul „persönlich“ gesagt, dass er zwar Menschen beeinflussen konnte, die Kopfgeldjägerin allerdings einen zu starken Willen hatte, als das es leicht wäre und schnell ginge.

Zurück zu Bane. Auch der wehrte sich. Und er konnte sogar mal ein paar Sekunden standhalten. Das hat zwei, drei Anläufe gebraucht, bis die drei, darunter ein ehemaliger Großmeister, Erfolg hatten. Bevor sie GEWALTSAM in den Kopf eingedrungen sind. Und wenn man sich die körperlichen Reaktionen von Bane danach anschaut, hatte das durchaus Foltercharakter!

Das ist kein Aufruf und auch kein Freifahrtsschein. Worauf ich hinaus will:
Ja, wir sind Jedi. Nein, wir sind keine Blümchenpflücker und pazifisten. Und Nein, wir sind auch keine Folterknechte.

Aber nur Sith denken in Schwarz und Weiß, wie mal ein berühmter Mann gesagt hat. Und dazwischen gibt es noch ein paar Farben mehr ...

Und was den Vergleich zwischen Jedi und Sith Attentäter anbelangt: Der geht nicht. Der Jedi Schatten, oder nennen wir ihn jetzt mal bewusst Jedi Attentäter (auch wenn mir das nicht gefällt), untersteht dem Orden. Und zwar der höchsten Instanz und nur dieser alleine, dem Rat. Die handeln nicht alleine, nach eigenem Entscheid, auf eigenen Vorteil bedacht.
Bei den Sith Attentätern ist es so, dass sich theoretisch jeder Darth, der eine vernünftige Machtbasis hat, vielleicht sogar der eine oder andere Lord (???), eigene Attentäter hält und diese zu seinem eigenem Wohl einsetzen kann. Und da wird nicht auf irgendwelche Gleichgewichtsgründe und wichtige Ereignisse geachtet, da geht es darum den eigenen Vorteil zu sichern und Kontrahenten auszuschalten. (Ganz vereinfacht ausgedrückt!!!)
Daher ist der Vergleich nicht angebracht!


Schatten – Ermittler / Shadow – Investigator

Da es mal angesprochen wurde, auch von mir selbst hinterfragt wurde: Wo sind Ähnlichkeiten, wo sind Differenzen zwischen beiden? Vor allem da ja beide als „Randkonzepte“ betrachtet werden, was ich beim Ermittler wiederum wirklich nur bedingt nachvollziehen mag ...

In einem Punkt ähneln sie sich: Beide haben die Aufgabe Nachforschungen über Bedrohnungen für die Repubik, den Orden, den Frieden anzustellen und Gefahrenquellen eindeutig zu identifizieren. Und das wars. Diese kleine Aufgabenbeschreibung, dass war es.

Ich versuche mal einen kleinen Bezug zu unserer Welt herzustellen, damit man vielleicht ein etwas besseres Bild davon hat.

Investigator = Ermittler (Polizei, BND, CIA, NSA)
Shadow = Schatten (GSG 9, Navy Seals, Detla Force, CIA)

Ich denke das macht es etwas deutlicher. Wohlgemerkt: So stelle ich es mir vor, macht es aber auch, denke ich, am meisten Sinn. Und um auf den einen Überschneidungspunkt einzugehen:

Ein Ermittler wird vielleicht einen Kult von Anhängern der dunklen Seite unterwandern, Informationen sammeln und diese weiterleiten. Aber wird dort nicht angreifen. Er bereitet den Weg, damit andere, ob nun Polizei, Armee, oder Jedi, angreifen können. Hier könnte vielleicht dann ein Ermittler die Informationen sammeln und an den Orden melden, welche dann einen Schatten schicken würden, der die Ziele ausschalten oder gefangen nimmt. Damit muss er nicht die ganze Vorarbeit leisten und kann sich auf das nötigste beschränken.

Umgekehrt wird das nicht gehen. Und sollte die Umgebung es nicht zulassen, das ist der unterschied zwischen Militär und Polizei, wird dort auch kein Ermittler die Infiltration übernehmen, sondern direkt ein Schatten. Mit Umgebung meine ich: Ein Ermittler wird vermutlich eher auf von der Republik kontrollierten Planeten eingesetzt werden, während Schatten beim Imperium zum Zuge kommen. Das bedeutet nicht, dass das eine das andere ausschließt, aber es geht um grundlegende Dinge.

Bezüglich des Vergleichs zur Realwelt noch ein, zwei Gedanken: Deckidentitäten. Wie wird das eigentlich bei uns (Realwelt) gehandhabt? Soweit ich weiß, kann sich „jeder“ bei den Seals bewerben. Ja, ich weiß, dass die Kriterien haben etc. Auch, dass man da nen kleines Auswahlprogramm mitmachen muss. Aber letztlich sind deren Gesichter NICHT geheim. Im Grunde auch nicht die Namen. Geheim sind die Missionen. Und vielleicht wird die Einheit auch unter einem anderen Namen geführt.
Hier (Spiel) wird es momentan so gehandhabt, dass die Schatten ja quasi eine ultra-geheime Supereinheit sind, die niemand kennt und über die keiner was weiß. Da dieses Universum ja auf irgendetwas reales aufbaut, woher sollte der Erfinder sonst seine Gedanken haben, gebe ich mal zu bedenken, ob diese Supergeheimhaltung wirklich so sein muss, oder vielleicht eine etwas transparentere Handhabung nicht realistischer … zumindest aber auch möglich wäre.


Überfall auf Coruscant

Ein interessantes Thema. Wenn man bedenkt, dass die Schatten zu der Zeit bereits existiert haben und auf Visionen hin eingesetzt werden, dann stellt sich doch die Frage, ob ein so extremes Ereignis nicht irgendwie in einer Vision gesehen werden musste. Und wenn ja: Warum wurde nichts unternommen?
Vielleicht wurde ja etwas unternommen, aber ohne Erfolg? Selbst wenn, warum wurde der Orden nicht richtig gewarnt?

Man kann sich sicherlich darüber streiten und eine schöne was wäre wenn Situation draus machen. Letztlich muss man damit leben, dass es so gekommen ist, wie es das tat. Aber es ist ein Thema, das ich hier mal kurz ansprechen wollte. Nicht um eine Diskussion darüber hier auszulösen, sondern einfach mal um zu zeigen: Man kann nicht immer überall sein. Und Schatten sind auch keine Wunderkinder.



Abschließende Worte


So, damit wär ich dann auch am Ende angelangt. Natürlich befindet sich so eine Spielhilfe niemals in einem endgültigem Zustand. Ich werd auch weiterhin daran arbeiten, auf aufgezeigte Probleme oder Fehler eingehen und entsprechend editieren.

Ich möchte noch einmal auf folgendes Hinweisen: Das hier ist keine Schablone. Ich will NICHT, dass jetzt 500 Schatten auf einmal im Orden sind. Keiner kann ankommen und sagen „Ich mach das jetzt so und so und dann ist mein Char ein 100%ig lore-konformer Schatten, weil ich mich ja an die Spielhilfe gehalten habe!“
Das wird nicht klappen. Hier wurde ein Rahmen aufgezeigt, um das Verständnis für diese Spezialisierung der Jedi zu wecken / schaffen / aufzuzeigen. Nicht mehr, nicht weniger. Wer sich einen Schatten erstellen will, der sollte sich klar darüber sein, dass es vermutlich eines der schwersten Konzepte ist, weil es sehr viel Fingerspitzengefühl bedarf und facettenreich ist.

Nein, das heißt nicht, dass andere Konzepte einfacher sind, oder das hier das schwerste ist. Ganz im Gegenteil kann ein Jüngling oder Meister genauso schwer sein, oder sogar schwerer. Oder ein Heiler. Ein übergelaufener Sith hat ganz andere Probleme, von denen ich nicht mal träumen will! (Ich meine … als ob der ohne Auflagen einfach so herumlaufen dürfte … klar … wers glaubt!)

Aber der Schatten braucht Fingerspitzengefühl, da er, wenn man es realistisch betrachtet, sehr, sehr viele Möglichkeiten haben kann. Und DAS kann Rollenspiel kaputt machen. Und darüber muss man sich als Spieler von so einem Char immer bewusst sein. Und auch, dass die wahren Schattentätigkeiten, wenn es kein eigener Plot ist, eher selten in Erscheinung treten.

Ich bedanke mich an dieser Stelle auch nochmal bei Angram, der mit seiner Spielhilfe über die Schatten mir einen ersten Einblick in diese gezeigt hat. Basierend auf seiner Spielhilfe, die ich auch während des Schreibens dieser hier auf hatte, ist diese Spielhilfe entstanden. Ich hoffe jedoch, dass man auch den Unterschied erkennt.

Hoffe es hat Spaß gemacht. Der eine oder andere mag seinen Horizont vielleicht etwas erweitert haben und jetzt die Schatten vielleicht auch mal aus einem anderem Blickwinkel betrachten.
Nun bleibt mir nur noch zu sagen: Danke fürs lesen und ich hoffe auf Kritik.


Greetings
Dohra, Schatten.


P.S.: Je öfter ich die Spielhilfe hier lese, desto häufiger denke ich an einigen Stellen, dass ich es anders, umfassender beschreiben sollte. Oder das einige Aspekte nur ungenügend, oder gar garnicht angesprochen wurden. Ich werd das hier erstmal als Version 1 belassen und dann später, im eigenen Bereich oder auf den Kommentaren basierend, editieren.
Obi-Wan zu dem Geist von Qui-Gon: "Shouldn't you be haunting Darth Maul, or Yoda? GO HAUNT YODA!" - Star Wars Detours

Der Text da oben mag sich vielleicht etwas emotional lesen, aber du darfst mir glauben: Wenn ich nicht reinschreibe, dass ich gerade außer mir bin, dann bin ichs auch nicht. Ich habe nur eine Tendenz zu einer ... leicht zugespitzten, ironischen, teils sarkastisch klingenden Ausdrucksweise, die das vermitteln mag - but you're still welcome

6

Sonntag, 7. Oktober 2012, 20:22

Zitat

Wer das glaubt hat nicht verstanden, das Jedi etwas anderes sind als Blümchen pflückende Diskussionsrundenteilnehmer.
Da du dir Kritik wünschst, will ich mal den Anfang machen, da ich ja die Ehre habe, irgendwie in deinem Guide zu erscheinen ;)

Und zwar mit einer sehr positiven Kritik. Vielen Dank für diesen exzellenten Guide. Du stellst sowohl den Werdegang als auch die Aufgaben eines Schattens m. E. überzeugend dar, so dass mir kaum etwas zu wünschen übrigbleibt.

Mir gefällt auch insbesondere, dass du dir als Grundlage gut zugängliche und tatsächlich verwendete Quellen nimmst, so dass man auf einen weiten Konsens hoffen kann.

Einen Punkt könnte man vielleicht noch etwas stärker betonen.
Dies hast du sehr klar herausgearbeitet: Warum es nur sehr, sehr wenige Schatten geben KANN.
Dies könnte man noch hinzufügen: Warum es auch nur sehr, sehr wenige Schatten geben DARF.

Denn wenn diese Art des Eingreifens zur Regel würde, würde der Orden der Jedi an einem Punkt aufhören, das zu sein, was er ist. Nehmen wir als Beispiel (sozusagen als Mikrokosmos, der den Makrokosmos widerspiegelt) einen einzelnen Menschen mit hohen Idealen. Er sieht, wie das, wofür er sich einsetzt und woran er glaubt, in Gefahr gerät. Wenn er keinen anderen Ausweg sieht, greift er möglicherweise zu Mitteln, die er prinzipiell verurteilt. Dennoch kann er der Idealist bleiben, der er war. Er hat sich die Hände schmutzig gemacht, aber bleibt trotzdem bei dem, wovon er überzeugt ist. Und - wichtig - das tut jeder Jedi irgendwann. (Auch z.B. als Diplomat. Ich versuche oft, in den Gesprächsrunden auf solche Situationen hinzusteuern, gerade um klarzumachen, dass das Jedi-Dasein eben keine Blümchenpflückerei ist. Dass wir uns manchmal, oder auch öfter, zwangsläufig die Hände schmutzig machen müssen, weil es keine unproblematische Lösung gibt.) Wenn dieser Mensch sich dieses Handeln aber aus vordergründigen Motiven (!) zur Gewohnheit macht, z.B. weil er die Erfahrung macht, wie viel schneller und scheinbar effektiver es ist als beispielsweise mühsames und oft vergebliches Verhandeln, wird er seine Ideale verlieren müssen. In unserem Fall: der Dunklen Seite verfallen.

Dieser Versuchung muss ein Schatten ständig widerstehen, und ebenso müssen es seine Auftraggeber, also der Orden. Einen Schatten zu einem Mord auszusenden, ist eine extreme Maßnahme, die ergriffen wird, um weit größeres Unheil zu verhindern. Und sicherlich wird auch nicht immer Einigkeit über diese Notwendigkeit herrschen. Sie wird aber sicherlich niemals zum Königsweg werden.

Wenn der Orden sich zu dieser Maßnahme entschließt - und hier greife ich von diesem Aspekt her wieder auf etwas zurück, was du schon in einem anderen Kontext gesagt hast - dann wird er jemanden schicken, bei dem er sicher sein kann, dass derjenige die höchstmögliche Stabilität besitzt und sich der Gegenläufigkeit seines Handelns zu den Idealen des Ordens und auch seinen eigenen vollkommen bewusst ist und dem etwas entgegensetzen kann.

Schatten sind keine Leute mit schwachen Idealen, sondern mit sehr hohen, die sie oftmals in ihrer Arbeit kompromittieren müssen. Verlassen aber dürfen sie sie niemals. Ist das nicht eine schier unmögliche Gratwanderung? Ja. Genau darum geht es beim Jedi-Schatten.
"In diesem Kurs geht es um Fakten. Wenn ihr an der Wahrheit interessiert seid, Meister Aldes Vorlesung befindet sich am Ende des Ganges." -- Norru Balnam

7

Sonntag, 7. Oktober 2012, 21:48

Hier noch eine etwas poetische, aber gute Abgrenzung des Schattens vom "Dunklen" Jedi. Wenn auch nicht alle Punkte genau dem entsprechen, was Dohra geschrieben hat (und auch nicht völlig dem, was ich denke), gibt sie doch eine gute Grundorientierung und Stoff zum Nachdenken.
Übersetzung weiter unten.

Quelle: http://swtor-rp.com/forum/m/1639455/view…i-shadow/page/2

Zitat von »Varin Kell«

Anybody who goes into RPing a Jedi Shadow thinking it's just an excuse to be "darker and edgier", I would advise to read up and gain a correct understanding of the nature of the Jedi Shadow. Maybe they only see the name and think "Oooh, Shadow. Legal Dark Jedi. Yay."

But if so, they are wrong.

Just as many people, even good RPers, seem to think "Grey Jedi" means "a Jedi with a morality and Force alignment between Light and Dark." Well, sorry to break it to them (and there's a disturbing amount of them), but that's not what a Grey Jedi is.

But this post isn't about Grey Jedi, it's about Jedi Shadows, and "Shadow" doesn't describe what they are. It describes where they operate. A Jedi Shadow does not officially exist. They are the "Black Ops" arm of the Jedi Order. All records of their birth, their training, their membership of the Jedi Order, are erased upon becoming Shadows. They live in the shadows, because that's where their prey lives.

But a Shadow does not - must not - become consumed by the darkness they hunt their quarry through. Because a Shadow is more exposed to the dangers and temptations of the Dark Side than a "regular Jedi", if anything they must be stronger, more intense, more aware of the peril they're facing. In order to be successful and do their duty to the Force, a Jedi Shadow has to be even purer in the Light Side than a normal Jedi Knight. They need to possess a mind built around a diamond core of depthless, crystal -clear peace and calm.

Only if a Jedi Shadow has resolve where others have fear, steel confidence where others have doubt, and a serene connection to the Force, can the seductions and corruptions of the Dark Side break against their mind like waves crashing against rocks.

A Jedi Shadow does not merge with the darkness. He is a shining beacon of the light within it.

Anybody RPing a Jedi Shadow just to play a "darkier and edgier" character isn't RPing a Jedi Shadow, they're just RPing a Dark Jedi.
Ich versuche mal zu übersetzen:

Zitat

Allen, die im Rollenspiel einen Schatten darstellen wollen, weil sie das für eine gute Entschuldigung dafür halten, "dunkler und problematischer" zu sein, empfehle ich, sich zu informieren und sich ein korrektes Bild vom Wesen des Jedi-Schattens zu machen. Möglicherweise sehen sie nur den Namen und denken: "Oh, Schatten. Offiziell abgesegneter Dunkler Jedi. Juhu."

Wenn das so ist, liegen sie falsch.

Genauso wie viele Leute, sogar gute Rollenspieler, offenbar der Meinung sind, "Grauer Jedi" bedeute "Jedi mit einer Moral und einer Macht-Orientierung zwischen Hell und Dunkel". Okay, ich sage es nicht gern (und es gibt eine beunruhigende Anzahl solcher Leute), aber das ist NICHT, was ein Grauer Jedi ist.

Aber dies ist kein Posting über Graue Jedi, sondern über Jedi-Schatten, und "Schatten" beschreibt nicht, was sie sind. Es beschreibt, wo sie operieren. Ein Jedi-Schatten existiert offiziell nicht. Schatten sind der "Black Ops"-Arm des Jedi-Ordens. Alle Informationen über ihre Geburt, ihr Training, ihre Mitgliedschaft im Orden werden in dem Moment gelöscht, in dem sie Schatten werden. Sie leben im Schatten, weil dort ihre Beute lebt.

Aber ein Schatten wird nicht - darf nicht - von der Dunkelheit verzehrt werden, durch die er seine Beute jagt. Gerade weil ein Schatten den Gefahren und Versuchungen der Dunklen Seite stärker ausgesetzt ist als ein "normaler Jedi", muss er, wenn überhaupt, stärker, intensiver, sich der Gefahr bewusster sein, der er ins Auge sieht. Um erfolgreich zu sein und der Macht gegenüber seine Pflicht zu tun, muss ein Jedi-Schatten noch "reiner" in der Hellen Seite stehen als ein normaler Jedi-Ritter. Schatten müssen einen Geist besitzen, der um einen diamantenen Kern von Frieden und Ruhe gebaut ist, ohne Abgründe und klar wie Kristall.

Nur wenn ein Schatten Entschlossenheit besitzt, wo andere Furcht spüren, stählerne Zuversicht, wo andere zweifeln, und eine gelassene Verbindung mit der Macht, können die Versuchungen und die Korruption der Dunklen Seite gegen seinen Geist anstürmen wie Wogen, die gegen Felsen brechen.

Ein Jedi-Schatten verschmilzt nicht mit der Dunkelheit. Er ist ein strahlendes Signal des Lichts darin.

Wer einen Jedi-Schatten spielt, nur um einen "dunkleren und problematischeren" Charakter zu spielen, spielt keinen Schatten. Er spielt nur einen Dunklen Jedi.
"In diesem Kurs geht es um Fakten. Wenn ihr an der Wahrheit interessiert seid, Meister Aldes Vorlesung befindet sich am Ende des Ganges." -- Norru Balnam

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Jestocost« (7. Oktober 2012, 22:13)


8

Montag, 8. Oktober 2012, 17:48

Zitat

Da du dir Kritik wünschst, will ich mal den Anfang machen, da ich ja die Ehre habe, irgendwie in deinem Guide zu erscheinen


Ich habe keine Ahnung wovon du sprichst, mein lieber ;) Ich glaube du interpretierst da viel zu viel in meine Worte …

Gut Spaß beiseite.

Kann und darf. Ja, darf wäre nicht nur besser, es wäre die richtige Wortwahl. Aber ich will an bestimmten Stellen, auch wenn es bei einem solchem Thema seltsam klingen mag, nicht zu bestimmend wirken. Ja, dass tue ich an anderen Stellen in der Spielhilfe. Trotzdem hoffe ich auch immer noch mal auf den gesunden Menschenverstand bei einigen. Und wenn ich so was schreibe, wie das nur 0,X% der Jedi Schatten sein können / sollten / dürfen, dann gehe ich davon aus, dass man das so versteht, wie ich es meine.
Aber du hast recht: DARF ist die richtige Wortwahl!

Zitat

Schatten sind keine Leute mit schwachen Idealen, sondern mit sehr hohen, die sie oftmals in ihrer Arbeit kompromittieren müssen. Verlassen aber dürfen sie sie niemals. Ist das nicht eine schier unmögliche Gratwanderung? Ja. Genau darum geht es beim Jedi-Schatten.


Genau diese Gratwanderung ist es, was das Schatten-RP ausmacht. Jemand der das nicht verstanden hat, sondern auf geiles, actiongeladenes RP hofft, bei dem man wild herumwirbelt, Blitze schleudert, sich gegen anstürmende Sith-Massen wehrt, alleine den Außenposten verteidigt … nein, das wird man nicht finden. Oder besser gesagt: Das SOLLTE man nicht finden. (Nicht nur … ein bissl stumpfen Spaß muss man auch mal haben dürfen!)

Dafür könnt ihr zu den Sith wechseln. Da findet man genau das! Beim Schatten geht es um den INNEREN KONFLIKT. DAS ist das Schatten-RP. Und dafür braucht man Leute, mit denen man da ausspielen kann. Darum ist dieses Konzept auch so schwer.
Auf der einen Seite braucht man Leute, damit man das machen kann, worum es geht, auf der anderen Seite darf man aber auch nicht mit jedem darüber sprechen, was man macht und welche Probleme man hat.

Aber ich drifte mal wieder ab. Mittlerweile hab ich schon das dritte mal eine DIN A4 Seite gelöscht, weil mir die Texte nicht gefallen und ich zu viel abschweife … damn.

Was mir gefällt ist der Quote von Varin Kell! Ein sehr, sehr schönes Statement. Ich möchte da einen … zwei Abschnitte zitieren, weil sie absolut geil formuliert sind und es genau zu 100% beschreiben:

Zitat

A Jedi Shadow does not merge with the darkness. He is a shining beacon of the light within it.


Diese Aussage beschreibt ein so absolut, unbestreitbar, definitiv, hundertprozentig richtiges Bild. Mehr sag ich dazu nicht.

Zitat

Anybody RPing a Jedi Shadow just to play a "darkier and edgier" character isn't RPing a Jedi Shadow, they're just RPing a Dark Jedi.


Und auch diese Aussage stimmt. Es geht nicht um den Kampf, um das Töten. Ganz im Gegenteil! Darum hab ich „Seek & Destroy“ auch gesplittet bei der Aufgabenbeschreibung und als ersten Punkt das „Suchen“ (Seek) erwähnt. Ich hab es nicht so sehr beschrieben, aber die Priorität ist wichtig. Und suchen tu ich nicht nur den Feind bei anderen. Ich „suche“ auch meinen inneren Feind. Wie bereits oben beschrieben: Es geht um den inneren Konflikt – DAS macht Schatten-RP aus.

Greetings
Dohra

P.S. 1: Danke für die Kritik. Ganz einfach. Ich würd noch bissl mehr zu schreiben, warum so etwas wichtig ist, aber … guah ich schweife schon wieder ab. (schon vier mal diesen Absatz gelöscht .. diesen und zwei folgende. ^^)

P.S. 2: Mir fällt ein Fehler in der Spielhilfe auf. Ich hatte im Bereich Problematiken (u.a.) den Vergleich zur Realwelt gezogen. GSG 9 ist im Grunde falsch. Von der Tätigkeit her, beziehungsweise der … Arbeit ist es zwar okay, oder von dem „Status“ her (das sie eben eine „elite“ sind), aber die Umgebung stimmt nicht. Die Polizei wird im Inland eingesetzt, womit wir die gleiche … die selbe Problematik wie mit dem Investigator / Ermittler haben. Da könnte man auch eher von einer Überschneidung reden, wie es hier generell behandelt wird. Aber sei es drum …

P.S.3 : Eine Bitte: Wenn ihr was zitiert, bringt bitte das Kapitel und vielleicht noch den Absatz mit rein. Machts bissl einfacher, wenn ich wirklich mal was ändere ^^
Obi-Wan zu dem Geist von Qui-Gon: "Shouldn't you be haunting Darth Maul, or Yoda? GO HAUNT YODA!" - Star Wars Detours

Der Text da oben mag sich vielleicht etwas emotional lesen, aber du darfst mir glauben: Wenn ich nicht reinschreibe, dass ich gerade außer mir bin, dann bin ichs auch nicht. Ich habe nur eine Tendenz zu einer ... leicht zugespitzten, ironischen, teils sarkastisch klingenden Ausdrucksweise, die das vermitteln mag - but you're still welcome

9

Montag, 8. Oktober 2012, 18:50

Freut mich, dass dir die Worte von Varin Kell so gut gefallen! Mich haben sie auch begeistert.

Zu der Sache mit "kann" und "darf", nur um Missverständnisse zu vermeiden: Ich denke nicht, dass "darf" richtig ist und "kann" weniger richtig, absolut nicht. Beides trifft zu.

"Kann": vom einzelnen Jedi her gesehen, weil nur sehr wenige geeignet und fähig sind. Um anzudeuten, wie hoch die Latte liegt: Jesto, der ja ein absolut ordenstreuer und hoffentlich einigermaßen fähiger Meister ist, wäre es z.B. nicht. Nicht nur, weil seine Schwertkünste bei weitem nicht ausreichen, sondern auch und vor allem, weil er zu anfällig für Zweifel ist. Sicher weit weniger als viele andere Jedi, aber zu viel für einen Schatten. Das disqualifiziert ihn.

"Darf": vom Orden her gesehen, für den der Einsatz eines Schattens eine Ausnahme bleiben muss. Darum schreibt man mit diesem Wort, denke ich, dem einzelnen Spieler nichts vor. Es ist mehr eine Warnung, sich klar zu machen, dass ein Schatten-Spieler sich über weite Strecken auf ziemlich einsames RP gefasst machen muss, genau wie du es auch schreibst.

Auf den Schatten trifft nicht weniger, sondern in ganz besonderem Maß der berühmte Spruch von Yoda zu: "Zutiefst verpflichtet fühlen muss ein Jedi sich. Muss erfüllt sein von tiefem Ernst. [...] Abenteuer, tse! Große Erlebnisse, ha! Nach solchen Dingen verlangt es einen Jedi nicht."
"In diesem Kurs geht es um Fakten. Wenn ihr an der Wahrheit interessiert seid, Meister Aldes Vorlesung befindet sich am Ende des Ganges." -- Norru Balnam

10

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 23:58

So ich melde mich hier nun auch mal zu wort.

Zu allererst vielen hezlichen Dank an Dohramos. Dein guide ist sehr deutlich und verständlich und hat mir Wissen vermittelt was ich wonaders (unter anderem Jediüedia) nicht finden konnte, wenn du mir da noch irgendwie ein buch etc empfehlen kannst und tust wäre das sehr schön, da ich mich nachdem ich die erste Spielhilfe hier gelesne habe für dne Schatten entschieden habe und zwar grade weil es eine Herausforderung und ein spannendes , interessantes Konzept mit vielen Möglichkeiten aber ebenso Einschränkungen bietet.

Also nochmals vielen Dank für deine Mühe und deine detaillierte Ausführungen und ebenso vielen Dank an Jestocost für die gleichermassen informativen und interessanten informationen

Möge die Macht mit Euch beiden sein

11

Donnerstag, 29. Januar 2015, 16:57

Verschoben aus dem Feedbackthread zu Sagesh - Jestocost

Ich antworte mal hier, aber grundsätzlich wäre auslagern vielleicht eine vernünftige Idee, weil die Sachen nun etwas allgemeiner werden als "Sagesh".

Zitat


Due to their missions, Jedi Shadows were often noted for being loners with a black-and-white perception of the world around them. This could manifest itself as paranoia, wherein they saw signs of the dark side in everything—including their own comrades. As such, they were often deployed cautiously and only in times after a great conflict. Shadows did not hesitate in their duty and were willing to betray those that they considered evil, but they often practiced restraint as they recognized that their definition of such foes did not always match those of the Council. Some among their rank believed that more aggressive actions were needed in order to destroy the followers of the dark side.

Ja dieser Abschnitt Text. Die Quelle dafür ist das Handbuch zu Knights of the Old Republic (Comic). In dem steht die Hälfte von diesem Text allerdings gar nicht drin. Genau genommen macht das Buch / Comic überhaupt keine Aussagen über die Schatten als solches, sondern nur über die Schatten des Covenants. Es ist unsicher ob die Schatten das Covenants überhaupt das gleiche sind wie Schatten des Ordens, weil ein Schatten des Covenants zu werden bedeutet, den Rest der Galaxie glauben zu lassen man wäre gestorben, was auch den Orden außerhalb des Covenants beinhaltet. Vor allem weil das Covenant deutlich andere moralische Werte hat als der Orden als solches, glaube ich das hier eine Gleichsetzung einfach nicht möglich ist. Hinzu kommen dann noch ein paar Dinge die von anderen Schatten abgeleitet sind, " but they often practiced restraint as they recognized that their definition of such foes did not always match those of the Council." ist zb klar auf Taria Damsin zurück zu führen. Wo der Teil mit dem "such, they were often deployed cautiously and only in times after a great conflict " weiß ich selber nicht und es ist auch wenn man die Jedi betrachtet, die explizit als Schatten bezeichnet werden, für mich vollkommen unglaubwürdig, weil alle von ihnen aktiv im Krieg oder Kriegsszenarien mitwirken.

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Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Jestocost (29.01.2015), Dexter (29.01.2015), Celebrien (29.01.2015)

12

Donnerstag, 29. Januar 2015, 17:09

Zudem hat der Orden - hoffentlich - aus den Fehlern des Covenant gelernt.
"In diesem Kurs geht es um Fakten. Wenn ihr an der Wahrheit interessiert seid, Meister Aldes Vorlesung befindet sich am Ende des Ganges." -- Norru Balnam

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