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1

Sonntag, 22. Januar 2012, 18:35

Rasse: Sith als Jedi

Hey,

ich dachte ich teile es mal mit euch. Sicherlich geht es um die Legacy. Diese Mail habe ich nur auf meinen Zweitaccount bekommen, auf den kein Spielaccount registriert ist:


2

Sonntag, 22. Januar 2012, 22:02

Sicher, dass dies ein Sith ist und nicht nur ein sehr dunkelhäutiger Mensch?

Edit: Okay nach etwas googlen habe ich folgendes gefunden:

Zitat

Seit gestern ist der neue Trailer zu Star Wars: The Old Republic raus, mit einem Ausblick auf kommende Features. Hier kam bei vielen schon die Vermutung auf, dass man durch das Legacy-System neue, bzw. andere Rasse-Klasse-Kombinationen freischalten kann.

Diese Vermutung wurde nun durch Daniel Erickson, Lead Writer bei BioWare, gefestigt - es handle sich im Trailer tatsächlich um einen Miraluka Sith-Krieger. Weitere Details, sowie eine Bestätigung, dass es sich um ein Feature des Legacy-Systems handelt, wollte Erickson nicht verraten.

Macht ist ein größerer Fluch, als sie Segen sein kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Viskar« (22. Januar 2012, 22:15)


3

Montag, 23. Januar 2012, 08:10

Also bei dem Gedanken läuft es mir irgendwie eiskalt den Rücken runter... das wird keinen guten Lauf nehmen befürchte ich.....

"Wer braucht schon Glück? Du hast die Macht auf deiner Seite und ich jede Menge Blaster.“ - Larin Moxla

4

Montag, 23. Januar 2012, 08:16

Bioware geht mit dem Thema offener um als viele Rollenspieler, genauso wie Bioware ja ein Freifahrtschein gegeben hat, dass es Beziehugen bei Jedi bzw. Jedi mit anderen haben kann. Ohne zu Spoilern wie oder warum oder bei was, gibt es in den Storys tatsächlich eines der Reinblüter der sich bekehren lassen kann. Gerade bei denen sollte das aber wie üblich eher die Ausnahme sein... das wird aber viele nicht davon abhalten es zu versuchen nehme ich an. Miraluka bei dem Sith finde ich hingegen gar nicht so schlimm, andrerseits ist es für Imperiums Lore-festere Spieler drüben vermutlich ähnlcih haarsträubend wie umgekehrt, immerhin wenn man über die Miraluka ließt, jagen sie ja sogar dunkle Machtanhänger ihres Volkes - aber gut sowas stört Verbrecher schließlich auch nicht verbrechen zu begehen.
Jedi Chars: Yerana Deikan und Girru Wuhri

"Der Weise erwartet von den Menschen wenig, erhofft viel und befürchtet alles."

~ Chinesisches Sprichwort

5

Montag, 23. Januar 2012, 08:24

Miraluka bei den Sith - Ausnahmen meiner Meinung nach. Dieses Volk strebt einen “guten“ Lebenswandel an und erzieht entsprechend...

Generell muss ich jedoch sagen finde ich diese Möglichkeiten, so es so kommt, eine interessante Möglichkeit. Und im RP sollte sich jeder Reinblütige bewusst sein das er argwöhnisch begutachtet wird.
Macht ist ein größerer Fluch, als sie Segen sein kann.

6

Montag, 23. Januar 2012, 08:40

Objektiv muss ich wohl sagen, dass der, von Gesh angesprochene, Freifahrtschein auch von LA an BW verliehen wurde.

Subjektiv gesprochen ...
MMO-Vermarktung trifft Lore kritisch.
Lore stirbt.
:schmoll:

PS: Nein, ich möchte nun keine Diskussion darüber ob Lore nicht das ist was die Autoren daraus machen, weil sie es dürfen, auch wenn sie dabei vorher Gesagtes einfach mal vergessen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Safirel« (23. Januar 2012, 08:53)


7

Montag, 23. Januar 2012, 08:53

Naja, wenn man es gut verpackt ..
So könnte zB mal ein Schiff der Republik abgeschossen worden sein, auf dem 2 Jedi waren, unter ihnen ein junger Miraluka Padawan. Die Sith erkannten das Potential, ermordeten den Meister und bekehrten den Padawan zur dunklen Seite. Oder es war eine Miraluka-Familie an Bord, die versklavt wurde und das jüngste Kind wuchs in Sklaverei auf, bis irgendwann die Macht in dem Kind erkannt wurde ..

Auch bei den typischen Sith-Rassen (nicht nur die Reinblüter) könnten ähnliche Fälle aufgetreten sein, sodass ein Schiff abstürzte und die Überlebenden mit viel Geduld in die Republik integriert wurden, usw. Oder vielleicht sogar über 2-3 Generationen hinweg .. das sie irgendwo abseits in einem Dorf mit andern Leuten aufwuchsen, dieses vom Imperium angegriffen und von der Republik gerettet wurde ..

Gestern dachte ich auch nur "WTF?" aber heute .. hm, man kann dann nicht mehr mit dem Finger auf jemanden zeigen und sagen "Ey, du bist Miraluka, du bist bestimmt so ein mieser Jedi, ich knall dich jetzt einfach mal ab." Klar, auf einer Seite hoffe ich natürlich, diese Sache wird nur äusserst selten vorkommen .. auf der anderen Seite finde ich es aber gut, nicht bloß von der Rasse auf deren politische Zugehörigkeit zu schließen. Ein Grund, warum mir Menschen und Twis bisher am liebsten sind, denn die können auf beiden Seiten bespielt werden.

Was mache ich aber, wenn sie neben der Rasse plötzlich auch die Charestellungsmöglichkeiten für die andere Seite frei geben ? Dann wäre eine rote, weibliche Twi auf Seite der Republik möglich .. *grummel* Nein .. nicht dran denken. ^^

Edit:
Hier gibts das Video dazu, indem ein kurzer Einblick auf ein Sith Miraluka zu sehen ist: http://swtor.gamona.de/2012/01/20/video-…halte-in-swtor/

Cayenne

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8

Montag, 23. Januar 2012, 12:23

Bioware geht mit dem Thema offener um als viele Rollenspieler, genauso wie Bioware ja ein Freifahrtschein gegeben hat, dass es Beziehugen bei Jedi bzw. Jedi mit anderen haben kann.


Da ist kein Lorebruch, Beispiele dafür finden sich in der Geschichte zuhauf und in allen Epochen. Ein J edi mutiert nicht augenblicklich zum nächsten Obersithlord, nur weil er mal einen Wookie küßt. Die gefahr der dunklen Seite lauert in möglichen negativen Gefühlen, nicht in positiven. Darin, daß man im Zweifelsfalle Hunderte oder Tausende Leben opfert, um eine einzige geliebte Person zu retten. Das ist sehr dunkel. Bei vielen kommt mit Liebe auch gerne die Eifersucht einhermarschiert, die sich durchaus auch in Raserei und Haß steigern kann. (Siehe regelmäßige Pressemeldungen über Eifersuchtsmorde.) Das ist ebenfalls sehr dunkel. Darüberhinaus habe ich bisher noch nie von einem dunklen Sith gehört, der von außerordentlicher Liebe, Zuneigung, Mitgefühl und Güte getrieben wurde. Haß, Zorn, Rache und Vergeltung herrschen hier als Gefühlsregungen eindeutig vor. Ein anderes Thema wiederum ist der Umgang des Ordens in der jeweiligen Epoche mit dem Thema Beziehung. Da halte ich es nicht für ausgeschlossen, sondern sogar für sehr wahrscheinlich, daß es im Laufe der Jahrtausende immer wieder verschiedene Ansichten gab. Wenn zu SWTOR eine andere Haltung eingenommen wird als zu KOTOR, ist das für mich nicht unlogisch. Klar ist allerdings, daß der Kodex zu gefühlsmäßiger Zurückhaltung anhält. Zu den beiden Padawanen, die man auf Tython auseinanderreißen soll, finde ich das allerdings auch nicht unlogisch. Ich als theoretischer Rat würde die Linie fahren, daß Beziehungen etwas für etwas ältere, reifere Jedi sind, die bereits gelernt haben, mit Gefühlen soweit umzugehen, daß sie sich nicht von ihnen überwältigen lassen. Padawanalter ist nun aber zum großen Teil gleichbedeutend mit Pupertätsalter, in dem schon hormonbedingt gerne mal das durcheinandergebrachte Gefühlsleben den Verstand regiert statt umgekehrt. ---> Beziehungen für Padawane = nicht so gut // Beziehungen für mental gereiftere Jedi = in Ordnung


Was mache ich aber, wenn sie neben der Rasse plötzlich auch die Charestellungsmöglichkeiten für die andere Seite frei geben ? Dann wäre eine rote, weibliche Twi auf Seite der Republik möglich .. *grummel* Nein .. nicht dran denken. ^^


Hier verstehe ich nicht so ganz, wo das Problem einer roten, weiblichen Twi'lek auf Seiten der Republik wäre. Wechseln Twi'lek ihre Farbe nach politischer Gesinnung? Nach dem Weg der Macht, den sie beschreiten? Letzteres wäre wohl sicherlich denkbar, allerdings bedeutet eine Mitgliedschaft beim Imperium nicht automatisch, böse zu sein, und eine Mitgliedschaft bei der Republik nicht automatisch, gut zu sein. Hier erkenne ich also auch keinen Grund, warum es keine roten, weiblichen Twi'lek auf Republikseite geben soll. Da fällt mir gerade ein, mal gelesen zu haben, daß Sith gezielt rote Twi'lek züchten sollen, weil ihnen rot gefällt. Es läßt sich nun aber mal nichts züchten, das nicht sowieso schon in den Genen als Möglichkeit verankert ist. Zudem können auch imperiale, rote Twi'leksklaven befreit werden, die sich gegen ihre alten Unterdrücker stellen und fürderhin der Republik dienen. Also wieder kein Grund, der gegen rote, weibliche Twi'lek auf Seiten der Republik spricht. Allenfalls für ein gehäuftes Auftreten auf imperialer Seite.

Zum Thema Sith als Republikjedi, da fallen mir ebenfalls schlüssige Gründe ein, warum es so etwas geben könnte, allerdings sind die Wahrscheinlichkeiten dafür bestenfalls als so gering anzusetzen, daß sie vielleicht einen von einer Milliarde Sith betrifft. Als mögliche zu spielende Kombination würde ich sie als Hersteller demnach nicht zulassen, sondern höchstens als einzelnes Exemplar als NPC in einer besonders ungewöhnlichen Questreihe auftauchen lassen.
Wie Naja zu ihrem Namen kam.

Erst, wenn man ein Schwert tausendmal geschwungen hat, beginnt man zu lernen, wie man ein Schwert schwingt.

 Spoiler


9

Montag, 23. Januar 2012, 13:00

Zu der roten Twi‘lek Sache: Meines wissens sollte Sarinah eine rote Hautfarbe bekommen... ;) Sie saehe sich dann vor einem potenziellen Neuanfang^^
Macht ist ein größerer Fluch, als sie Segen sein kann.

10

Montag, 23. Januar 2012, 14:06

Hier verstehe ich nicht so ganz, wo das Problem einer roten, weiblichen Twi'lek auf Seiten der Republik wäre. Wechseln Twi'lek ihre Farbe nach politischer Gesinnung? Nach dem Weg der Macht, den sie beschreiten? Letzteres wäre wohl sicherlich denkbar, allerdings bedeutet eine Mitgliedschaft beim Imperium nicht automatisch, böse zu sein, und eine Mitgliedschaft bei der Republik nicht automatisch, gut zu sein. Hier erkenne ich also auch keinen Grund, warum es keine roten, weiblichen Twi'lek auf Republikseite geben soll. Da fällt mir gerade ein, mal gelesen zu haben, daß Sith gezielt rote Twi'lek züchten sollen, weil ihnen rot gefällt. Es läßt sich nun aber mal nichts züchten, das nicht sowieso schon in den Genen als Möglichkeit verankert ist. Zudem können auch imperiale, rote Twi'leksklaven befreit werden, die sich gegen ihre alten Unterdrücker stellen und fürderhin der Republik dienen. Also wieder kein Grund, der gegen rote, weibliche Twi'lek auf Seiten der Republik spricht. Allenfalls für ein gehäuftes Auftreten auf imperialer Seite.


Ja, wie Viskar schon sagte .. Sarinah war eigentlich als Lethan Twi'Lek konzipiert (siehe Bilder im Bewerbungsthread) und es ging in der beta auch, eine rote Twi Dame zu erstellen .. aber das haben sie kurz vor Release rausgenommen und plötzlich gingen nur noch rote, männliche Twis, während die roten weiblichen Twi'Lek bloß nur noch für die imperiale Seite spielbar war.
Also musste ich mich von meiner roten Twi'Lek schweren Herzens verabschieden. Denn dieses lachsfarbene mehr rosa als rot .. damit konnte ich mich nicht anfreunden. Und im Nachhinein empfände ich es echt krass, wenn dann durch das Legacy-System plötzlich doch rote Twis auf Rep-Seite gehen .. Sarinah sollte doch immer rot werden .. und nun hab ich mit damit abgefunden das es nicht geht .. und wenns doch geht .. ach maaaaaaan .. persönliches Dilemma. :/

11

Montag, 23. Januar 2012, 14:33

Zum Thema Sith als Republikjedi, da fallen mir ebenfalls schlüssige Gründe ein, warum es so etwas geben könnte, allerdings sind die Wahrscheinlichkeiten dafür bestenfalls als so gering anzusetzen, daß sie vielleicht einen von einer Milliarde Sith betrifft.

Ja, sehe ich auch so. Dann richten wir hier bald die Regeln ein: Auf 100 Mitglieder darf einer einen Sith spielen. *g*

Grindir

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12

Montag, 23. Januar 2012, 14:49

Eben ein Lorebruch ist es nicht. Aber es öffnet Optionen die den Spielern die "ich will was ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz spezielles spielen, weil das is voooooooll coooooooool" komplett in die Hände spielt. Es bleibt abzuwarten was passiert, aber das Potential es zu "verhunzen" ist damit leider gegeben. Ein reinblütiger Sith auf Tython würde von meinem Char zumindestens mehr als nur schief angeschaut werden. Und wenn sie dann da im Mob stehen und diskutieren, wie toll das Wetter auf Korriban denn ist im Vergleich zu Tython, nunja.
„Jedi drohen nicht. Wir informieren.“

13

Montag, 23. Januar 2012, 15:23

Cayenne nur weil ich es als Freifahrtschein sehe halte ich es nicht grundsätzlich für 100% verboten, da bist du jetzt irgendwie sehr drauf angesprungen als hätte ich gesagt verbrennt die Hexen :D In seinem stillen Kämmerlein kann eh jeder machen was er will, wenn es allerdings öffentlich ist, hat er bei mir die entsprechende IC Reaktion zu erwarten und das hat der andere dann eben entweder zu akzeptieren oder er regt sich unnötig drüber auf. "Jeder" kann machen was er will, solange er sich im klaren ist dass sein Umfeld das nicht so sehen muss wie er selbst. Nur weil das bei Jedi im Rahmen erlaubt sein mag, heißt das noch lange nicht dass es gern gesehen ist. Immerhin kann man auch einen saufenden Jedi nehmen der nur für Missionen nüchtern bleibt, immerhin gibt es glaub ich keine Regel nicht zu viel zu trinken. Wie das Umfeld aber darauf reagiert und ob dieses Konzept angenommen ist bleibt jedem - wie bei allem - selbst überlassen.
Für mich ist das nun mal einfach nicht mit "keine Bindungen haben" vereinbar, denn ein Jedi der Mann/Frau/Kind dann wirklich liebt, hat eben eine Bindung. Das positive Gefühl an sich, hat mit der Kritik an Jedi und Beziehung gar nicht mal was zu tun, aber das was daraus folgen kann, nämlich jene geliebte Personen bedroht werden oder dahinscheiden, bestenfalls noch wegen einem Sith. Da ist die Verführung eben weitaus größer "Rache" üben zu wollen, oder sie auf Kosten anderer zu retten, als wenn das nur Bekannter oder noch Freund wäre. Das ist der Punkt. Ich weiß jetzt nicht mehr in welcher Zeit aber in irgendeiner Zeit vor Clone Wars jedenfalls, galt die "Prüfung des Fleisches" sogar bestanden inden man sich von seinem Meister löst, was eben auch eine recht enge Bindung ist und daher nicht leicht zu lösen. Das nur mal als Beispiel was Bindungen angeht. Natürlich gibt es auch Jedi die reagieren nicht gleich schlecht drauf, in Clone Wars gabs einen der es ja durfte und nach etwas zurückziehen und trauern eben wieder normal weitermachte. Ich halte es aber für unwahrscheinlich dass die Mehrzahl der Spieler so IC reagieren würde. Nochmal in Kurz: Ich sehe eine offene Beziehung nicht unbedingt gerne, ignoriere sie aber auch nicht, sondern reagiere entsprechend wie ich es für passend halte IC.

Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen... da habe ich indirekt jetzt auch schon in meinem Absatz eben gleich mit angesprochen... es geht alles, was die Community akzeptiert. Die Unterschiede wann wer was für lorehaft, gut, schlecht, glaubhaft hält, gehen teils so immens außeinander, dass vermutlich jeder irgendwo sein Grüppchen findet. Wer halt mehr als sein Grüppchen haben will - und den Begriff meine ich im übrigen nicht negativ - muss halt etwas genauer in den Rahmen passen, damit er von einem breiteren Umfeld akzeptiert wird. Problem ist aber auch... bauen viele Leute Mist mit einem Konzept, kommt es meist zu den Punkt wo dieses vielelicht exotischere Konzept so extrem mit Misstrauen behaftet ist dass man ziemlich überzeugend sein muss, es glaubhaft rüberbringen zu können, damit das eigene Konzept nicht ebenfalls in die Sparte komisch/blöd oder in sonst so einer Schublade landet, sondern zeigt das es wirklcih gut durchdacht ist. Dazu kommt Grindirs angesprochenes "ich will etwas besonders sein". Wenn 10 Spieler etwas besonderes machen, zum Beispiel eben Sithreinblut-Jedi spielen, kommt es eben einfach nicht besonders rüber sondern eher unrealistisch weil wenn Person 11 daherkommt müsste der Charakter ja schon denken dass man Korriban der Sith bestohlen hat damit plötzlich so viele überlaufen.

Ich versuche immer unparteiisch an was ranzugehen, allerdings wurde ich überwiegend immer belehrt dass die meisten komischen Konzepte genau das sind nach was sie oberflächlich aussehen... komsich oder im schlimmsten Fall eben auch zu unglaubhaft als dass ich mit demjenigen IC spielen kann. Es mag rein von der Lore her gehen - oder zumindest aus der Sicht desjenigen - dass es einen Jedi gibt der Drogen nimmt, raucht, säuft und nur noch faul in der Hängematte liegt... für mich ist das aber kein Jedi mehr und bezweifle das jemand der seine Pflichten so extrem vernachlässigt und das Geld des Ordens zum Fenster rauswirft auch noch vom IC her einer wäre. Damit fällt er aus meinem Rahmen und vielelicht auch aus dem von anderen, es heißt ja nicht das ich den Spieler gleich für einen Vollidioten halten würde... er hat halt andere Ansichten, auch wenn die mir bei dem Beispiel "zu krass" wären. Man kann dann aber tatsächlich auch friedlich außeinandergehen, wenn man es denn nur will, wie eine Begnung vor kurzem mir auch wieder gezeigt hat.

Meine 222 Cent dazu :whistling:
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Nodan

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14

Dienstag, 24. Januar 2012, 09:00

Bei bisher jedem Spiel musste man sich als RPler damit abfinden, dass "Lore-Gradwanderungen", als Dinge, die nicht oder nur als Ausnahme in die eigentlich Story passen, von den Nicht-RPlern ganz unbekümmert genutzt wird.

- In SWG war es halt cool ein Jedi zu sein. Darum versteckte sich dort niemand, sondern alle fuchtelten an allen Orten mit Lichtschwertern herum.
- In HdRO sind Elben halt cool. Also kreuzen sie immer und überall auf... selbst dort, wo nach Tolkien keine Elben auftauchen und Dinge tun, die Elben eben nicht tun.

Von der Namensgebung ganz zu schweigen. :rolleyes:

Garantiert wird es massenweise Sith-Jedi und Mira-Sith geben... einfach, weil es cool ist.

Als RPler muss man sowas entweder einfach ausblenden... oder das Spiel beenden.
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Cayenne

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15

Dienstag, 24. Januar 2012, 10:47

Also musste ich mich von meiner roten Twi'Lek schweren Herzens verabschieden. Denn dieses lachsfarbene mehr rosa als rot .. damit konnte ich mich nicht anfreunden. Und im Nachhinein empfände ich es echt krass, wenn dann durch das Legacy-System plötzlich doch rote Twis auf Rep-Seite gehen .. Sarinah sollte doch immer rot werden .. und nun hab ich mit damit abgefunden das es nicht geht .. und wenns doch geht .. ach maaaaaaan .. persönliches Dilemma. :/

Oooh, verstehe... *tröstend knuddel* Das wäre dann natürlich wirklich hart. Dann müßten sie auch Twi'lek-Färbereien einführen. In solchen Twi'lek-Färbereien könnte man dann natürlich nicht nur Twi'lek färben, sondern auch Haarfarbe, Augenfarbe, Frisur, bei Herren Bartwuchs, Tätowierungen, hmmm, bei Körperstufe bin ich skeptisch, ob man die einfach so ändern können sollte. So ein Wechsel von 1 nach 2 oder umgekehrt mag noch plausibel klingen, aber beispielsweise von 1 auf 3 und umgekehrt stelle ich mir doch eher unglaubwürdig vor. Dann werfen wir Sarinah einfach ooc in diese Färberei, und ic war sie dann einfach schon immer rot gewesen und niemand hat jemals etwas anderes gesehen.

Und wenn sie dann da im Mob stehen und diskutieren, wie toll das Wetter auf Korriban denn ist im Vergleich zu Tython, nunja.

Hehe, der ist gut.

Cayenne nur weil ich es als Freifahrtschein sehe halte ich es nicht grundsätzlich für 100% verboten, da bist du jetzt irgendwie sehr drauf angesprungen als hätte ich gesagt verbrennt die Hexen :D In seinem stillen Kämmerlein kann eh jeder machen was er will, wenn es allerdings öffentlich ist, hat er bei mir die entsprechende IC Reaktion zu erwarten und das hat der andere dann eben entweder zu akzeptieren oder er regt sich unnötig drüber auf. "Jeder" kann machen was er will, solange er sich im klaren ist dass sein Umfeld das nicht so sehen muss wie er selbst. Nur weil das bei Jedi im Rahmen erlaubt sein mag, heißt das noch lange nicht dass es gern gesehen ist...

Ah, ok, dann habe ich das total falsch verstanden. Mein Fehler. Da liegen wir also absolut auf der gleichen Linie. Zum stillen Kämmerlein, in der Parallelebene der Klassenquestreihe wird Cayenne sicherlich jeden möglichen Begleiter hemmungslos umlegen und man wird häufiger eine heftig wackelnde und dabei laut quietschende Defender auf den Raumhafenparkplätzen beobachten können, in der ic-Ebene des Rollenspiels hingegen würde Cayenne niemals von sich aus auch nur kleine Schritte in eine solche Richtung unternehmen. Ganz abgesehen davon, daß sie als Padawan ic überhaupt kein Schiff hat, und auch keine permanenten Begleiter. Die halten lediglich hin und wieder als eine Art namenloser Bodyguard her, wenn Cayenne simple und theoretisch ungefährliche Botengänge für den Orden zu diversen Planeten erledigt, und dabei zufällig immer wieder mal in Schwierigkeiten gerät. (Meine ic-Erklärung dafür, was ein Padawan auf Nar Shaddaa, Tatooine und so weiter verloren hat, da ich gerne immer und überall ic unterwegs bin, und nicht beim Questen ooc sein möchte.)

Bei bisher jedem Spiel musste man sich als RPler damit abfinden, dass "Lore-Gradwanderungen", als Dinge, die nicht oder nur als Ausnahme in die eigentlich Story passen, von den Nicht-RPlern ganz unbekümmert genutzt wird.

Die Nichtrollenspieler sind klar, die schert sowas sowieso nicht. Da werden, so es die Möglichkeit geben wird, haufenweise Sith-Jedi herumlaufen. Das halte ich allerdings nicht für sonderlich tragisch. Wer sich nicht ins Rollenspiel begibt, ist für mich ic auch nicht existent, wird von meinem Charakter also auch nicht im mindesten wahrgenommen.

Was seltsam anmutende Konzepte ganz allgemein angeht, ich habe schon oft mit Rollenspielern zusammengespielt, deren Charaktere Teilaspekte aufwiesen, die meinem Verständnis nach meilenweit an der Lore vorbeigehen, gar nicht existieren können. Von dieser "bösen Loreverbiegung" mal abgesehen waren das aber durchaus tolle und gute Rollenspieler, mit denen ich auch gerne gespielt habe. Wie habe ich das Dilemma für mich gelöst? Ganz einfach. Mein Charakter nimmt einfach nur das wahr, was aus meiner Loresicht her plausibel klingt. Der Rest wird ausgeblendet, ich gehe nicht darauf ein. In einer Begegnung zwischen einem solchen und meinem Charakter gibt es also zwei Ebenen. In seiner Ebene sind diese Eigenheiten existent, in meiner eben nicht. Das klappt oftmals sehr gut, solange diese Eigenheiten nicht derart gestaltet sind, daß ich zwingend darauf eingehen müßte.

Nehmen wir als Beispiel einen enginetechnischen Menschen, der ingame einen Mensch/Wookie-Mischling darstellen möchte. Meiner Auffassung nach gibt es keine Mensch/Wookie-Mischlinge. Aus seiner Sicht ist sein Mischling über und über mit Fell bedeckt, aus meiner Sicht habe ich einfach das vor mir, was die Enginge sagt, einen normalen Menschen. Wenn dieser Mischling sich per Emote mit der Hand durchs Fell fährt, kommt das bei meinem Charakter dann so an, daß er sich ganz simpel am Hintern gekratzt hat oder sowas. Auf das eigentlich gerade stattfindende RP, sagen wir mal die Ausarbeitung eines Plans zur Befreiung eines von den Sith gefangenen gemeinsamen Freundes, hat das nicht im geringsten nachteilige Auswirkungen.

Ah, und wo wir gerade bei Mischrassen sind, wie schaut es da eigentlich im Star Wars Universum aus? In den Filmen, in dem einen Buch, das ich gelesen habe und in meinen alten West End Games Rollenspielregelwerken bin ich bislang über keine Exemplare von Mischrassen gestolpert, die mir im Gedächtnis verhaftet geblieben wären. Die Sith/Mensch-Mischlinge auf Korriban sind die ersten und letzten, von denen ich jemals gehört habe, und dabei war glaube ich auch eine gehörige Portion dunkler Macht im Spiel, die das erst ermöglicht hat. Bei allen anderen erscheint es mir persönlich schon aufgrund der bei so verschiedenen Spezies normalerweise nicht zueinander kompatiblen Gene für ausgeschlossen, was nicht bedeuten muß, daß es im fiktiven Star Wars Universum ebenfalls von vorneherein ausgeschlossen sein muß.
Wie Naja zu ihrem Namen kam.

Erst, wenn man ein Schwert tausendmal geschwungen hat, beginnt man zu lernen, wie man ein Schwert schwingt.

 Spoiler


16

Dienstag, 24. Januar 2012, 11:09

Hmm in einen der Clone Wars Folgen hat ein Clone Soldat Kinder mit einer Twi'lek. Ich glaube Mischlinge "kann" es rein prinzipiell eigentlich sehr viele geben, allerdings ist das schon allein wegen den potentiellen Mutationen und Auswüchsen nicht zu empfehlen. Ein Zabrak und ein Mensch mögen sich rein äußerlich nicht viel nehmen, aber wenn ich mich recht entsinne, haben die Zabrak zwei Herzen? Könnte furchtbar schief laufen.

Was das Umdenken der anderen angeht... nur bis zu einem bestimmten Maß. Das Beispiel mit dem Halb-Wookie (ehrlich gesagt weiß ich nicht ob es sie geben kann oder nicht) wäre mir jetzt aus dem Standpunkt, dass es sie nicht gibt, zuviel des Guten. Der Charakter meines gegenübers hat ja diese Besonderheit, das macht viel von seinem "Sein" aus und würde für mich daher nicht stimmig sein, dass einfach für mich wegzudenken. Ich kenn das Umdenken durchaus in der Richtung, das ich mir Vorstellung eines anderen passend Umdenke um nicht wegen Kleinkram groß zu diskutieren, aber mehr... eher nicht. So mag der eine sagen er hätte super Technologie XY selbst zusammengebaut, während ich oder mein Charakter dann vielelicht eher skeptisch denken, dass er die vermutlich eher von den Gree geklaut/bekommen hat oder so.
Jedi Chars: Yerana Deikan und Girru Wuhri

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17

Dienstag, 24. Januar 2012, 12:05

Es gibt leider immer noch Rollenspieler die unter 100 Römern mit ihren graden Kurzschwertern und Speeren.. einen Asiatischen Säbelschwinger spielen. Wenn jemand sowas im Rollenspiel macht sollte er sich bewusst sein wie andere auf den Char reagieren. Ich persönlich würde deutlich meine Abneigung gegen ihn zum Ausdruck bringen, zumindest die beiden jüngeren Chars. Wenn er dann noch ein vom Alter her junger Ritter ist.. also mit 23 Schon Ritter oder so, bzw sogar einen Meister Titel anstrebt, kann er sicher sein das er Pfundweise Contra bekommt, auch von Danalius. So ist zumindest meine Ansicht der Dinge.. im Rp geht alles sofern man mit den Konsequenzen klar kommt.

Ebenso verhält es sich mit dem Miraluka Sith.. ich hoffte immer da sie da wären oder kommen. So zumindest kann ich auch Anatheria voll ausbauen wie sie sein sollte.. und nicht als armen Cyborg der auf Weisung ihres Meister Kunstaugen hat :(

Man muss halt nur schnellstmöglich ernsthafte Rollenspieler in solchen Rollen von Hype Hoppern trennen. Wie bei wow.. Menschen konnten Hunter werden.. *plopp* gefühlte 200.000 Menschen Jäger rennen rum.
"Wir messen unsere Stärke nicht daran wie hart wir zuschlagen können, sondern daran wie viel wir ertragen können ohne zu zerbrechen."

In der Zukunft wir es einen Tag geben, an dem das Chaos danieder liegt auf dem Amboss von Loyalität und Standhaftigkeit und an welchem Vertrauen, Mut und Hingabe es zerschmettern als wären sie der eherne Hammer der Ordnung.

Nodan

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18

Dienstag, 24. Januar 2012, 13:27

Was seltsam anmutende Konzepte ganz allgemein angeht, ich habe schon oft mit Rollenspielern zusammengespielt, deren Charaktere Teilaspekte aufwiesen, die meinem Verständnis nach meilenweit an der Lore vorbeigehen, gar nicht existieren können. Von dieser "bösen Loreverbiegung" mal abgesehen waren das aber durchaus tolle und gute Rollenspieler, mit denen ich auch gerne gespielt habe. Wie habe ich das Dilemma für mich gelöst? Ganz einfach. Mein Charakter nimmt einfach nur das wahr, was aus meiner Loresicht her plausibel klingt. Der Rest wird ausgeblendet, ich gehe nicht darauf ein. In einer Begegnung zwischen einem solchen und meinem Charakter gibt es also zwei Ebenen. In seiner Ebene sind diese Eigenheiten existent, in meiner eben nicht. Das klappt oftmals sehr gut, solange diese Eigenheiten nicht derart gestaltet sind, daß ich zwingend darauf eingehen müßte.


Ey! Ey! Cayenne! Das liest sich aber furchtbar kompliziert. Ich weiss gar nicht, ob ich im "Hirn" laufend so viel und schnell umschalten könnte, um all die "virtuellen" Grenzen zwischen mir und meinem für mein RP nur teilweise existenten Gegenüber rechtzeitig realisieren zu können. :)

Vermutlich würde ich RPLer mit teilabsurden Aspekten schlicht meiden... nicht weil ich diese Leute doof finde, sondern weil es evtl. meine Fähigkeiten übersteigt richtig auf sie einzugehen.

Mein Cedrath ist auch daher eher von der schlichten Sorte.
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Cayenne

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Dienstag, 24. Januar 2012, 17:01

Klar, meine beschriebene Vorgehensweise geht natürlich nur bis zu einer gewissen Grenze. Diese Grenze liegt bei jedem anders. Wenn da, überspitzt ausgedrückt, jemand auf Teufel komm raus den Sohn des aktuellen Imperators und Leia Organa spielen möchte, der seinen Vater umbringen wollte, um an seine Stelle zu treten, dabei gescheitert ist und deshalb nun auf Seiten der Republik gegen das Imperium zu Felde zieht, um seinen Vater so zu stürzen und der neue Imperator zu werden... Da fliegen mir auch lange vorher die Sicherungen raus, bevor ich diese Gehirnakrobatik fertigbringe. *zwinker*
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Khamaran Sokir

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Mittwoch, 25. Januar 2012, 07:13

OK, ich sehe das zweigeteilt. Also einen Sith (Rasse) im RP als Jedi zu spielen wird schwer.

Ich hingegen freue mich riesig darauf, denn so habe ich die Möglichkeit, meinen Sith (derzeit als Krieger unterwegs), welcher im RP Teil von Aurelia ist, ich ihn leider aufgrund der Einschränkung so nicht spielen kann, auch auf Seiten der Republik zu spielen :D

Fazit für mich, ein gewagtes, aber für mich interessantes Feature.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Khamaran Sokir« (25. Januar 2012, 07:20)


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