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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 06:40

Zeit der Ernte

Anlässlich dieses Postings: http://tor-jediorden.de/index.php?page=T…70694#post70694

Irgendetwas war anders als sonst. Es war nicht der Nebel an sich - nicht, dass es überhaupt neblig war. Das war in dieser Jahreszeit normal. Gestern noch strahlender Sonnenschein, heute der dichte, klamme Dunst, der über den Boden kroch und an den Baumstämmen emporleckte. Und der feine Nieselregen, der die Kleidung langsam, aber unaufhaltsam durchdrang und sich anfühlte, als wäre er immer schon dagewesen und man hätte ihn nur nicht bemerkt.

Wäre er kein Jedi, würde er jetzt fluchen, dachte er und schmunzelte. Warum hatte er nicht ein paar Tage früher angefangen? Dann hätte er das, was er vorhatte, bei schönstem Wetter erledigen können. So aber...

Erneut beschlich ihn das Gefühl, dass an diesem Nebel irgendetwas seltsam war. Aber was getan werden musste, musste getan werden.

Kelron zog sich die Kapuze tiefer über die Stirn und stapfte weiter, den Karren hinter sich herziehend, hinein in die Nebelschwaden...




(( OOC: Jeder kann mitschreiben, spinnt die Story weiter :) ))
"In diesem Kurs geht es um Fakten. Wenn ihr an der Wahrheit interessiert seid, Meister Aldes Vorlesung befindet sich am Ende des Ganges." -- Norru Balnam

Kelron

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 10:32

Der Nebel schien sich regelrecht über die Anwesenheit des Ritters zu freuen und begrüßte ihn sogleich mit einer nasskalten Umarmung. Kelron brachte sein Unwohlsein darüber mit einem Murren zum Ausdruck, stapfte jedoch weiter den Pfad entlang - vorbei an den Trainingsplätzen. Mit jedem Schritt den er tat schien seine Sicht mehr und mehr zu schwinden. Erst 10 Meter, dann nur noch 8 Meter und mittlerweile vermutlich nur noch 5 Meter, in deren Umkreis er unklare Umrisse und schwache Konturen erkennen konnte, wie durch eine mit Milchglas bestückte Brille. Gespenstisch zogen rechts von ihm die Aktivierungskonsole der Trainingsdroiden vorbei - deaktiviert und ungenutzt zu dieser frühen Stunde - und verschwand ebenso schnell wieder, wie sie aufgetaucht war im grauweißen Dunst.

Mit einem Mal kam der Handkarren, den sich Kelron von Quartiermeister Ven ausgeliehen hatte, polternd zum Stehen und als sich Kelron nach der Ursache seines unfreiwilligen Innehaltens umsah erkannte er, dass das linke Rad gegen einen größeren Stein gerollt war und fest steckte. Kelron gab ein Seufzen von sich und befreite sein Gefährt mit einem kräftigen Ruck, um dann seinen Weg fortzusetzen. Tiefer in den schier undurchdringlichen Nebel hinein.