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Hels Aett

Anfänger

  • »Hels Aett« ist der Autor dieses Themas

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Wohnort: Hamburg

Beruf: Unternehmensberater

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1

Samstag, 7. Juli 2018, 20:14

[Anwärterin] Ann Suz (angenommen)

Name: Ann Suz
Alter: 13
Geschlecht: weiblich
Rasse: Zabrak
Rang: Jüngling/Anwärter
Herkunft: Iridonia
Jetziger Wohnort: Tython
Lichtschwertform(en): Shii-Cho (unterdurchschnittlich)
Alter beim Ordenseintritt: 3 Jahre
Alter bei der Ernennung zum Padawan: -
Alter bei der Ernennung zum Ritter: -

Besondere Merkmale:

Die für ihr Alter eher kleine Zabrak ist still und zurückhaltend, hat aber eine ausgeprägte Mimik und Körpersprache, die oft mehr sagt als ihr Mund. Sie ist eigentlich nie an Orten zu finden, die auch nur ein Bisschen riskant sein könnten. Sie hat eine gute motorische und feinmotorische Koordination - wenn sie nicht gerade in Gedanken ist. Dann ist sie durchaus noch fähig, gegen einen Türstock zu laufen.

Verhalten:
Die freundliche und sogar etwas übertrieben artige Ann ist stets bemüht, höflich und korrekt zu sein. Sie ist harmoniebedürftig und friedliebend und weist deshalb (auch unterbewusst) aggressives Verhalten weit von sich. Das ruhige Mädchen wird in größeren Gruppen schnell übersehen und gerät so ohne bösen Willen unter die metaphorischen Räder. Ihre Teilnahme am Training in den Shii-Cho-Grundlagen ist zwar vorbildlich pünktlich, theoretische und selbstbezogene Elemente wie der richtige Stand und die Beinarbeit sitzen und ihre Reaktionsgeschwindigkeit ist nicht die schlechteste. Sobald es aber gilt, einen Hieb gegen ihr Gegenüber zu führen, steht Ann vor einer Hürde, die nicht allein in ihrer etwas schwächlichen Physis begründet liegt.

Stärken:
Empathische, mitfühlende Person
Ausgeprägter Gerechtigkeitssinn
Rasche Auffassungsgabe
Gute Koordination und Körperbeherrschung
Kann sehr viele Eindrücke gleichzeitig aufnehmen und verarbeiten
(auch mit Hilfe der Macht, derzeit aber weder ausgebildet noch bewusst einsetzbar sondern intuitiv, z.B. in Stress-Situationen. Sie ist zugegebenermaßen nicht sooo schwer zu stressen.)

Schwächen:
Kann schwer die Konzentration halten (besonders hinderlich beim Meditieren)
Nicht besonders kräftig gebaut
Ängstlich
Empathische, mitfühlende Person
Unbegabt im Bereich der Heilung
Hat Hemmungen Gewalt gegen ihr Umfeld einzusetzen, die sogar ihr Training beeinträchtigen
Versucht einem Selbstbild gerecht zu werden, das nicht so recht zu ihr passen mag

Ist sich nur der ersteren drei Schwächen bewusst.

Beruf: -

Familie/Hintergrund

Iridonia ist kein guter Ort für ein eher schwächliches Kind. Als sie die herunterfallende Schale schneller fing als der am Tisch sitzende Jedi auf der Heimreise und dieser ihren Eltern und ihr selbst erklärt hatte, was er in ihr sah, verstand selbst die dreijährige Ann, dass es für sie an einen besseren Ort ging. Tython war zwar immer noch wild, aber solange sie nahe bei der Akademie blieb erlebte sie dort ein ungekanntes Gefühl der Geborgenheit. Welches drei Jahre später jäh durch den Angriff auf Tython beendet wurde. In Anns Fall lief die Evakuierung einigermaßen glimpflich und sie ist mit dem Schrecken davon gekommen. Nach kurzem Aufenthalt auf Coruscant verbrachte sie die folgenden Jahre auf einem Praxeum-Schiff, das als Frachter für Getreide getarnt war. Aus dem Verlust des sicheren Ortes auf Tython hat sich bei Ann eine agoraphobische Tendenz und daraus wiederum ein ausgeprägtes Safeplace-Verhalten entwickelt. Die folgende Zeit auf dem Praxeumschiff mit dem starken Kontrast aus dem sicheren 'Innen' und dem gefährlichen 'Draußen' war nicht eben geegnet, dieser Tendenz entgegen zu wirken. Anns Lieblingsplätze sind allerdings selten schwer zu finden, ist es doch ein elementarer Bestandteil von ihnen, dass sie nicht zuuu weit vom als sicher wahrgenommenen Zuhause entfernt liegen.

Das Praxeumschiff, die 'Cornucopia', verkehrte auf einer Route durch weite Teile der bekannten Galaxis um Getreide auf den landwirtschaftlich geprägten Planeten wie Leritor zu kaufen, dieses zu den Handels- und Industriezentren (z.B. das dazu nahe gelegene Rodia) zu verschiffen und dort den Frachtraum mit Dünger und anderen Agrarhilfen zu füllen. Oft war Geheimhaltung nötig und die Jünglinge atmeten betont flach, während über ihnen schwere Stiefel auf dem doppelten Boden umhergingen. Manchmal aber war es den Jedi möglich, auf der Reise ihren Schutzbefohlenen die Wunder der Galaxis zu zeigen. So hat Ann in ihrem kurzen Leben bereits Sehenswürdigkeiten wie die blauen Bäume auf Anobis und die Lavaflüsse von Sullust gesehen, wenn auch meistens hinter sicheren Fenstern, denn das Schiff zu verlassen war ihr oft nicht geheuer.

Hatte das Schiff schon von Anfang an nicht viele Jedi für die Jünglinge, welche in Räumen unterrichtet wurden, die in den riesigen Schüttguttanks verborgen lagen, senkte die Abwehr eines Piratenangriffs die Anzahl nochmals. Die Cornucopia war grundsätzlich für Piraten uninteressant, ob vielleicht irgendein missgünstiger Konkurrent der kleinen Unternehmung einen Dämpfer versetzen wollte, konnte nie ganz geklärt werden. Auch mit verkleinerter Besatzung setzte das Schiff seinen Betrieb fort, allerdings mussten nun auch die Jünglinge vermehrt eine sinnvolle Funktion auf dem Schiff übernehmen. Und das Wissen, wie man einen Hyperraumantrieb richtig wartet, konnte in dieser Galaxis eigentlich nicht von Nachteil sein.
Manchmal flog der Frachter auch in Krisenregionen, insbesondere wenn andere Organisationen oder Staaten das Getreide bezahlten. Und das eine oder andere Mal hätte man es für einen Zufall halten können, wenn es denn Zufälle gäbe, dass das Schiff zur rechten Zeit dort war, wo es gebraucht wurde. So auch als die Cornucopia im elften Lebensjahr von Ann auf Bandomeer landete. Kurz zuvor war ein Erdrutsch niedergegangen und alle verließen den Schiffsrumpf, um den Verschütteten und Verletzten zu helfen. Ihre Ohnmacht vor dem körperlichen und seelischen Leid um sie herum hat die empfindsame Ann tief erschüttert und in ihr den Willen geweckt, in Zukunft bei solchen Situationen etwas tun zu können. Ihr daraus entstandener Wunsch, die hohe und seltene Kunst der Machtheilung zu erlernen, konnte auf dem Schiff mangels Lehrer nicht in Erfüllung gehen.

Als das Schiff schließlich Kunde davon erhielt, dass der Tempel auf Tython wieder in Betrieb genommen wurde, war das nächste Ziel schnell im Nagivationscomputer einprogrammiert.

(Anm.: Die 'Cornucopia', zu deutsch 'Füllhorn', ist der gemeinsame Versuch eines Freundes und mir, ein typisches Praxeum-Schiff als Hintergrundelement grob zu entwerfen. Wer ebenfalls auf dem Schiff gewesen sein möchte oder beispielsweise in der fraglichen Zeit noch nach einer guten Erklärung für die Entdeckung seines machtsensitiven Chars sucht, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Momentan ist nur das nötigste festgeschrieben, um für solche Fälle flexibel zu bleiben, auf Wunsch gehen wir aber gerne in die Tiefe. Es schwimmt auch genug Deko im Bestand umher, um das Ganze mittels eines Flaggschiffs oder der neuen Rishi-Festung im Spiel darzustellen, z.B. für Rückblenden. Ob das Schiff weiterhin auf der Route verkehrt ist momentan noch offen, wobei es jetzt die Jünglinge sicher nur bis zur nächsten Gelegenheit zur Weiterreise nach Tython beherbergen dürfte.)
Die Route der Cornucopia

So ist Ann nun auf Tython gelandet und tastet sich vorsichtig in das einstmals vertraute Umfeld vor. Und traut sich sogar (manchmal) an neue Leute heran, aber ihr wird hier auch jeden Tag vor Augen geführt, dass es ein Dutzend Jünglinge gibt, die sogar ihrer eigenen Meinung nach eher Padawan werden sollten als sie selbst. Durch den häufigen Verlust von sicherem Refugium und ihren Bezugspersonen ist sie tatsächlich sehr frei von zwischenmenschlichen Bindungen, was gerade bei einem Jüngling toller klingt, als es ist. Die Meister brauchten nicht lang um zu erkennen, dass Ann trotz gutem Willen wenig bis kein Potential zur Heilerin aufweist, was Ann bei der Suche nach ihrem Weg wieder zurück an den Anfang geworfen hat. Ein paar gut gemeinte Hinweise auf das Service-Korps fallen hin und wieder schon, aber solange sie dabei nur ruhig und entschlossen ihren kleinen Kopf schüttelt, wird noch davon abgesehen, das Thema zu vertiefen.



Timeline:
- 10 NVC: Geburt auf Iridonia, die Eltern betreiben ein kleines Gastgewerbe

- 13 NVC: Entdeckung durch einen dort als Gast verweilenden Jedi und Umzug in den noch recht frisch bezogenen Tempel auf Tython
- 14 NVC: Ann wird beim Angriff der Sith ins Wildland von Tython evakuiert- 16 NVC: Überfall durch Zakuul, weitere Ausbildung auf Praxeum-Schiff
- 18 NVC: Piratenüberfall auf das Praxeum-Schiff, mehrere der Lehrer lassen ihr Leben
- 21 NVC: Erdrutsch auf Bandomeer
- 23 NVC: Rückkehr nach Tython



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OOC-Infos:

über 18?: Ich gehe mit und verdopple
Gilde: Keine aktive auf Rep-Seite
RP-Erfahrung: Spieler, Spielleiter und Organisator in: PnP seit 1996, Larp (<150 Teiln.) seit 2012, SWTOR-RP seit 2016
Kontaktmöglichkeiten ausserhalb des Spiels (Skype, ICQ, MSN): Bevorzugt TS, Skype auf Anfrage
Sonstiges (alles, was du uns über dich noch erzählen möchtest): Ich will nur spielen ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Hels Aett« (11. Juli 2018, 22:29)


2

Donnerstag, 12. Juli 2018, 05:25

Seid gegrüßt, Anwärterin Suz,

willkommen auf Tython und danke für Euren Eintrag. Nachdem die Archivare Eure Daten überprüft und wiederhergestellt haben, freut es mich, Euch mitteilen zu können, dass Euer Zugang zur Datenbank aktualisiert worden ist. Wir hoffen, dass Ihr Euch nach Euren langen Reisen wieder gut einlebt und Euren Weg mutig weitergehen werdet.

Um in den Datenbanken schnellstmöglich und sicher zu navigieren, empfehle ich Euch, diese Einführung in die Archive zu lesen.

Es ist jedes Mal eine Freude für uns, wenn die Jüngsten, die Hoffnung unseres Ordens, nach diesen schweren Jahren zurückkehren. Möge die Macht Euch weiterhin behüten und leiten.

Meister Kerr Teru

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