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21

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 14:53

Den Blick auf den Horizont fokussiert, bewegt sich der Jedi fast wie von alleine durch die Steppe. Das Gespräch zwischen Kylan und Skye blendet er fast vollständig aus, als ihm klar wird, dass der Austausch nichts sonderbares hervorbringt und ihm damit selbst auch dieser Teil Amüsement scheinbar verwehrt bleibt. Er selbst allerdings kommt nicht darum hinweg über die erste Frage von Kylan nachzudenken und sich passende Anekdoten für Sonne und Mond in Verbindung der Macht zu überlegen. Mittlerweile ist ihm zwar klar welche Frage der Professor gestellt hat, aber außer dem weiten Marsch gibt es derzeit sowieso nichts, worüber es sich groß nachzudenken lohnt. Erneut fällt der Blick zu Kylan. Um ehrlich zu sein, gibt es doch ein Thema, dass den Ritter brennend interessiert. So schweigsam und vernünftig war Kylan bisher nie gewesen, umso mehr fällt seine jetzige charakterliche Veränderung auf. Schade, dass sich Xine entschlossen hat ihn genau so zu behandeln wie einen Jedi und sich damit die Möglichkeit verbaut seine Gefühle zu erforschen. Sicher ist sich der Jedi alle Mal, der Professor würde noch irgendwas bedeutendes heute preisgeben, und selbst wenn es nur mit dem Würfel zu tun hat.

Skyes Ansatz reißt ihn aus den Gedanken, verwirrt, mehr verblüfft schaut er zu ihr rüber und schüttelt den Kopf.

"Du irrst, ich bin nicht unzufrieden und angespannt bin ich immer", erklärt Xine sich, ohne dabei seinen verwirrten Ton abzulegen. Nur mit dem Augenwinkel sieht er knapp das seichte Kopfnicken des Professors, der wohl der Ausführung des Ritters zuzustimmen scheint.

"Hey! Ich kann auch locker sein", setzt der Jedi nach und erntet dafür den Blick der bithartigen Version von "Mhm, schon klar", der dem Ritter die Augenbrauen zusammen schiebt und die Lippen gegeneinander pressen lässt. Irgendwas scheint heute los zu sein, denn plötzlich sind alle so steif, förmlich und nachdenklich. Xine schüttelt sich bei dem Gedanken und schaut zu Skye, ob ihr wohl noch eine Frage auf dem Herzen liegt.

In der Distanz erkennt man mittlerweile die Umrisse einer ausgeprägten Gebäudestruktur.
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22

Freitag, 6. Oktober 2017, 13:07

Wenig zufrieden mit der Antwort ihres Meisters, überlegte Skye kurz wie sie es anders formulieren könnte. Xine hatte natürlich recht, angespannt war er häufig, was ja auch nichts Schlimmes oder Verwerfliches war, aber dieses Mal war es irgendwie anders. "Irgendwas geht Euch doch im Kopf herum.
Macht Ihr Euch Sorgen um etwas?"
, sie guckte ihn kurz an bei der nachgeschobenen Frage. Nicht nur ihr Blick, auch ihre spürbare Aura ließen leicht den Eindruck von dezenter Besorgnis erahnen.

Unglaublich wie schwer es sich anfühlte die richtigen Fragen zu stellen um die Antworten zu erhalten die man sich erhoffte. Auf der einen Seite wollte sie Xine nicht nerven oder bedrängen, schließlich hatte er auch das Recht auf Privatsphere und Skye würde sie ihm sofort lassen, wenn er den deutlichen Wunsch aussprach. Aber auf der anderen Seite wollte sie gerne von seinen Sorgen oder Problemen, soweit man davon sprechen konnte, erfahren und bestmöglich Hilfe anbieten. Zumindest für Letzteres fühlte sie sich ein Stück weit verpflichtet, da sie Xines Padawan und, so bildete sie es sich häufiger ein, auch ein bisschen sein Freund war.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

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23

Freitag, 6. Oktober 2017, 15:40

In den Ohren des Wortes klingt Skyes Frage wie ein Echo. Er braucht einige Momente um zu realisieren, dass die Padawan ihn zwar erneut über sein Befinden ausfragt, diesmal aber tatsächlich eine andere Frage meint. Verwirrt, ob dieser Hartnäckigkeit, zögert er. Immerhin versucht er nicht nur gerade eine passende Antwort zu finden, sondern sie auch so zu wählen, dass Skye ihn nicht noch einmal fragt, was sie zweifellos tun würde, sollte Xine sich nicht klar ausdrücken. Der Blick des Ritters ging zu Kylan. Die Padawan konnte sich scheinbar keinen besseren Zeitpunkt als diesen aussuchen und so war der Ritter hin und her gerissen. Entweder er antwortete oder er wies Skye zurecht, da er ihr nicht nur sagte, dass sie sich etwas mehr entspannen sollte, sondern sie nun auch ihre Konzentration im Bezug auf den Auftrag vernachlässigte. Die Gedanken des Ritters überschlagen sich, doch so sehr sich in das Thema hineinsteigert um eine Lösung zu finden, so wenig kann er seine Verwirrung lösen und gibt es schlussendlich auf.

"Du bekommst keine andere Antwort, als zuvor, Skye", versucht Xine es so höflich wie möglich zu formulieren. Es ist die perfekte Zwickmühle. Eine hartnäckige Padawan, die aus irgendeinem Grund sich plötzlich Sorgen macht, ein gut hörender Bith und eine sich wiederholende Frage. In jeder anderen Situation, hätte er der Jedi etwas ausdrücklicher gezeigt, dass seine Worte und Anweisungen immer noch Geltung tragen, aber in Anwesenheit des Biths ist es nicht nur unangemessen, sondern schlicht weg unmoralisch. Er belässt es bei der Aussage und ergänzt keinen Subton dazu. Vielmehr atmet er danach aus und fokussierte seine Konzentration auf die Gebäudestruktur, der sie immer näher kommen.

"Das war doch gar nicht so schwierig", prallt Kylan, als Anführer der Gruppe. Der Bith blickt sich zu den Jedi um und geht weiter über die Steppe, zielgerichtet an der Jedi-Enklave vorbei. Er weiß also schon wieder, welchen Ort sich Xine für den Würfel überlegt hatte. Kein Wunder, sicher waren die Höhlen bereits ein Ort vieler Expeditionen gewesen und es wundern den Ritter auch nicht, wäre der Professor eng mit den stationierten Jedi befreundet gewesen. Ein seichter Blick streift die befestigte Enklave, während seine Schritte ihn daran vorbei tragen, Richtung der Höhlen, die die Jedi zur Meditation nutzen. Kurz davor bleibt er stehen.

"Du bist dran, Padawan", ruft Xine, Skye zur Pflicht.
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24

Freitag, 6. Oktober 2017, 20:21

Ein kurzes und stummes Nicken quittierte Xines Antwort. Sie akzeptierte sie, aber weder war sie zufrieden mit der Antwort, noch glaubte sie, dass er sich wirklich keine Gedanken machte. Viel mehr waren es wohl die momentanen Umstände, die es Xine vielleicht nicht erlaubten offen zu reden. Zumindest glaubte Skye dies eher, als dass sie der Grund für seine verbale Abfuhr war.

Skyes Blick verweilte lange auf den Mauern der Enklave, als würde sie versuchen die tiefste Materie der Struktur zu erspüren. Und erneut schoben sich triviale Gedanken in den Vordergrund. Wie haben es die Jedi auf Haashimut nur tagelang mit den Sandstürmen ausgehalten?

Xines Aufruf zum Handeln riss sie aus allen erdenklichen Gedankengängen. Leicht irritiert schaute sie den jungen Ritter an. "Ich bin dran...womit?", sie blinzelte etwas in froher Erwartung einer genaueren Erläuterung.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

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25

Freitag, 6. Oktober 2017, 20:33

Der Ritter blickte Skye an, auch als diese die Mauern der Enklave bedeutsam ausgiebig betrachtet. Anerkennung der architektonischen Leistung wird es kaum sein, so liegt der Verdacht nahe, dass sich die Padawan erneut mehr Gedanken als notwendig macht. Xine streckt den Arm mit ausgestreckten Zeigefinger Richtung Höhleneingang. Er spürt in seinem Inneren wie seine eigene Verwirrtheit langsam in Unmut überschlägt. Wären sie gerade auf einer Mission, die gefährlicher wäre, wäre entweder jemand bereits verletzt oder Skye würde sich bereits ihre erste Standpauke einfangen. Seufzend spült der Jedi die Gedanken wieder runter und mahnt sich der Geduld. Skye versucht immerhin ihre Umgebung wahrzunehmen, zwar scheint sie das mit der Hingabe eines Psychologen zu tun, dennoch ist es positiv, dass sie nicht einfach über den Planeten hetzt. Zumindest jetzt noch.

"Der Rätselwürfel. Er ist in diesen Höhlen versteckt. Ich möchte, dass du ihn suchst und folglich auch findest. Nimm es als Herausforderung", erklärt sich der Ritter, dabei den Finger noch auf den Eingang gerichtet. Der Bith schweigt dabei außergewöhnlich lange und hüllt sich auch sonst in ominös lapidaren Kleintätigkeiten.
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26

Samstag, 7. Oktober 2017, 10:41

"Ihr wisst doch, Herausforderungen sind genau mein Ding.", antwortete Skye leicht grinsend und offensichtlich sehr motiviert. So gleich machte sie sich auch direkt auf den Weg und fand sich wenig später umrundet von Felsen wieder.

Schon nach den ersten paar Metern durch die Höhle wurde klar, dass sie durch jahre- wenn nicht sogar jahrhundertelange Arbeit geformt worden sein musste. In Skyes Ohren tönte der Hall von Wassertropfen, die auf den Steinen der Höhle zerschellen und ein Echo quer durch die Höhle hinterließen. Es entstand eine sehr stereotypische, aber doch sanfte und beruhigende Geräuschkulisse, mit der sich Skye schnell anfreunden konnte.

Skye fühlte sich an eine frühere Höhlentour auf Tython erinnert, bei der sie eine Höhle der Gnarls genauer erkundete. Auch, wenn es keine Ähnlichkeiten der beiden Orte gab. Sie schmunzelte und erfreute sich der Erinnerung.

Bald schon begann sich die Höhle zu verzweigen. Ohnehin hatte sich Skye die Suche nach dem Würfel nicht leicht vorgestellt, doch würde die Aufgabe durch die zahlreichen Wege noch ein Stück anspruchsvoller. Sie horchte in die Macht hinein, um einen Hinweis zu erhalten, welche Richtung die richtige war. Nicht erfolglos, wie sich schnell herausstellte, denn sie fühlte sich von einem sanften Luftzug berührt. In der Hoffnung, dass ihr Orientierungssinn sie nicht im Stich ließ, wählte sie den ganz linken Pfad, von wo der Luftzug zu kommen schien und setzte ihren Weg fort. Je tiefer sie in die Höhle fortschreiteet, desto klarer wurde ihr, dass ohne Hilfe der Macht wohl kein Erfolg in Sicht wäre. Nicht nur stieß Skye auf zahlreiche Kreuzungen, sie musste sich auch immer wieder durch enge Spalten quetschen, oder Kletteraktionen einlegen. Jeder normale Mensch hätte sich zweifelsohne verlaufen.

Eine Hand voll Abzweigungen und Verengungen später, bei denen der Luftzug immer präsenter zu werden schien, fand sich Skye in einer Art Raum wieder, in dessen Mitte der gesuchte Würfel auf einem Felspodest thronte. "Ziel erreicht!", flüsterte sie sich zu. Der Würfel ist also noch da und in Takt. Sie nahm sich die Zeit, um vor dem Würfel zu meditieren bis dieser seinen Inhalt preisgab und Skye somit die Versicherungen zusprach, dass auch der Inhalt an Ort und Stelle war. Sie verschloss den Würfel wieder, positionierte ihn erneut auf dem Podest und machte sich zufrieden auf den Rückweg.

Glücklicherweise kam es auf diesem zu keinen großartigen Komplikationen. Zwar musste sie ein oder zweimal etwas mehr nachdenken, in welche Richtung es noch gleich ging, aber ihre Entscheidungen stellten sich alle als richtig heraus, als sie die frische Luft Haashimuts einatmete. Sie steuerte direkt Xine an und übermittelte die Ergebnisse.

"Der Würfel ist noch da, heil und mit Inhalt."
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Samstag, 7. Oktober 2017, 18:25

Skye muss unweigerlich feststellen, dass es sich der Professor und der Ritter in einer Ecke auf dem Boden gemütlich gemacht haben. Während sich Kylan gar nicht zu Skye blickt, braucht es bei Xine einige Momente ehe er seine finstere Miene ablegt und zu Skye aufschaut. Fast schon beiläufig notiert er ihren Bericht und wendet den Blick sofort wieder dem Boden zu. Seine Stirn legt er in Falten und streicht mit einem Finger leicht über den Boden.

"Skye. Wir gehen nach Coruscant", offenbart der Jedi, der Padawan. Eine Erklärung lässt er auch nicht viel später folgen. Er berichtet von Kylans Darstellung der derzeitigen Gerüchte von Triple Zero. Erklärt die Vorkommnisse in den unteren Ebenen, die Hilflosigkeit der CSF und auch, dass Kylan angeboten hatte sie in die Stadt zu schmuggeln. Zwar stellt er offensichtlich heraus, dass es nicht des Professors Wunsch ist, sich um diese Probleme zu kümmern, dennoch wirkt der Bith deutlich dankbar, als Xine seinen Plan offenbart. So gucken beide Herren zur Padawan hinüber, auf ihre Reaktion wartend.

Bis auf die Mimik des Bith kann man schwer seine bisherigen Gefühle deuten, entweder verschleiert er sie offensichtlich oder trägt sie nicht öffentlich mit sich rum. Im Gegenzug zu Xine, dessen Attitüde sein Präsenz beeinflusst. Der Mensch wirkt, anders als zuvor, nun auch äußerlich besonders abgestumpft und überzeugt. Zwar hat er Skye nicht gefragt, doch ist seinem Blick offensichtlich zu entnehmen, dass die Padawan ihre Meinung dazu preisgeben soll.
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28

Samstag, 7. Oktober 2017, 18:48

Skye hörte den Ausführungen Xines aufmerksam zu, wobei auch ihre Mine deutliche Anzeichen von Ernst, Verwunderung und Entschlossenheit preisgaben. Noch während der Erläuterung ihres Meisters setzte sie sich neben die beiden Herren, ließ die Aufmerksamkeit jedoch nicht abschweifen.

Als Xine alles gesagt hatte, atmete sie einmal durch. Es waren doch ein Haufen Informationen auf einmal, die es erstmal zu ordnen und verarbeiten galt. Ein seichtes Nicken entstand, unmittelbar gefolgt von ihrer Antwort.
"Gehen wir der Sache auf den Grund. Auch, wenn es 'nur' Gerüchte sind, kommen die sicherlich nicht von ungefähr."

Sicher freute sich Skye ein Stück weit nach 7 Jahren auf ihren Heimatplaneten zurückzukehren. Jedoch hatte die deutliche Ernsthaftigkeit der Schilderungen Oberhand, was Skye schon rein von ihrer Mimik her längst verstanden hatte.
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29

Samstag, 7. Oktober 2017, 19:57

Regen tanzt auf den Dächern, prasselt hinunter auf den Boden und erfüllt die Luft mit lauten, lärmenden Geräuschen. Durch den Wolkenbruch wird eine ganze Stadt auf einen Schlag von einem fließenden Teppich aus Wasser bedeckt. Nur ganz fade scheint das Licht vereinzelt in Strahlen durch die Wolkendecke hindurch. Enorm schwierig für den gesamten Flugverkehr auf dem Stadtplaneten, doch Erfahrung und moderne Systeme tun ihr übriges um alle Passagiere und ihre Fracht sicher zu transportieren. Alle die unterwegs sind, stellen sich unter, zücken ihre Regenschirme oder ignorieren den ankommenden Regen. Neben den gelegentlichen Sprintern, die durch den Regen rasen um noch eilig unter das nächste Vordach zu kommen, gibt es die Wenigen, die einfach stehen bleiben und das kühle Nass auf sich hinab fallen lassen.

In den unteren Ebenen kommt von dem Regen weitaus weniger ab, ebenso wie von dem Licht, dass sich durch die Wolkendecke kommt. Der Regen fällt in die unendliche Tiefe, zwängt sich durch Mauerwerk und spült die Kanäle durch. Auf einer der unteren Eben fängt eine kleine Schale, Regentropfen von der Decke hinab auf. Mit großen Scheinwerfern strahlt ein Personenshuttle durch die Regenwand und taucht in den Hangar des Hauptraumhafens von Coruscant ein. Lautes Trommeln, im Inneren, erlischt sofort und weicht leisem Fiepen, dass im zweier Takt verschiedene Signalhöhen von sich gibt. Von Droiden geleitet setzt das Gefährt mit eisernen Füßen auf den kalten Boden, der von dem herabtropfenden Nass befeuchtet wird. Als sich die Ladeluke öffnet, treten die Passagiere hinaus.

Mit langsamen Schritten folgt Xine dem Bith aus dem Schiff. Im Gegensatz zu Kylan, sind seine Füße schwer und sein Gang lahm. Schon die Ankunft ist nostalgisch geprägt gewesen, mit dem Regen, der aus dem Himmel hinunter fällt und die Stadt in ein ungemütliches Grau taucht. Doch noch mehr als die Umwelt, ist es der republikanische Boden, der sich ungewohnt unter den eigenen Sohlen anfühlt. Xine winkelt die Zehen leicht ein und lässt den Moment über sich ergehen um die Eindrücke zu sortieren. Vertrauter Boden und doch fremd, vor allem im Hinblick auf seine eigene Beziehung zur derzeitigen Republik. Der Blick geht an den anderen Passagieren vorbei durch den Hangar. Kein Zakuul, wie der Jedi vermerken kann. Keine sonderbaren Kontrollen. So mochte er Coruscant. Natürlich, so natürlich wie Coruscant halt eben war. Kylan folgend und Skye hinter sich wissend, verirrt sich nur eine der vielen Blicke des Ritters und landet auf dem Koffer den der Professor mit sich führt. Im Inneren spürt er die Wärme und die Kälte der Kristalle, die er sein Eigen nennt und die sich neben Skyes Lichtschwert betten. Zielgerichtet blickt er nach vorne zu dem Zollposten. Kylan hat bereits versichert, dass er den Zoll regeln würde, aber auch, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit kontrolliert werden würden. Der Jedi hofft darauf, dass dies kein kurzer Ausflug wird.
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30

Samstag, 7. Oktober 2017, 20:36

Skye konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann sie das letzte Mal Regen auf Coruscant erlebt hatte. Logisch, denn der Stadtplanet zählte nicht unbedingt zu den häufigsten Reisezielen der jungen Padawan, oder der Jedi allgemein, zumindest in der heutigen Zeit. Umso angenehmer war die Gewissheit, dass sich ihre Heimat so gut wie garnicht verändert hatte.

Mit schnellen Schritten holte sie zu Xine auf. Sie kannte die Zoll-Kontrollen noch gut von ihrem letzten Besuch, mit dem kleinen aber bedeutenen Unterschied, dass die Jedi vor 7 Jahren noch deutlich wilkommener gewesen sein sollten. Skye machte sich erneut locker, bloß keinen Verdacht bei Passanten oder den Zollbeamten erwecken, um die Einreise so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Zur Not könnten sich die Jedi auch der Macht bedienen um die Kontrolle zu passieren, was Skye zusätzlich beruhigte.

Zwar war Skye auf dem Flug nach Coruscant sehr redefreudig und hat sich auch recht viel mit dem Professor unterhalten, aber nach der Landung hüllte sich die Padawan in einem Mantel aus Schweigen. Schlicht dem Fakt geschuldet, dass sie gerade kein weiteres Thema auf dem Kasten hatte.
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31

Dienstag, 10. Oktober 2017, 22:17

Kylans Schritte werden umgehen gestoppt. Die schwarzen Augen gucken auf die offene Handfläche des Sicherheitsbeamten, der mit wenigen Fingerdeut auf eine Schleuse für Gepäckstücke zeigt. Der Professor nickt und legt seinen Koffer auf das Band, um auch sofort von dem zweiten Sicherheitsbeamten, einem gut gebauten Zabrak, zur Seite genommen zu werden. Noch während sich der Bith zur Seite bewegt, zückt er seinen republikanischen Pass und hält ihm dem Zabrak hin.

"Name und Aus...weis, bitte", stockt der Beamte und nimmt etwas perplex den Ausweis entgegen, sofort setzt er nach. "Ihr seid Kontrollen wohl bereits gewöhnt?", blicken gestochen, scharfe Augen in das unendliche Schwarz des Bith. Der Jedi folgt dem Prozedere und während man sich gerade um Kylan zu kümmern scheint, kann Xine samt Padawan ungehindert passieren. Die wenigen Anweisungen und die Körperkontrollen führen bei den zwei Jedi zu keinem Ergebnis. Wie sollte es auch anders sein, ist das einzig imposante ja im Koffer des Professors in der Form der Lichtschwerter zu finden.

Jegliche Hoffnung die Waffen ungehindert durch die Kontrolle zu schleusen, scheitert als der menschliche Sicherheitsbeamte offensichtlich die Augenbrauen hebt und sein Gesicht eine Mischung aus Überraschung und Vorsicht preisgibt. Vorsichtig winkt der Beamte seinen Kollegen zu sich, welcher Kylan mittels eines simplen Kopfnickens zu verstehen gibt, dass er ihm folgen soll. Der Professor stiefelt hinter dem Sicherheitsbeamten hinterher und wirft noch kurz einen Blick zu den Jedi. Man mag es sich einbilden, aber es erweckt, jedoch den Eindruck, dass Kylan äußerst souverän mit der Situation umgeht und sogar dezent lächelt.

"Erklärt Ihr uns, was sich in dem Koffer befindet? Es geht uns zentral um diesen Abschnitt", deutet der Beamte auf den grell leuchtenden Holodisplay. Zu sehen ist eine Aufnahme des Kofferinhalts, auf dem neben der üblichen Utensilien auch die Skizze von drei länglichen Objekten ist. Zweifellos handelt es sich hierbei um die Lichtschwerter der Beiden Jedi, doch sind sich die Sicherheitsbeamten dieser Tatsache nicht bewusst. "Es sind Jedi-Lichtschwerter", schiebt Kylan problemlos über die Lippen zu den zwei Beamten. In einer unauffälligen Bewegung, dreht sich Xine fast lautlos um und legt sein Gesicht in die offene Handfläche. Zuerst mag es den Anschein haben, dass der Jedi versucht mit der Umgebung zu verschmelzen. Sollte man ihn jedoch genauer beobachten muss man feststellen, dass der Ritter gerade versucht sich so klein wie möglich zu machen und das nicht Taktik, sondern Scham der Grund dafür ist.

Verwirrte Blicke der Beamten treffen sich, ehe sie nochmal den Bith genauer mustern. "Jedi?...Wer sagtet, seid ihr nochmal?", beugt sich der Zabrak langsam vor, vollkommen verwirrt. "Professor Kylan Traskana, Professor an der University of Coruscant. Mein Spezialgebiet ist die Erforschung von Machtkulten. Meine neuste Expedition hat diese Relikte zu Tage gefördert", beschreibt der Bith sich in einer lässigen Art und Weise, so dass man das Gefühl bekommt, dass diese Unterhaltung schon dutzende Male hatte. Erneut blicken die Beamten sich an, kontrollieren den Ausweis und landen schlussendlich wieder mit ihren Blicken auf dem Bith gefangen.

"Und ich bin nicht machtsensitiv", setzt Kylan nach.
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32

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19:18

Nach einer gefühlten Ewigkeit des Wartens, weil die Zollbeamten diverse Rücksprachen mit behördlichen Vorgesetzen abhielten, wurden die beiden Jedi und der Professor doch noch, samt Besitz, durchgewunken. Der Professor gab sich danach sehr selbstsicher und triumphal angesichts seines Erfolges. Man könnte sich einbilden, dass er sogar ein breites Grinsen auf seinen lippenähnlichen Mundorganen trug. Skye jedoch musste sich eingestehen sich wieder mal ein paar zu viele Gedanken gemacht zu haben. Der nächste Stop der Reise führte die Gruppe zur Universität von Coruscant, Professor Traskanas "Wirkungsstelle", so wie er es ausdrückte. Auf dem Weg fragte Kylan die beiden Jedi über ihre letzten Aufenthalte auf Coruscant aus, worauf Skye ziemlich ausführlich von ihren Ermittlungen von vor 7 Jahren berichtete, wobei sie auch die zuständige Officerin der CSF Dria Ti erwähnte. Auch Kylan schien sie zu kennen, denn er fragte prompt nach Erlaubnis den Kontakt zwischen ihr und den Jedi herzustellen, da Ti zur Zeit die erwähnten Ermittlungen leite. Xine und Skye bejahten, was den Professor scheinbar recht froh zu stimmen schien. An der Universität angekommen trennte sich der gemeinsame Weg der Jedi und Kylans, der es jedoch nicht vermeiden konnte zu fragen, ob er eines der Lichtschwerter für weitergehende Studien behalten dürfe.

Wenige Minuten nachdem die beiden Jedi die Universität wieder verlassen hatten, piepte Skyes Kom. Ein kurzer, fragender Blick ging zu Xine, wohl aus Verwunderung, dass der Professor so schnell den Kontakt herstellte, ehe sie den Anruf auch direkt annahm. CSF-Beamtin Captain Dria Ti ersuchte die beiden Jedi um ihre Mithilfe bei der Besichtigung eines Tatorts, der möglicherweise von einem mysteriösen Serienkiller hinterlassen wurde, von dem auch Kylan schon berichtet hatte. Ti erklärte, dass Professor Traskana sie über die Anwesenheit der beiden Jedi benachrichtigt hatte und, dass weder die Besichtigung des Tatorts, noch die Teilhabe an Ermittlungsarbeiten offiziell waren und daher mit Vorsicht zu genießen waren. Kurz nach Ende des Gespräches erhielt Skye die Koordinaten des Tatorts.

Die unteren Ebenen Coruscants waren so dreckig, wie sie schon immer waren. Der Regen schien dort unten schon lange nicht mehr angekommen zu sein, höchstens vereinzelt sah man Wasserspuren oder Pfützen an Wänden oder auf dem Boden. Allerhand zwielichte Gestalten trieben sich herum und die Anwesenheit der beiden Jedi schien nicht unbemerkt zu bleiben, primär wohl, da sie einfach nicht ins verkommene Bild der Unterstadt passten. Der Gestank einer Mischung aus Blut, Alkohol und Erbrochenem war allgegenwärtig, doch schaffte es zumindest Skye ihn recht schnell wieder auszublenden. Ähnlich wie auch die neugierigen und leicht wahnsinnigen Blicke der "Bewohner". Der Tatort befand sich in einer dunklen Seitengasse, umgeben von Müll und Dreck. Captain Ti erwartete die beiden geladenen Gäste bereits. Die Zabrak ist auf Ende 30 schätzbar, attraktiv, wenn man sich denn weiter mit ihrem Äußeren beschäftigte. Ihr Blick wirkte auf Anhieb nachdenklich, besorgt und doch froh, als sie Xine und Skye in die Gasse abbiegen sah.

Während Skye die Begrüßung gegenüber der alten Bekannten kurz hielt, stellte sich Dria Ti dem ihr unbekannten Menschen vor.
"Captain Dria Ti, CSF-Spezialistin für innere Sicherheit. Ich leite die Ermittlungen in der bereits erwähnten Folge von Morden."
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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 20:15

Mit einer fließenden Bewegung hat er die Kapuze der Robe auf den Kopf aufgesetzt um sein Antlitz vor den Blicken der Bewohner zu verbergen. Es birgt einer gewissen Ironie, dass Xine ebenso versucht den Gestank zu ignorieren, der ihn schon bei der Ankunft in dieser unteren Ebene begrüßt und fast dazu verleitet hat, sein Inneres nach Außen preiszugeben. Doch ausreichend Übung und Selbstbeherrschung verhindern das Debakel, was unweigerlich lachende und neugierige Blicke nach sich gezogen hätte.

Auch der Anblick von Captain Ti vermag es nicht den Dreck an seinen Stiefeln zu mindern. Die unteren Ebenen von Coruscant sind wahrlich ein makaberer und finsterer Ort, die fast jedem erdenklichen Geschöpf Zuflucht gewähren. So ganz wohl ist ihm bei diesen Gerüchten tatsächlich nicht und auch die Zabrak begutachtet er mit kritischen Augen. Laut Skye sei sie vertrauenswürdig, aber die Padawan war zeitweise auch naiv und so hofft der Ritter, hier keinen Fehler begangen zu haben.

Die rechte Hand schlägt die Kapuze zurück und gibt die finstere Miene preis, die versucht den Ekel hinter einer kühlen Fassade zu verstecken.
"Noah Arcus, seid gegrüßt und habt Dank für das Angebot", stellt sich Xine ohne umwinden vor.

Natürlich gibt er seinen wirklichen Namen nicht bereits. Derzeit empfindet er die gesamte Lage zu angespannt und ihre Situation viel zu ausweglos, als sich leichtsinnig in die Arme der CSF zu begeben. Die legere Haltung inklusive der, in den Hosentaschen vergrabenen, Hände soll genau wie das Gesicht, die eigentliche Anspannung überdecken. Die Augen hingegen, mustern die Gestalt der Zabrak ausführlich.
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Freitag, 13. Oktober 2017, 11:22

Ein seichtes Nicken akzeptierte die Vorstellung und zeitgleich zeichnete sich ein leichtes Lächeln auf den Lippen der Zabrak, das aber direkt wieder verschwand und ein neutrales, beinahe steinernes Pokerface preisgab. Mit einer kurzen Handbewegung forderte sie die beiden Jedi zum Folgen auf und ging ein paar Meter tiefer in die düstere Gasse. Dort, zwischen mehreren Müllsäcken und teilweise von ihnen verdeckt, lag eine männliche Leiche. Offensichtlich lag sie nicht erst seit gestern hier, denn es breitete sich ein weiterer, noch intensiverer Geruch aus. Ein Geruch nach Tod und Verwesung. Ein Haufen Krabbeltier labten sich an dem toten Körper und schienen auch ein neues Zuhause gefunden zu haben.

Sobald Skye die Leiche erblickte drehte sie sich direkt weg, dabei den Ärmel ihres Oberteils vor ihre Nase und ihren Mund haltend. Obwohl sie im Krieg auf einem Schlachtfeld gedient und dort auch mehrere Soldaten sterben sah, war dieser Anblick doch ein anderes Kaliber. Sie nahm sich einige Sekunden Auszeit, ehe sie den Blick wieder auf das Wesentliche richtete. Währenddessen begann Dria Ti weitere Informationen preiszugeben. Ernst, trocken, abgehärtet. Wenn man sich dagegen mehr auf die Zabrak konzentrierte, hat man recht schnell feststellen können, dass sie innerlich zwar sehr sortiert, aber dennoch gestresst war. Es schien aber so, als würde Ti mit offenen Karten spielen, jedenfalls soweit es für sie möglich war.

"Das ist Doktor Jahque Novar. Forscher im republikanischen Militär. Dem Verwesungszustand nach ist er bereits seit ca. einer Woche tot. Keine äußeren Verletzungen, wie bei allen anderen Opfern unseres Täters. Er verwendet ein Nervengift, dass in wenigen Minuten mortal wirkt, erkennbar an der starken Verfärbung der Halsschlagader."
Dabei zeigte sie die besagte Stelle. Ti erklärte, dass ihr Team den Tatort noch nicht betreten hatte und die Leiche selbst erst vor wenigen Stunden gefunden wurde, sie ihr Team aber nicht mehr lange zurückhalten könne. Auf Nachfrage folgten ein paar Standardinformationen zu Doktor Novar, jedoch keine sensiblen Informationen zum Beispiel über seine Tätigkeit als Forscher. Sie sagte auch, dass der Täter schon seit geraumer Zeit Hase und Jäger mit der CSF spielte und die Ermittlungen jedes Mal ins Nichts führten. Primär waren seine Opfer Gangmitglieder oder Kleinverbrecher, jedenfalls passte der Doktor auf den ersten, vielleicht sogar den zweiten nicht ins Muster.
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35

Samstag, 14. Oktober 2017, 13:12

Der Jedi folgt der Zabrak mit ernster Miene und konzentriertem Blick. Es war fast schon zu erwarten, dass es tiefer in den Schmutz ging und Xine war doch etwas überrascht, dass die Leiche von weitem noch so gut intakt ist. Zwar hausen krabbel Tiere am Körper umher, doch insgesamt hat Xine mit weitaus schlimmeren Zuständen gerechnet. Skyes Reaktion quittiert er mit einem kurzen Nicken und klopft ihr auf die Schulter als er an ihr vorbei geht und die Leiche näher begutachtet. Geschwind hockt er sich vor dss Objekt und mustert die Umgebung, dabei so viel aufsaugend wie er vermag. Mittlerweile scheint er sich an die Atmosphäre gewöhnt zu haben. Tote Körper sind leider kein Abschreckunsmaterial mehr, einer der zweifelhaften Vorteile des Kriegserfahrenen.

"Von wie vielen Opfern reden wir? Was für ein Gift wurde verwendet? Ist es einzigartig, selten, naturell zu Coruscant? Welche Verbindungen gibt es unter den anderen Opfern? Wann schlägt er normalerweise zu? Wirkungsdauer? Zeitpunkt des Mordes? Wie lange geht das schon? Und das wichtigste...", klopft Xine eine Frage nach der Anderen heraus. Seine Lippen bewegen sich wie von alleine während seine Augen vollkommen frei von seinem Sprechfokus den Tatort begutachten. Man kann offensichtlich merken, wie die Stimme kühler und ernster wird. Der Ritter schalter wohl gerade in den Detektivmodus, doch dreht er sich zu Captain Ti um.

"...wie viel Spielraum gebt Ihr uns?", setzt er nach. Ein kalter, funkelnder Blick, wie der eines Raubtiers, betrachtet die Zabrak.
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Sonntag, 15. Oktober 2017, 10:53

Ti wartete geduldig ab, bis Xine sein Haufen an Fragen gestellt hatte. Sie schwieg für eine Hand voll Sekunden, die Antworten auf die Fragen sondierend, ehe sie auch gleich zur Antwort ansetzte.

"Im Moment beklagen wir 8 Opfer, die wir eindeutig dem selben Täter zuordnen können. Wie bereits erwähnt waren seine Opfer zunächst Kleinverbrecher und Gangmitglieder, die außer ihren...Tätigkeiten keine Verbindungen aufweisen. Der Doktor passt demnach eigentlich nicht in sein Beuteschema. Auch haben wir bsi jetzt keine bevorzugte Tatzeit feststellen können. Er schlägt einfach zu."

Sie machte eine kurze Pause, dann fuhr sie fort.

"Den genauen Todeszeitpunkt des Doktors können wir erst nach einer Autopsie feststellen, jedoch können wir mit Sicherheit sagen, dass das verwendete Nervengift ein Stoff namens Sennari ist. Normalerweise wirkt es schneller, aber anscheinend verwendet der Täter eine schwächere Variante des Toxins. Innerhalb weniger Minuten führt es zu komplettem Organversagen."

Sie seufzte kurz.

"Dieser Mistkerl führt die CSF und mich schon seit mehreren Wochen vor ohne, dass wir nennenswerte Fortschritte erzielen konnten. Ich habe schon früher mit Jedi zusammengearbeitet um schwierige Fälle zu lösen und bin daher mehr als froh, als mich Professor Traskana kontaktierte und mir mitteilte, dass 2 Jedi bereit wären die Ermittlungen zu unterstützen. Aber, wie bereits gesagt, es ist nichts offiziell, Ihr habt also freie Hand, solange die offizielle Arbeit der CSF nicht behindert wird. Ich bin bereit Euch mit allen notwendigen Informationen zu versorgen, ich möchte dieses Schwein einfach nur fassen..."

Ti warf Xine einen teils verzweifelten, teils flehenden, aber größtenteils neutralen Blick zu. Skye horchte der Zabrak aufmerksam, rieb sich dabei kurz, nachdenklich das Kinn. Beiden abschließenden Worten Tis nickte sie entschlossen. Zumindest Skye schien demnach bereit der ganzen Sache auf den Grund zu gehen. "Wir helfen der CSF, oder Meister?", fragte sie Xine, eher obligatorisch.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

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Mittwoch, 18. Oktober 2017, 11:16

"Freie Hand...", murmelte Xine die Worte der Captain nach. Er zwang sich einen neutralen Blick auf das müde Gesicht, obwohl er innerlich seine Motivation aufflammen spürte. Unter diesen Aussichten, war die Unterstützung sicherlich ein Pfeiler für den Erfolg der Mission. Der Ritter wehrte sich dagegen die Beteiligung als Kooperation zu bezeichnen. Immerhin hatte Captain Ti verdeutlicht, dass man der CSF nicht in die Quere zu kommen hat. Die Sache mit dem Inoffiziellem war nur die Kirsche auf der Ermittlungstorte. So ganz traute der Jedi dem Braten noch nicht aber die bisherige Präsentation stimmte ihn neugierig.

"Sennari, sagt mir nichts. Ist das viel genutzt?", wendete sich Xine erneut Ti zu. Im Kopf bereits die Optionen durchgehend. Er musste zugeben, dass ihm die nötigen Kontakte fehlten um solche Informationen aus dem Stehgreif zu geschaffen. Officer Dences war eine mögliche Anlaufstelle doch darüber hinaus sah es mager aus.

Zum Bedauern des Menschen schwankt die Zabrak mit ihrer Aussage zwischen "Selten genug um sonderbar zu sein" und "Oft genug um es schwer zuzuordnen". Es war also eine Entscheidung notwendig, bei der Skye vielleicht helfen konnte. Spuren am Tatort mangelte es nicht aber er war sich der Auffassung, dass sich nicht mehr viel gewinnen lassen würde, doch ohne weitere Informationen war alles andere pure Spekulation.

Xine erhob sich aus der hockenden Position und warf der Leiche noch einen knappen, gedenkenden Blick zu ehe die kühlen Augen das Anlitz der Padawan fokussierten.

"Wir helfen der CSF...folgen wir dem Gift oder dem Opfer bis nachhause?", stellte der Jedi die Schülerin vor die Wahl. Zwar war die Antwort zur Hälfte gelogen aber er wollte nicht in Diskussionen mit Skye ausbrechen, nicht vor der CSF und nicht jetzt.
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Gestern, 07:30

So gerne sie der Spur des Giftes folgen wollte, um gegebenenfalls nicht nur den Täter, sondern auch einen Händlerring dahinter auffliegen zu lassen, so empfand sie es doch als sinnvoller zunächst in Richtung des Doktors zu ermitteln. Schließlich könnten die Ermittlungen in Richtung des Giftes ins Leere laufen und absoult keine Hinweise liefern, wohingegen sie dem Motiv hinter den Morden eine größere Aussicht auf Erfolg zu Teil werden ließ."Folgen wir dem Doktor.", entschied sich Skye prompt, "Vielleicht finden wir heraus, was ihn zur Zielscheibe des Täters gemacht hat." Sie schulterte ihren Rucksack, den sie zuvor vor sich abstellte und signalisierte so die Bereitschaft aufbrechen zu können.

"Vielen Dank, ich weiß die Hilfe wirklich sehr zu schätzen.", lächelte Ti schmal, ehe auch diese gefühlsvolle Regung in absolute Neutralität überschlug.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

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39

Gestern, 09:46

Etwas länger beobachtete Xine das Duo vor sich und kam nicht drum herum zu denken, dass sie beide zu motiviert für die gegebene Situation waren. Dabei musterte Skye etwas länger wie sie kerzengerade und mit einem Rucksack bewaffnet dort stand ohne den Funken Ermüdung oder Skepsis. Der andere Blick fiel auf Zabrak, auch sie wirkte für ihre Aussagen doch sehr Optimistisch gehalten. Sie nahm doch hoffentlich nicht an, dass die Jedi nun plötzlich neue, bahnbrechende Erkenntnisse lieferten? Es wäre eine unangenehme Situation diese Glorifizierung aufzulösen.

Mit gestrecktem Arm richtete der Jedi seinen Zeigefinger auf Skye. "Bevor du irgendwo hingehst, bringst du erstmal deinen Rucksack zum Schiff. Wir sind keine Pfadfinder", befahl Xine mit humorloser Stimme, dann senkte er seinen Arm und richtete seine Aufmerksamkeit auf Captain Ti.

"Ihr solltet uns nicht danken bevor wir überhaupt irgendetwas erreicht haben. Und vergesst nicht dass es Inoffiziell ist, ihr werdet sicherlich mehr Probleme bekommen, macht euch also liebe r auf Ärger als auf Lösungen gefasst. Dem Ergänzend benötige ich überhaupt erstmal die Adresse des eingetragenen Wohnsitzes hier auf Coruscant bevor überhaupt jemand aufbricht.", stellte Xine nacheinander fest. Erneut erfüllte ihn das Gefühl zu den wenigen, konzentrierten Menschen gehörte, die nicht zu allem immer Ja sagten. Leider kam er sich schon wieder so vor, als ob er alles und jeden belehrte. Langsam ließ er ein Seufzen aus dem Körper fahren bevor er sich Skye wieder anschaute.

Sie hatte sich den Tatort nicht mal angesehen. Hin und hergerissen zwischen lösungsorientiertem Handeln und konsequenter Lehre, entschied Xine sich dafür seine Padawan bei nächste Gelegenheit an ihre Pflicht zu erinnern. Erfreulicherweise hatte Ti bereits alle Daten parat. Sie zückte ihr Datapad und gab neben den angeforderten Informationen auch noch ihrer Com-Frequenz preis. Xine tat es ihr nach in der Hoffnung rechtzeitig informiert zu werden, sollten sich Beamte auf dem Weg zu ihnen befinden. Sehr praktisch bedenkt man, dass sie bald quasi allerlei Delikte begehen würde, folge man der republikanischen Rechtsprechung.

"Zwei Ebenen tiefer, Padawan. Sektor K-1347. Wir sehen uns dann dort. Captain", verabschiedete sich der Jedi mit einem leichten Nicken, setzte die Kapuze auf und verschwand ohne viele Worte wieder in den Straßen der Slums.
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Shifty

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40

Gestern, 11:18

"Natürlich, Meister.","Ja, Meister", waren die einzigen Laute, die man von der jungen Padawan noch zu hören bekam, bevor Xine sich entfernte. Sie seufzte und machte sich umgehend auf den Weg, die Zabrak am Tatort zurücklassend. Auf dem Marsch zurück zum Schiff ließ Skye ihre Gedanken kreisen, wobei sie unweigerlich zum Schluss kam, dass ihr der jetzige Xine nicht gefiel. Er war kalt, übermäßig kritisch und streng. Sie gewann immer mehr den Eindruck, dass er lediglich die negativen Aspekte einer Situation, einer Aussage und von Skyes Handeln wahrnahm und den Rest, so positiv er sein mag, geschickt zu ignorieren verstand. Auch, wenn dies dazu führte, dass Skye vor anderen Personen bloßgestellt werden würde. Sie war zwar seine Padawan und ihm daher zu Gehorsam verpflichtet und auch wollte sie Xine eine anständige Schülerin sein, doch fand sie nichts Verwerfliches daran ihm ihre Eindrücke so mitzuteilen, sollte die Zeit es erlauben.

Der Fall. Ein für Skye bis dato undurchblickbares Netz aus Fakten und Fragen, dem eindeutig die Antworten fehlten um auch nur im Entferntesten plausibel zu wirken. Ein Serienmörder, von dem nicht mal die CSF einen Ansatz einer Spur zu haben schien. Ein Gift, dass lautlos und in wenigen Minuten den unwiderruflichen Tod herbeirief und eher wie ein Mittel für Exekutionen, denn als hinterhältige Mordwaffe wirkte. Ein toter Doktor, der so garnichts mit den Gangs und Banden der coruscanter Tiefen zu tun hatte. Natürlich hatte auch Skye ein wenig den Eindruck, als würde Ti in den beiden Jedi sowas wie gottesgesandte Herolde sehen, die den Fall in Windeseile gelöst haben würden, doch verfügten sie nicht über mehr Mittel als die CSF selbst. Also nichts, was auf einen Erfolg hindeuten könnte, was Xine bereits deutlich hervorhebte.

Mit dem Lichtschwert blickdicht unter ihrer Robe verstaut und dem Rucksack warm und trocken im Schiff gelagert, machte sich Skye auf den Weg nach Sektor K-1347. Der Regen hielt weiterhin an und klang auf den unteren Ebenen eher wie ein monotones, einschläfernd wirkendes Prasseln auf Blech und Stein. Für Hin- und Rückweg benötigte sie recht deutlich unter einer Stunde. So kam sie recht zügig am vereinbarten Treffpunkt an.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

Padawan Skye Marsadi

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