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Freitag, 14. März 2014, 16:25

Eine Frage der Perspektive

Tag 1 - Ankunft

Kein Neuralschockband, keine Ketten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die verfi*** Sith das nicht gemeint haben, als sie von ihren verschissenen Ketten sprengen sprachen. Wenn die wüssten. Ich habe nie effektiver irgendwelche Ketten gebrochen. Tython ist anders als alles, was ich sonst kenne. Nar Shaddaa ist allerdings auch ein wirklich beschissener Vergleich.

Eigentlich ist alles hier völlig anders. Als ich von Ilo.. Meister Ilokai und Meisterin Teral durch die Akademie geführt worden bin, spürte ich, dass jemand da war, der verfi*** anders war. Es war nicht wie bei einem Darth, nicht so... Ich weiß nicht, nicht so fordernd? Aber eben doch da. Er hatte definitiv eine andere Verbindung zur Macht. Ich machte also, was man als Akolyth eben in einem solchen Fall macht, wenn man am Leben hängt; ich kniete nieder. Scheint hier verfi** anders zu laufen. Der Jedi, Ritter Teral nannte ihn Meister Sorentor, befahl mir, aufzustehen. War ihm offenbar wichtig, denn er unterstrich die seine Worte, indem er mir sein Hand entgegen hielt. Ritter Teral hat mir erklärt, dass man das hier so nicht macht, also das mit dem Niederknien. Wird verfi*** schwer, diese ganzen Regeln zu lernen. Oh, darf übrigens auch nicht verfi*** sagen, der Meister hat das befohlen, Ilokai und Nirisssa haben's auch gesagt. Schätze, dass ich das auch in diesem Log lassen sollte, sichergreifen sie die Daten des Pads ab.

Meine Zelle ist eigentlich eher ein komfortables Zimmer. Es gibt ein Bett mit Matratze, Kissen und Decke, einen Schrank, einen Tisch und einen Stuhl. Das Pad, das ich gerade benutze, lag auf dem Tisch. Die verfi** Beleuchtung ist kaputt, das Licht ist gedämpft. Nur die Lampe am Tisch ist heller einstellbar. Die Tür hat auch auf meiner Seite eine Bedienungskonsole. Werde morgen mal schauen, wo die Überwachungskameras installiert sind...

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Yukiyo (18.05.2014)

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Sonntag, 16. März 2014, 17:20

Tag 2 - Wahrer Schlaf

Ilo... Meister Ilokai hat gesagt, es würde mich nerven, es gäbe auf Tython vor allem Blumen und solche Dinge. Keine Ahnung, ob er recht hat. Es gibt aber etwas ganz anderes hier: Ruhe.

Das klingt beschissen, weiß ich selbst. Ist aber so! Ich habe geschlafen, einfach geschlafen. Ich meine nicht den Scheiß, wo man irgendwo in seinem Innersten aufmerksam bleibt und man den Angriff einfach erwartet, weil man weiß, dass er auf jeden Fall kommen wird. Ich meine einen echten Schlaf, echte Erholung. Muss darauf achten, das nicht zu oft zu machen, macht mich verfi*** angreifbar. Ich hoffe sie erlauben mir bald, wieder mein Training aufzunehmen, dann wird auch die Aufmerksamkeit nicht nachlassen.

Ich habe übrigens keine Kameras gefunden, haben sie wohl verfi** gut versteckt, es könnte sogar sein, dass sie wirklich keine haben.



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Montag, 17. März 2014, 17:15

Spielregeln

Gibt nen paar Bedingungen hier für mich. Wahrscheinlich weil ich aus dem verfi*** Imperium komme, wahrscheinlich, weil ich ein verfi*** Sith genannt wurde. Sollen Sie. Meisterin Teral nannte drei Säulen der Jedi: Disziplin, Wissen, Macht. Scheiße, das sind keine Säulen der Jedi, das ist grundsätzlich 'ne verfi*** wichtige Sache, wenn man es mit einem Stärkeren zutun hat, also halte ich mich daran. Wenn sie wollen, dass ich mich an die Bedingungen halte, mache ich das; ist ihr gutes Recht. Wenn ich's durchhalte dürfte das wohl die verfi** erste Säule sein.

Ich bin in ständiger Begleitung. Immer. Meistens sind das Ilokai und ... Fu*** sollte ich mich dran gewöhnen: Meister Ilokai und Meisterin Teral. Manchmal Ritter Derskh und Ritter Frenhir. Egal wohin ich gehe, zwei Jedi im Rang "Ritter" sind immer bei mir. Ohne Erlaubnis darf ich nicht mit den Akolythen, hier heißen sie Jünglinge, und den Anwärtern reden. Was soll ich denen auch schon erzählen? Die machen ihre Übungen und werden sehr sicher nicht einem Fremdling ihr Wissen mitteilen, wäre ein beschissener Nachteil wenn es später darum geht, sich vor den Aufsehern zu beweisen.

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Dienstag, 18. März 2014, 16:28

Der Preis eines Fluches

Ritter Ilokai hat mir befohlen, für jedes Schimpfwort, das ich benutze, ein Datum und Ereignis auswendig zu lernen, das wichtig für die Geschichte des Ordens der Jedi ist. verfi** Scheiße. Ich kam auf 13 und glaube, dass ich nun die ganze verdammte Geschichte der Jedi auswendig lernen muss. Ritter Ilokai zählt auch mit, wenn man ein Schimpfwort beginnt, bevor man merkt, was man da sagt. Werde in Zukunft echt immer darauf achten müssen, was ich sage. Die Aufgabe hat mich die Nacht gekostet, aber ich konnte schon vier Nächte hintereinander richtig schlafen, das ist also ok. Also:

1) Erforschung von Tython (32 800 VVC )
Irgendwelche Wissenschaftler und Philosophen fanden Tython spannend. Vielleicht spürten die auch, dass es hier irgendwie anders ist. Hier spürte man irgendwie mehr... Oder klarer. Den Orden der Jedi gab's da noch nicht, aber ich finde's trotzdem wichtig, ist ja irgendwie der Ursprung von den Jedi.

2) Machtkriege und dann Gründung des Ordens der Jedi (22 130 VVC)
Gab wohl zwei Seiten einer Sache, dunkel und hell. Klingt ziemlich wie Sith und Jedi. Jedenfalls haben diese ganzen Wissenschatfler sich gestritten, bis zum Krieg hin. Die Hellen haben gewonnen und dann den Orden der Jedi gegründet.

3) Beitritt zur Republik (21 300 VVC )
Schätze, das hat mit dieser Schutzsache zutun. Der Orden der Jedi trat der Republik bei und versteht sich als Beschützer.

4) Erstes großes Schisma (20 847 VVC)
Es gab einen Jedi-Ritter (Xendon), der mit der Lehre nicht klar kam und eine Art Sith wurde. Jedenfalls hat er Anhänger gefunden und schließlich einen Krieg angefangen. Am Ende hat der Orden der Jedi den gewonnen.

5) Zweites großes Schisma (3350 VVC)
Im Grunde war das dieselbe Aktion. Es gab wohl wieder einige Jedi, die die Lehren des Ordens der Jedi nicht gut fanden, sie wurden auch bekämpft. Allerdings entkamen einige, gingen sogar nach Korriban! Verfi** Scheiße! Dann wären die Sith ja sowas wie die Jedi, also deren Vorfahren. Ich meine, ich habe die Gräber gesehen...

6) Großer Hyperraumkrieg (1347 VVC )
In der Folge dieser Abspaltung kam es wieder zu einem Krieg. die Jedi hatten ganz schön viele Kriege, dafür, dass sie Frieden als höchstes Ziel haben. Der Krieg brachte wohl nur bedingt eine Entscheidung, denn das Ergebnis war wieder eine Abspaltung.

7) Drittes großes Schisma (597 VVC )
Wieder Jedi, die eigene Ideen hatten. sie wurden verfolgt und flohen aber irgendwie. Schätze, dass die Regeln des Ordens auch deshalb so streng sind, sonst gäbe es wohl alle paar Jahre so ein Schisma.

8) Vernichtung der Bibliothek von Ossus (343 VVC)
Ich habe wenig über den Ort gefunden. Dort gab es aber Jedi und eine wichtige Bibliothek. Das wussten auch die Sith und griffen den Ort an. Die Bibliothek wurde vernichtet. Wenn ich mir das Archiv hier anschaue würde ich sagen, dass das ein harter Schlag für die Jedi war. Sie lieben das Wissen, das Archiv ist fast wie ein Tempel. Danach wurde Coruscant der Hauptstandort für den Tempel der Jedi.

9) Aufnahme von Meisterin Atris in den Rat der Jedi (310 VVC)
Meister Fenrihr hat mir erklärt, dass es Jedi verboten ist, Beziehungen zu haben. Das lenkt sie ab oder so. Jedenfalls kam diese Meisterin Atris auf die Idee, auch darauf, dass man junge Leute in den Orden holt. Das Macht Sinn: Kindern kann man viel leichter Gehorsam beibringen.

10) Mandalorianischer Krieg und Beteiligung von Ritter/Darth Revan (bis 307 VVC)
Die Mandalorianer sind eine ganz eigene Sache. Kenne sie nur als wilde Krieger. Jedenfalls haben die wohl die Situation nutzen wollen und wollten die Republik angreifen, haben aber nicht mit einem Jedi namens Revan gerechnet. Glaube, der hat ziemlich eigenmächtig gehandelt und sich in die Kämpfe eingemischt. Irgendwie verschwand er oder so. Eine seiner Anhänger wurde für die Befehlsverweigerung von den obersten Jedi ("Rat der Jedi") dafür verbannt.

11) Jedi-Bürgerkrieg (306 VVC- 303 VVC)
Hätte ich nie gedacht! Die Jedi haben sich untereinander bekriegt. Dieser Revan war zurückgekehrt, als Sith-Lord. Er konnte letztlich besiegt werden, aber eine Menge Jedi hatten sich ihm angeschlossen. Danach war eine ganze Weile Ruhe (vielleicht habe ich aber auch nur ein paar Schismen übersehen).

12) Großer galaktischer Krieg (28 VVC)
Der Krieg, den wir alle kennen. Die verfi** Sith kamen, um die Republik anzugreifen. Das ganze endete mit dem Vertrag von Coruscant.

13) Rückkehr der Jedi nach Tython (ab 0 NVC)
Ich soll den Überfall auf Coruscant nicht aufzählen. Aber was danach kam, ist schon wichtig: denn als der Tempel zerstört war kehrten die Jedi nach Tython zurück. Wieder ganz an den Anfang könnte man sagen.


Lehre des Ganzen ist echt mal ziemlich deutlich: die Jedi sind sich im Laufe der Zeit nicht gerade einig gewesen (ist wohl verf** schwer, den eigenen Kodex umzusetzen) und ich sollte in der Nähe von höherrangigen Jedi nicht verf** sagen. oder verschissen. Schätze es gibt noch eine ganze Menge anderer Wörter die rausfallen. Jedi sein (und mit welchen zu sprechen) erfordert mal verdammt viel Disziplin...

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Mittwoch, 19. März 2014, 16:48

Katharsis

Die Rattataki fiel erschöpft auf ihr Bett. Sie machte sich nicht die Mühe, sich ihrer Kleidung zu entledigen, stattdessen rollte sie sich so klein als möglich zusammen, wenige Sekunden später zuckten ihre Schultern und schließlich fiel sie in einen tiefen Schlaf. Irgendwann in der Nacht schreckte sie hoch, rieb sich die Schläfen, schlug ohnmächtig ihre Faust an die Wand neben ihrem Bett. Dann setzte sie sich im Schneidersitz auf und zog das Pad zu sich, das sie am Abend erhalten hatte.

Ritter Ilokai hat mich gezwungen in diesem verfi** Sturm zu stehen. Nichts ist schlimmer, als sich selbst zu spüren. Die Sith sagen, man unterwirft die Macht, man nutzt sie, um mit ihr stärker zu werden. Schmerz, darauf folgender Zorn, Angst vor neuem Schmerz stacheln einem auf; man wird betäubt, spürt nur die Kraft, die einem die Angst nimmt.

Diese Kraft ist weg. Die Jedi nutzen auch die Macht, nur irgendwie anders, denke ich. Sie stehen darin, beobachten wie sie fließt und versuchen dann, sich selbst darin zu entdecken. Scheiße! Ich habe keine Worte dafür, ich habe auch keine verf** Technik dafür. Ritter Ilokai befahl mir, die Augen zu schließen, während sich die Jedi um mich herum bewegten, die Macht nutzten, schnelle Bewegungen machten. Es war ein verschissener Kampf mit mir selbst. Jede Faser meines Körpers, wirklich alles in mir schrie danach, der Gefahr zu begegnen, sie zu vernichten, bevor sie wirklich eine Gefahr werden würde. Wie besiegt man eigentlich sich selbst?

Ich habe gefragt, ob ich lernen darf, wie man bei den Jedi meditiert. Ich würde so gerne wissen, wie man diese Ruhe findet, diese Sicherheit, mit der die Jedi sich bewegen. ich will nicht nur ein paar Techniken können, ich will es vollständig verstehen.

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Sonntag, 23. März 2014, 22:30

Lektionen

Ich erhielt die Erlaubnis, an einer Lektion von Meister Alde teilzunehmen. Es läuft hier so, dass man, auch ohne, dass man sich besonders bewiesen hat, von einem Meister eine Lektion erhalten kann. Das ganze war eher so eine Art Gespräch. Die Teilnehmer waren Akolythen Anwärter. Einige nutzten die Gunst, die Meister Alde uns zuteil werden ließ, andere haben offenbar nicht verstanden, welches Privileg Wissen sein kann, und welchen enormen Vorteil es in jedem Kampf bedeuten kann. Wer sich derart verschissen respektlos vor einem Ranghöherem aufführt hat seinen verfi** Arsch noch nie in seinem Leben retten müssen, soviel ist mal sicher. Dieser Anwärter, Meister Alde nannte ihn Colen Petrow, ist übrigens nicht bestraft worden, vielleicht wird Ungehorsam hier später bestraft, oder so (wobei ich den Verdacht habe, die wenden die üblichen Strafen einfach nicht an). Dann sollte dieser ignorante Typ allerdings erst Recht seinen Arsch hochkriegen: entweder um besser zu werden oder den verschissenen Ausgang zu nehmen, wenn er den ganzen verfi** Kram nicht machen will, immerhin kann man sowas hier entscheiden. Naja, zumindest die meisten, denke ich.

Meister Alde hat befohlen, dass wir über zwei Zitate nachdenken sollen. Hab's echt versucht. Es ist verschissen schwer über sowas nachzudenken. Ich hätte nie gedacht, dass zwei so Sätze erfordern, dass ich zwei Stunden auf ein Tal starre. Zum Glück hat Ritter Frenhir erlaubt, dass ich in der Nähe des Tempels umhergehen darf. Keine Ahnung ob das beim Denken hilft, aber zumindest starrt man dann nicht ein Pad an, auf dem die Sätze stehen.

"Die Galaxis wird in Frieden leben, wenn bestimmte Dinge ein wenig übersehen und überhört werden" Meister Odan-Urr

Vielleicht ist das so gemeint, dass man eben keine Schwierigkeiten hat, wenn der andere nicht weiß, dass man ihn gerade angeschissen hat. Oder noch anders: wenn man sich nicht darum schert, was der Feind von einem denkt und deshalb tut. Erspart einem, darauf reagieren zu müssen. Scheiße, das erfordert mal eine Menge Disziplin. Schon wieder diese drei Säulen; diese Säule.

"Viele glauben, dass ein Jedi streng aufrichtig sein, niemals seinen Vorteil suchen und niemals Informationen zurückhalten sollte. Das ist Unfug." Meister Odan-Urr

Keine Ahnung, wer dieser Meister Odan-Urr ist oder war, aber der hat das verfi** Leben gekannt, soviel ist schonmal klar. Kann schon sein, dass Jedi so wirken, aber am Ende haben die ja auch Gefühle, da können sie das noch so oft in ihren Kodex schreiben, dass es keine gibt. Das ist mal Unfug. Erm.... Leider habe ich sonst keine Idee, was das soll. Vielleicht, dass die Jedi sowas wie Mitgefühle haben, sogar für sich?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Teriso« (24. März 2014, 15:54)


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Sonntag, 30. März 2014, 21:47

Kodex

Die Jedi haben einen verfi** Kodex. Natürlich haben sie das. Die Sith haben auch einen, sie brennen ihn einem ins verdammte Hirn. Wie die Jedi ihren vermitteln, weiß ich nicht. Vorerst habe ich ihn gelesen und kein verschissenes Wort verstanden.

"Es gibt keine Leidenschaft - nur Frieden". Das steht ganz am Anfang und ist verschissen schwierig. Alles, was man macht, ist doch irgendwie Leidenschaft; entweder die eigene oder die von anderen. In den verfi** Arenen habe ich gekämpft und überlebt. Gekämpft habe ich, weil andere das wollten, gesiegt habe ich, weil ich überleben wollte. Das ist mal verschissen viel Leidenschaft würde ich sagen. Was ist überhaupt Frieden? Nur die Abwesenheit von Kampf? Irgendwie nicht, wahrscheinlich so eine verfi** innere Sache. Sith kämpfen ja wohl bereits mit dem ersten Augenaufschlag, selbst wenn sie nicht in einem verfi** Krieg stehen.

Eindeutig zu viele Fragen. Das ist überhaupt das seltsame. Keiner hat mir befohlen, den Kodex auswendig zu lernen. Ritter Derskh riet mir, ihn zu lesen. Kein Befehl, das hat er sogar betont. Habe ihn sicherheitshalber doch auswendig gelernt. Ich nehme an, dass es Strafen nach sich zieht, wenn man ohne Auftrag an einen Meister herantritt, deshalb frage ich lieber Ritter Ilokai oder Ritter Teral, was das mit dem Frieden soll.

Das mit den Strafen... ist anders hier. Die einzige verfi** Hürde ist man selbst. Bis auf diesen ignoranten Akolythen Petrow sind alle bisher eher aufmerksam gewesen und immer darauf bedacht, etwas zu lernen. Ohne, dass auch nur ein verschissener Aufseher mit einem Schockstab zu sehen gewesen wäre.

Ich habe nun eine Woche jede Nacht geschlafen. Einfach geschlafen. Scheiße, daran gewöhnt man sich viel zu schnell...

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Montag, 31. März 2014, 23:15

Beobachten

Ich darf weder am Training der Akolythen Jedi teilnehmen, noch darf ich auf die Macht zurückgreifen. Scheiße, als ob mir das je sonderlich effektiv gelungen wäre! Immerhin, es ist irgendwie meistens ruhiger in meinen Kopf, nicht mehr so, als treibe mich irgendwas an, als müsste ich sofort aufspringen. Das ist verfi** gefährlich. Es lässt mich unaufmerksam werden. Wenn ich nicht bald Gelegenheit habe, an den Übungen teilzunehmen, werde ich den Anschluss verlieren und schwach sein. Vielleicht kann ich von einem der Aufseher (Padawan Aidan Teagan sagt, sie heißen alle Jedi, oder eben Meister) hier gesonderte Lektionen erbitten. Ich muss rausbekommen, wie man sich in deren Augen beweist.

Ich soll beobachten und lernen, sagte mir Ritter Frenhir. Nachdem ich ein verfi*** mal sagte, dass ich das dämlich finde und lieber handeln würde, bekam ich den Befehl (der Ritter nannte es einen 'Ratschlag', ja ne, ist klar, ist nen verfi** Befehl) meine Beobachtungen künftig aufzuschreiben. Verfi*** Säule 'Disziplin'. Also: Die Akolythen werden in mehrere Gruppen unterteilt. Es gibt Anwärter, Jünglinge und Padawane. Letztere scheinen ziemlich weit mit ihrer Ausbildung zu sein. Ein Jedi nimmt einen Padawan in seine Dienste und bringt ihm im Gegenzug weiteres bei. Hier auf Tython unterhalten sie sich viel, machen manchmal Übungen. Die Anwärter müssen sich erst beweisen. Schätze, dass man prüft, ob sie fähig genug sind, um eine Schlacht zu überstehen. Die Jünglinge werden gesondert unterrichtet. Kein Wunder, sie würden in dem Alter sicher keinen Kampf mit einem älteren Akolyten überstehen.

Nachtrag: habe nochmal über die Sache mit den Akolythen nachgedacht; überhaupt hat man hier verschissen viel Zeit, über Dinge nachzudenken. Während der Ausbildung setzen sie alles daran, nicht von Rängen und dergleichen zu sprechen. Es geht um Respekt, denke ich und den kann man hier nur erlangen, indem man irgendwas für alle tut. Geht nicht darum, für die ganze Ausbildungsgruppe eine Extra-Ration zu bekommen, geht auch nicht darum, sich über alle zu erheben. Scheiße, das ist mal wirklich ein ganz neues Komzept: wenn ich es richtig verstehe, geht es darum, aus sich selbst die bestmögliche Leistung zu holen, um die dann in den Dienst von wem auch immer zu stellen. Wichtig ist, dass man das nicht für einen Meister oder Aufseher macht, man muss das freiwillig machen, naja. Zumindest soll man das nicht tun, weil man die Strafe eines Mächtigeren fürchtet.

Wird immer klarer, warum die hier so viel Zeit mit über Dinge reden verbringen. Es gibt verfi** viel, das ich fragen sollte. Allerdings lieber nicht Ritter Derskh; sein Blick steht dem eines Sith-Lords aber mal in nichts nach, hoffe er vergisst nicht, dass ich kein verfi** Lichtschwert trage und erst recht keine Robe eines Sith...

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Mittwoch, 2. April 2014, 16:13

Zukunftspläne

Gestern hat wieder Ritter Ilokai meine Begleitung übernommen. Ich habe mich gefreut, ihn zu sehen. Verfi** ich meine: ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte, aber er redet mit mir, also so richtig. Ritter Fenrhir ist immer freundlich, aber antwortet eigentlich nur in Sätzen, die nach einem Lehrbuch klingen. Man denkt immer, dass man etwas übersehen hat. Ritter Ilokai sagt auch ständig Sachen, über die ich wirklich verschissen lange nachdenken könnte, er erklärt sie aber auch. Ich habe mich gefreut, mit ihm sprechen zu können.

Habe ihn nach der Sache mit der Leidenschaft und dem Frieden gefragt, so wie er es erklärt hat klingt das nachvollziehbar - warum schreiben die das nicht in ihren verdammten Kodex? Jedenfalls geht es dabei nicht darum, dass man keine Leidenschaft hat, sondern, dass man sich davon nicht lenken lassen darf. Scheiße, ich kann nichts besser verstehen als das. Die Sith sehen es genau andersrum und das zerfrisst einen, am Ende hat man keine verfi** Kontrolle mehr, man wird ein Werkzeug, angetrieben von sonstwas und garantiert nicht vom eigenen Willen.

Er hat mich gefragt, was ich will; also nicht sofort, sondern eben so für später, für die Zukunft. Verfi** Scheiße, ich habe noch nie an meine Zukunft gedacht; zumindest nicht weiter als bis zum nächsten Tag, dass waren bisher meistens auch ziemlich beschissene Aussichten. Ich habe sagt, dass ich das Recht erkämpfen will, ein Anwärter zu sein, ich will das alles verstehen, nicht nur darüber sprechen. Wie ich das sehe, haben die Jedi einen verfi** effektiven Weg gefunden, mit Macht und was sie mit einem anstellt umzugehen.

Ritter Ilokai hat gesagt, dass er dem 'Rat der Jedi' meinen Wunsch vortragen wird. Schätze, dass sind besonders mächtige Jedi, die den anderen vorgeben, was sie zu tun haben. Ich weiß aber nicht, ob sie auch dem Militär oder nur den Jedi Befehle geben. Weder bei meiner Gefangennahme auf Borosk, noch im Gefängnis auf Corsucant war von denen die Rede. Ich habe keine verschissene Ahnung, wie die Dinge hier funktionieren; sollte das besser mal wissen, wenn ich mich den Vorgaben der Republik beugen will. Kann echt mal gar nicht schaden zu wissen, wem man seinen Gehorsam zu zeigen hat. Schon wieder eine neue Frage ...

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Freitag, 11. April 2014, 22:16

Meditieren

Meditieren. Ist eine verfi**... ist eine wirklich verflucht schwierige Übung. Sie haben meinen Tagesablauf genau durchgeplant. Es ist fast wie an der Akademie, nur dass hier alle verdammt höflich sind, sogar zu mir. Ich denke aber, davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Jeder hier, vor allem die Meister und die Ritter, wirkt echt so, als verberge er beschissen viel hinter einer Maske, die sowas von harmlos aussieht. Ich denke, man tut echt gut daran, sich nicht mit denen anzulegen. Ich habe es zumindest nicht vor. Glaube Ritter Derskh vermutet das Gegenteil. Immer wenn er einer meiner Wachen ist, sieht er mich an, als könne er in mein verfi** Inneres sehen und wirklich alles dort anrichten. Ich hätte wirklich gerne mein Vibro-Messer wieder, fühle mich irgendwie... vollständiger damit und nicht so diesem Derskh ausgeliefert.

Ritter Derskh und Ritter Frenhir brachten mich heute zu einem Jedi, der mir zeigte, wie man bei den Jedi meditiert. Genau genommen ist es eine von verfi** vielen Möglichkeiten, sagt er. Ich soll mich selbst hören. Scheiße, wenn ich das tue ist es, als würde ich einem wildem Tier zuhören, dass ausbrechen will. Ja, ich weiß, ich habe wiedereinnal eine verschissene eine Frage mehr: ich bin dann zum Wasserfall gegangen. Wenn man da hinhört, überhört man seine eigene Scheiße, aber ist irgendwie auch nicht das Wahre. Das ist, als würde man im Kampf eine deaktivierte Schocklanze haben; funktioniert irgendwie, ist aber nicht so gedacht. Wie macht man das also richtig? ich meine, wie wird man wie dieser Jedi, der da einfach nur kniete?

Ich glaube, dieser Padawan Gryth hat recht, warten reicht nicht, man muss das aktiv machen. Scheiße, kann schon sein, dass man sich hier nicht vor einem Aufseher beweisen muss, wenn man Lektionen erhalten will, ist verschissen kompliziert hier; man muss sich selbst beweisen, dass man etwas erreichen will, ohne, dass man für sich will... glaube ich. Gegen Jedi sind die verfi** Sith Anfänger: Schmerz und Angst motiviert ja wohl mal jeden... aber durch Gespräche und das Anhören von Wasser? DAS ist Skill!

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 09:15

Geschenke

Hier erhält man Sachen, ohne, dass eine direkte Gegenleistung gefordert wird. Einfach so! Ich habe noch nicht raus, ob irgendwann eine Gegenleistung gefordert wird. Eigentlich ist das verfi** Leben so: wenn Dir jemand eine Gefälligkeit erweist, solltest Du den verschissenen Haken an der Sache suchen. Hier funktioniert das irgendwie nicht so richtig...

Da wäre zum einen der Padawan Gryth. Er war freundlich zu mir, hat mir gezeigt, wie man sich mit Hilfe einer Art Puzzle seine Gedanken ruhig bekommt. Also ich meine, sich auf dieses Meditieren einlassen kann (und ohne scheiß- sie meditieren alle verdammt viel hier). Eigentlich sind es dreidimesionale Teile, die zu Figuren zusammengesetzt werden können. Jedenfalls hilft es, wenn ich meine Finger bewege, eben irgendwas tue, was verhindert, dass ich diesen verschissenen Sturm in meinem Geist habe. Gryth hat mir den Rat und das Material einfach so gegebenen, obwohl ich eine Konkurrrentin werden könnte. Als ich ihn fragte, warum er das tut, sah er mich so fassungslos an, als ob ich ihm gerade vorgeschlagen hätte, unbewaffnet in einen Kampf zu gehen.

Ilokai Ritter Ilokai hat mir ebenfalls etwas gegeben. Er kam zu mir, als ich gerade versuchte zu meditieren (gelang so mäßig, aber immerhin weit besser als sonst). Er gab mir neue Kleidung. Sollte mir eigentlich egal sein, welche verfi** Kleidung ich trage, hauptsache, sie erfüllt ihren Zweck, ich habe mich trotzdem gefreut: es ist nämlich das gleiche, was die Anwärter hier tragen. Ist also verdammt bedeutsam: ich bin so wirklich jetzt wirklich weit weg von den Sith und die Kleidung ist ein echt verdammt sichtbares Zeichen dafür.

Noch etwas geben sie einem hier: Vertrauen. Aus irgendeinem Grund rechnen sie nicht damit, dass ich scheitere, oder dass ich irgendwem ein verfi** Messer zwischen die Schulterblätter jage (ginge eh nicht, mein Vibromesser wurde mir schon auf Borosk abgenommen, Ritter Teral hat es jetzt); ich bin mir ziemlich sicher, dass sie wissen, was ich jahrelang getan habe und garantiert gibt es irgendeine verf** Akte, in der steht, was ich vor zwei Jahren gegessen habe. Aber dennoch: sie nennen mich "Anwärter" und erlauben mir, sich unter Ihnen zu bewegen.

Meisterin Eryada erlaubt, dass ich mich teilweise auch ohne Wachen bewegen darf. Schätze mal, dass die ganz froh sind, wenn sie nicht ständig hinter mir herlaufen müssen. Ist eh seltsam: die sagen nie, dass ich zum Beispiel in meinem Zimmer bleiben soll, sondern lassen mich hingehen, wo ich eben will, solange ich nicht gerade die Räume des Rates selber betrete. Übrigens gibt keine eigene Garde für diesen Rat, hier patrouillieren Soldaten.

Sie wollen mir Knochen erneut brechen, damit ich keine Schmerzen habe, weil alte Brüche schlecht verheilt sind und sie lassen mich den Zeitpunkt bestimmen oder ob ich das überhaupt machen will. Es gibt keinen direkten Nutzen, denn ich werde ja kaum wieder an eine Front geschickt werden. Ritter Res sagte, sie wolle nur dafür sorgen, dass ich keine Probleme damit kriege. Jedi sind echt mal so ganz anders als... naja, irgendwie so ziemlich jeden, den ich bisher so kannte.

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Freitag, 9. Mai 2014, 13:55

Schulden

Einiges ist doch so wie ich es kenne. Das konnte auch nicht ewig so sein, dass sie alles machen, ohne dass dafür eine Gegenleistung verlangt würde. Ich meine, das ist einfach mal das verfi** Gesetz der Galaxie. Was das betrifft, haben sogar die verschissenen Sith recht.

Jedenfalls habe ich gestern mit einem Jedi, Ritter Efroy Jarok, gesprochen. Er hatte mich zu sich befohlen, weil er von mir erfahren wollte, warum ich jetzt hier bin oder eher: hier sein will. Er hat natürlich gesagt, dass das kein Befehl ist. Aber mal ehrlich: wenn ein Ranghöherer einen Niederen sprechen will, gehorcht man besser. Ist mir ein Rätsel, warum die das schön reden; bescheißen die sich nicht selber damit?

Der Ritter hat eine Menge Fragen gestellt, hat meine Gründe aber am Ende gut geheißen. Ich lese diesen Kodex der Jedi ständig, eigentlich kann ich ihn schon auswendig. Ändert aber nichts: die paar kurzen Sätze sind verschissen schwierig. Bei den Sith ist es weit einfacher: halte Dich dran oder verrecke unter dem Stiefel eines Mächtigeren. Bei den Jedi... verfi** schwieriger! Mann kann sich nicht an diesen Kodex halten, wie an ein paar Regeln, dafür ist das alles zu widersprüchlich. Ich glaube, ich habe etwa täglich ein neues Thema, dass ich dann irgendwie versuche, in diesem Kodex unterzubringen. Jede verfi** Handlung müsste man eigentlich dran prüfen. Schätze mal, die meditieren hier nicht alle stundenlang, die denken nach, was es mit diesem Kodex auf sich hat. Ich hab's jedenfalls nicht verstanden, vielleicht sollte ich Ritter Ilokai danach fragen, oder einen der Meister, wenn er eine Lektion gewährt.

Irgendwann verstehe ich es vielleicht und das sollte ich wohl auch, Ritter Efroy Jarok hat mich dran erinnert. Er meinte, dass ich eines Tages meine Schuld bei der Republik gut machen könnte. Ich weiß, ich habe deren Leute angegriffen und auch getötet, bevor ich die Gelegenheit hatte, mich der Patrouille auf Borosk zu ergeben. Scheiße, das ist eine einfache Sache: schnell sein oder eben selbst sterben. Eine verfi** Schlacht ist nicht gerade der Ort, wo man viel Zeit hat, die Dinge zu erklären. Also geht es nicht nur darum, ein Ziel zu erreichen und das auch (oder gerade?), wenn man es nicht für sich selbst will, sondern auch, weil eine Schuld abzugelten ist. Frage mich allerdings, wie sowas überhaupt gemessen werden kann. Irgendwie passt das mit der Schuld nicht zu dem ganzen anderen Zeug, dass sie lehren. Schon wieder eine neue Frage...

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Donnerstag, 15. Mai 2014, 22:34

Warten

Die Sith sind hier! Ich meine, die verfi** Sith haben den Tempel erreicht. Die Ritter und Meister reden davon, wir haben die verschissenen Jäger über uns gesehen. Und was tun wir? Wir fliehen! Für Einige mag das Sinn machen. Die jüngeren Anwärter wirkten so, als wäre der verfi** Krieg eine Theorie. Ist er nicht. Das ist das verfi** Leben und mir sind die Hände gebunden. Ich habe keine Waffe bei mir, ganz abgesehen davon, dass die Ritter keinem der Anwärter erlauben, an Kämpfen teilzunehmen. deshalb sind wir ja geflohen. Schätze, dass Soldaten und Jedi am Tempel die Sith bekämpfen. Verfi** Scheiße! Ich hasse es, untätig zu sein, nichts tun zu können, außer zu warten, dass andere etwas für mich tun!

Ich war im Archiv, als der Alarm losging, wollte etwas über die hier gelehrten Kampftechniken lernen; ich habe wirklich keine verschissene Idee, warum ich ausgerechnet das verfi** Pad gegriffen habe, als wir los sind; werde es kaum einen Sith an den Kopf werfen können. Wenigstens bin ich so beschäftigt, während wir warten.

Das Warten... Ist 'ne verfi** Scheiße. Ich will meinen Feind sehen, seine Bewegungen, seine Blicke. Man kann die Angst und den Zorn eines Feindes spüren, beides bestimmt seine verfi** Handlungen, wenn man das weiß, ist der Rest leicht, solange man schnell genug ist. Nur sehe ich den verfi** Feind nicht! Ich werde mich auf keinen Fall ein zweites Mal den verschissenen Sith ergeben! Eher sterbe ich! Sollen sie ihre verf** Ketten doch brechen, diesen Ort hier dürfen sie aber nicht bekommen! Wie sehe ich mich nach einer Waffe oder irgendwas, was ich tun kann, irgendwas mit dem ich helfen kann...


 OOC wegen des Plots um den Angriff auf Tython


14

Sonntag, 1. Juni 2014, 17:48

Aufräumen

Die verfi** Sith! Ich hätte es wissen müssen, kenne das verschissene Imperium genug, um zu wissen, dass sie eine solche Mission auch unternommen hätten, wenn sie alle dabei drauf gegangen wären, solange eben nur ihre elende Stärke und der ganze verfi** Scheiß am Ende den Sieg bedeuten.

Diesmal ist es anderes gelaufen, die Jedi haben sie zurückgeschlagen. Ich weiß echt nicht, was ich beschissener finde: dass die Sith uns angeriffen haben, oder wie einige der Anwärter und Padawane darauf reagierten. Ohne scheiß, ich habe zwischendurch gedacht, die machen hier einen verfi** Klassenausflug! Ich habe echt keine Ahnung, warum die Meister so tun, als würde es irgendwas ändern, wenn man sie nicht sehen lässt, was die verfi** Gefahr ist. Kein Wunder, dass selbst eine Zwölfjährige sich verhält wie eine Sechsjährige, der man gerade Prügel angedroht hat.

Die Zeit nach dem verfi** Angriff der Sith ist irgendwie… seltsam. Einige tun so, als wäre nichts gewesen. Ich meine, da sind verschissene Raumschiffe abgestürzt! Da ist was gewesen, das muss doch selbst der dümmste Anwärter hier sehen, eigentlich kann man es sogar spüren. Scheiße, ich kann das nicht beschreiben, man merkt es vor allem den Meistern und Rittern an. Sie sind ernster; irgendwie so, als wären sie in ihrem Innersten getroffen.

Meister Ilokai hat eine Nachricht für mich da gelassen, die irgendwie ziemlich passend ist. Ist doch verfi** einfach, warum die Sith es schaffen konnten, nach Tython zu gelangen: es sind Sith! Die wollen um jeden Preis den verschissenen Sieg erlangen und wenn sie im Gegner Furcht auslösen ist das sozusagen ihre perfekte Taktik. Wer fürchtet zu verlieren hat schon verloren, ist die erste verdammte Regel.

 Nachricht von Ritter Ilokai an Anosha


Ich weiß nicht, warum ich keine Angst habe. Vielleicht, weil ich die verfi** Sith kenne, vielleicht auch, weil ich kämpfen werde, wenn es nötig ist. Naja, zumindest, wenn sie mich lassen. Ja, der Tempel ist zerstört. Ja, es es gibt Tote; aber auch Lebende. Und wir wären wirklich selten dämlich, wenn wir aus der verfi** Scheiße nicht lernen würden. Kein Kampf ist wie der vorhergehende, man muss sich verbessern, den Gegner kennen lernen. Ist das nicht eine dieser Säulen? Wissen. Ist eben nicht immer in Büchern zu finden...

Am Ende des Eintrags findet sich eine Nachricht, die an Ilokai adressiert wurde.

 Nachricht von Anwärterin Anosha an Ritter Ilokai


15

Montag, 16. Juni 2014, 14:34

Lektionen

Seitdem ich hier bin, durfte ich das das erste mal an Lektionen zum Schwertkampf teilnehmen. Ich habe mich darauf gefreut, endlich etwas vertrautes…
Die Übungen waren dann aber mal ganz anders. Uns wurde befohlen, einen jeweiligen Partner bei einem Angriff zu verteidigen. Die Schläge wurden nicht wirklich ausgeführt, wir haben sie nur extrem langsam angedeutet. Ich frage mich, ob die Anwärter wirklich glauben, dass der verfi** Gegner sich die Mühe macht, seine Schläge schön langsam auszuführen. Jeder Kampf mit einer Nahkampfwaffe ist einfach mal verschissen schnell. Wenn Du nachdenkst, was Du tust, hast Du schon verloren.


Was das betrifft, haben die verfi** Sith den definitiv effektiveren Weg der Lehre gefunden. Wer langsam ist, wird es spüren, wer Fehler macht ebenso. Unser Lehrmeister hat gesagt, dass das Ziel der Übung war, dass wir einander als Jedi und damit als Einheit wahrnehmen. Er hat erklärt, warum es wichtig ist, dass wir auch als Paar kämpfen können. Ok, das habe ich verstanden. Die Jedi sind oft zu zweit unterwegs. Aber als Einheit? Jeder verschissene Schwertschlag ist ein Teil von einem selbst. man kann darin die Erfahrung sehen, erkennen, wie sich jemand bewegt, wie er gelernt hat und wie ernst ihm der Kampf ist. Die Jedi machen das nicht so. Sie kennen dieselben Schwertformen wie die Sith, aber das war's dann auch schon mit der Ähnlichkeit.

Meister Kazero hat mir befohlen, dass ich mit meinem Meister, also mit Ritter Ilokai meine ich, absprechen soll, zwei Formen zu üben, die "Standardform" und die "Idealform". Verfi** scheiße! ich habe nachgeschlagen und bin dabei auf eine weitere Form gestoßen, die „Null-Form". Es ist keine verfi** Form! Die Jedi betrachten es als Kampfform, wenn sie das Lichtschwert nicht aktivieren müssen. Das ist wieder so eine Sache mit dem Kodex - jede Wette! Sie wollen ja Frieden, sozusagen als Ziel. Macht Sinn, wenn man gerade in einer Bibliothek nach Wissen strebt, ist ein aktiviertes Lichtschwert mal 'ne verschissen dämliche Idee. Aber das eine Schwertkampfform zu nennen? Ich werde Meister Ilokai bitten, mir zu zeigen, wie man übt, sein Lichtschwert nicht zu ziehen.

Nach der Lektion haben wir Extra-Rationen bekommen. Jeder von uns! Der Meister hat jedem dasselbe zukommen lassen und das obwohl einige von uns seine Anweisungen falsch umgesetzt haben. Es war ein Getränk, Ritter Kazero wies extra darauf hin, dass es ein 'isotonisches' Getränk sei, schätze mal, dass das kein Stim ist. Die eigentliche Auszeichnung aber war, dass er mir eine eigene Lektion gewährte. Ich sollte so gegen ihn kämpfen, wie ich das aus den Arenen kenne, hab ich gemacht; und eines ist mal klar: Jedi sind verschissen schnell und lassen sich definitiv nicht verarschen! Ich würde echt gerne wissen, wie er wissen konnte, wie ich mich bewege, sein verfi** Schwert war eigentlich immer schon dort, wo mein Schlag hin sollte. Zwischendurch habe ich diesen verfi** Sturm in meinem Kopf wieder gespürt, dieser unbedingter Wilele, siegen zu wollen. Zumindest fehlte dieser verschissene, alles ausblendende Zorn. Ich konnte noch 'denken'; auch wenn es mal nichts gebracht hat, am Ende war ich doch besiegt.

Ritter Kazero fand das nicht schlimm, er meinte, dass ich seine Lektionen erfolgreich absolviert habe. Ihm hat gereicht, dass ich es versucht habe. Kann das das Ziel sein? Etwas zu versuchen, selbst wenn es nie klappt? Scheiße, dann streben ja Jedi im Grunde immer nach irgendwas, es gibt ja mal garantiert immer irgendeinen Scheiß, den man nicht beherrscht. Ich hoffe wirklich, dass sie mir weiterhin erlauben an den Übungen teilzunehmen. Ich weiß, dass das beschissen klingt, aber es ist ein wenig so, als wäre man in einer Arena, deren Tücken man zur Abwechslung mal kennt.

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Mittwoch, 9. Juli 2014, 11:42

Reisepläne

Noch lange nachdem der Mirilianer weg war, sah Anosha den Weg entlang, den er gegangen war. Er hatte gesagt, dass er gehen müsse und der Orden ihn vielleicht dafür ausstoßen würde. Sie verstand es einfach nicht: wie konnte der Orden jemanden ausstoßen, der ging, um die Sith aufzuhalten und gleichzeitig jemanden wie sie selbst in seinen Reihen zulassen? Die junge Rattataki spürte ohnmächtigen Zorn in sich aufsteigen. Es machte einfach keinen Sinn und sie saß hier starrte in Richtung des Tempels und würde am liebsten jeden Sith, den diese Galaxis je hervorgebracht hatte, vernichten.

Sie tat nichts dergleichen. Stattdessen hob sie die Übungsklinge auf, die sie während des Gespräches voller Wut von sich geschleudert hatte, und ging in Richtung der Behelfsunterkünfte. Sie wollte einfach nicht reden, wollte sich keiner Lektion in Geduld aussetzen und dabei ruhig vor einem Meister stehen und so ließ sie auch den weißhaarigen Jedi stehen, der ihren Weg mit ruhigen, aber forschendem Blick verfolgte.

Erst als sie auf ihrer Liege hockte und das Pad an sich genommen hatte, schlug sie mit der Faust frustriert gegen die Wand neben sich und verzog das Gesicht, als ein brennender Schmerz durch die Hand fuhr. Es war belanglos geworden, wie so vieles. Es gab weder Gerechtigkeit noch Frieden, eigentlich hätte sie das längst wissen sollen. Sie ignorierte die Stiche, die immer wieder durch die die Hand gingen, während sie zu tippen begann.


Es ist eine verfi** Scheiße. Meister Ilokai hat gesagt, dass er nach Tatooine aufbrechen wird. Er sucht nach dem verschissenen Artefakt und ich trage eine verfi** Schuld daran. Es geht um den Kram, den ich für diesen Hutten erledigen sollte. Verfi** Scheiße, ich wünschte, ich wäre nie an diesen Treag und seine verfluchte Cyborg geraten, dann müsste Meister Ilokai nun nicht aufbrechen und er würde nicht so einen Stress mit diesem Rat der Jedi bekommen.

Ich verstehe einfach mal so gar nicht, warum der Rat es beschissen finden sollte, wenn er loszieht, um diesem Treag eine verfi** Möglichkeit zu nehmen, anzugreifen. Ich meine, machen das nicht die Jedi? Andere beschützen und so? Trotzdem war irgendwas anders als sonst. Ritter Ilokai war irgendwie... Ich weiß auch nicht. Enttäuscht oder so, vielleicht wütend. Keine Ahnung, ob das nun stimmt, aber als die Sith mich an ihrer verdammten Akademie hatten, wollte ich oft einfach mein Lichtschwrt nehmen und mir einen Weg nach vorn schlagen, solange ich nur irgendwas hätte tun können, etwas bewegen können eben. So ähnlich wirkte Meister Ilokai vorhin.

Er wollte mich mitnehmen, meinte aber, dass ich das selbst entscheiden muss. Verfi** Scheiße, ich würde ihm echt gerne helfen, habe aber einfach mal nicht die geringste Idee, wie ich das sinnvoll anstellen kann. Klar, wenn ich mitgegangen wäre, könnte ich kämpfen, ich fürchte nicht den Schmerz, nicht mal den Tod. Und doch habe ich eine verfi** Angst; was ist, wenn ich dem Sturm nicht widerstehen kann, was ist, wenn ich so genau das werde, was ich nie werden wollte; ein verfi** Werkzeug der Sith, nur dazu da, irgendwelchen Befehlen zu folgen, an deren Ende nur der Zorn eines Sith steht? Ich habe das Meister Ilokai gefragt, er meinte, dass das so schnell nicht geht. Nur, wann macht man den ersten Schritt, ab wann bewegt man sich in Richtung der verfi** Sith? Schon wenn man sich entscheidet, sich nicht an die Regeln zu halten? Erst wenn man wirklich etwas tut? Verfi** Scheiße, es gibt echt mal immer neue Fragen.

Meister Ilokai wird sie nicht beantworten. Er ist aufgebrochen, während ich hierbleibe. Ich habe keine Ahnung, ob das die richtige Entscheidung war. Er sagt, die Macht würde mir die Antworten geben. Wenn sie die hat, dann versteckt sie die mal verschissen gut. Ich weiß, dass ich von den Jedi eine Gelegenheit bekommen habe, ich glaube es ist die einzige Gelegenheit, die ich habe, wenn ich mehr erreichen will, als ohne Verstand und nur nach dem Willen anderer irgendwas zu tun. Ich weiß auch, dass ich dafür mal so alles anders machen muss als bisher. Es gibt Spielregeln, sie wurden zur Bedingung für mich gemacht. Klar, wäre verschissen einfach sie zu beugen, oder sogar zu ignorieren, Strafe muss man hier nie fürchten. Aber das ist es ja genau, glaube ich zumindest. Wenn man es sich einfach macht, dann kann man sich auch den ganzen Jedi-Kram mal sparen, und dann wäre ich wieder genau da, wo ich war, als sie mich auf Coruscant in Haft hatten.

Ich würde echt gern jemanden fragen, oder jemanden erzählen, was Meister Ilokai tut. Sie sagen, dass man immer mit einem Meister reden kann, aber was sage ich dann? Dass er gegangen ist etwas zu tun, was der Rat der Jedi nicht erlaubt hat? Dass er verschissen frustriert, enttäuscht... was auch immer war, eigentlich eher: noch immer ist? Dass ich nicht mitging, obwohl er mich fragte und ich ihm mal so ziemlich alles zu verdanken habe? Kommt alles nicht besonders gut. Obwohl er in einem Orden ist, ist er verschissen allein. Wem sagt man sowas und wie sagt man sowas?

Achtlos ließ Anosha das Pad neben ihre Pritsche fallen, es war ihr egal, ob es aktiviert war oder nicht, es war ihr auch egal, ob sie nun ihre Übung bei Ritter Frenhir verpasste, der Schmerz in ihrer Hand war zu einem dumpfen Pochen geworden, auch das war ihr egal. Sie schloss die Augen und rollte sich auf der Pritsche eng zusammen, lediglich ihre in unregelmäßigen Abständen zuckenden Schultern verrieten, dass es kein ruhiger Schlaf war, in den sie fiel.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Teriso« (9. Juli 2014, 11:56)


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