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Kinman

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Freitag, 13. September 2013, 17:12

Starship down

Mehr eine Dokumentation als eine Story. Es sollte dazu dienen, dass jeder auf den gleichen Stand ist, dennoch denke ich, dass das hier der geeignete Bereich ist.

Die Mission

Zitat

Seid gegrüßt!

Im Auftrag des Rats bitte ich Euch an einer Rettungsmission teilzunehmen. Dazu lest bitte folgende Nachricht:

Zitat

Seid gegrüßt Jedi,

ich wende mich vom Praxeum-Schiff Diomedes an Euch, da wir dringend die Hilfe des Ordens benötigen. Die Diomedes stieß im Zuge der Aufklärungsmission auf eine neue bewohnte Welt - Rakusia getauft - in den unbekannten Regionen. Gemäß unserem Auftrag sind wir mit den Rakusianern in Kontakt getreten, doch nach kurzer Zeit wurden wir von ihnen angegriffen.

Die Delegation auf dem Planeten wurde ermordet und die Diomedes von stationären Waffen am Boden schwer beschädigt, sodass wir große Mengen an Vorräten sowie die Atmosphäre auf über sechzig Prozent des Schiffs verloren haben.
Um das Überleben der gesamten Besatzung zu sichern, waren wir gezwungen 112 Besatzungsmitglieder, bestehend aus Jedi und Freiwilligen, heimlich auf Rakusia abzusetzen und müssen mit der Diomedes den nächsten sicheren Raumhafen aufsuchen.

Ich bitte den Orden darum, ein Team auszusenden, welches die auf Rakusia zurückgebliebenen Personen rettet, da wir in den nächsten Wochen bis Monaten, bis die Diomedes wieder einsatzbereit ist, nicht die Möglichkeit dazu haben werden.

Rakusia ist ein bewaldeter Planet mit einer Typ 1 Atmosphäre. Die Bäume beinhalten jedoch ein Metall, das Kommunikation uns Sensorik vollkommen stört. Anbei übermitteln wir unsere Analysen, die es vielleicht ermöglichen, die Com-Links anzupassen. Das dichte Blätterdach verhindert außerdem eine Aufklärung vom Orbit aus.

Die Rakusianer sind eine beeindruckende Spezies. Intelligent und ein partielles Exoskelett macht sie physiologisch äußerst widerstandsfähig und zu einem ernstzunehmenden Gegner. Das Skelett schützt sie sogar gegen direkte Lichtschwerthiebe und sie nutzen sowohl Energiewaffen als auch Vibroschwerter ähnelnde Nahkampfwaffen. Außerdem sind sie auf größere Entfernungen hin nicht in der Macht wahrzunehmen.

Der Nachricht anbei befinden sich eine sichere Hyperraumreiseroute nach Rakusia, die Koordinaten der Landezone, Scans von Rakusia und Statusberichte der Diomedes.

Möge die Macht mit uns sein!
Meister Kan’zo Jarim.


Die Republik stellt dem Orden eine Thranta-Klasse Korvette, die Sunwind, zur Verfügung, mit der die Reise nach Rakusia erfolgt. Die Korvette wird schon in wenigen Stunden eintreffen, darum beginnt bitte mit den Reisevorbereitungen. Euer Com-Link wird modifiziert, sodass es trotz der Störungen funktionieren sollte, allerdings wird es nicht möglich sein, die zurückgebliebenen Jedi zu kontaktieren.

Die Mission verfolgt neben der Rettung noch ein weiteres Ziel: es soll festgestellt werden, wie gefährlich die Rakusianer sind und ob sie eine Bedrohung für den Orden und die Republik darstellen.

An Bord der Sunwind wird es noch ein weiteres Briefing geben.

Möge die Macht mit uns allen sein!
Meister Doran Zahir.


Ein schwieriger Anfang
Einen Tag vor Ankunft der Sunwind bei Rakusa wurde an Bord ein Briefing abgehalten. Meister Doran Zahir leitete das Briefing, ernannte Meister Balnam als Teamleiter des Bodentrupps und Meisterin Derak für die Kommunikation mit der Sunwind verantwortlich. Jedi Deikan wurde die Verantwortung für die medizinischen Bedürfnisse übertragen.
Die Sunwind würde in der Nähe der ursprünglichen Landekoordinaten der Diomedes niedergehen und das Bodenteam entsenden, um die zurückgebliebenen Jedi und Freiwilligen einzusammeln und zur Sunwind zu geleiten.

Als die Korvette planmäßig aus dem Hyperraum kam, wurde sie direkt von Boden-All-Geschützen unter Beschuss genommen. Eine Landung war ausgeschlossen. Die Sunwind leitete ein Ablenkungsmanöver ein, um ein Shuttle mit dem Bodenteam heimlich abzusetzen. Erst wenn alle bereit zur Evakuierung sind, würde die Sunwind selbst landen, die Personen aufnehmen und wieder in den Hyperraum springen.
Die Jedi erreichten erfolgreich die Oberfläche, doch das Shuttle wurde vernichtet, ehe es wieder starten konnte. Laut Beobachtungen der Sunwind wurde das Aussetzen des Teams jedoch nicht bemerkt.

Nachdem sich das Team gen Norden bewegte, fand es einen verwundeten Ex-Soldaten, der auf der Diomedes war. Er gab den Ort des Camps preis, an dem die Zurückgebliebenen lagerten, sowie die Information, dass alle anderen getötet oder gefangen genommen wurden. Doch im gleichen Moment wurde das Team von Rakusianern angegriffen. Dabei verloren Jedi Xel’ist und der Ex-Soldat sein leben. Meisterin Eryada, Meisterin Derak, Ritter Loran und Padawan Moondancer wurden leicht verletzt. Zwei Rakusianer konnten getötet werden, drei flüchteten. Es wurde festgestellt, dass Rakusianer absolut gefährlich und äußerst widerstandsfähig sind.

Nach dem Kampf begab sich das Team geschlossen zu dem Camp. Es war deutlich zu erkennen, dass es vor zwei Tagen (letzte Berichte aus dem Med-Computer hatten diesen Zeitstempel) überfallen wurde. Dennoch hielt sich die Zerstörung in Grenzen und viele der Vorräte sind noch vorhanden. Die Jedi machten sich daran, die Wunden zu verarzten und die vorhandene Ausrüstung zu inspizieren.

Meister Zahir meldete, dass die Sunwind Schäden davongetragen hatte und zur Reparatur sich etwa zwei Tage zurückziehen muss. Die Zeit wird auch genutzt, um die Schilde besser auf die Energiewaffen der Rakusianer anzupassen. Diese Zeit steht dem Bodenteam zur Verfügung, um die Überlebenden zu finden und vor allem, sich selbst zu verteidigen.

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Kinman

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Samstag, 14. September 2013, 10:14

Licht und Schatten
Zwei Stunden waren vergangen, ehe Meister Balnam die Gruppe wieder zusammenrief:

Zitat von »Meister Norru Balnam«

Wir können uns hier nicht länger aufhalten. Wir müssen uns einen geeigneteren Unterschlupf suchen. Meisterin Derak und Padawan koordinieren das Zusammentragen notwendiger und möglicher Ausrüstung für mobile Befestigung sowie Versorgung und Unterkunft. Daran nehmen alle Teil ausgenommen der folgenden Personen: Deikan und Padawan, Eryada, Savam, Padawan Peran.

Wir sind angeschlagen und haben Verluste. Wir haben nur an Material, das wir hier vorfinden. Unser Schiff musste sich zurückziehen. Das Shuttle ist zerstört. Wir haben es mit einem aggressiven Fein zu tun, der gegen unsere konventionellen Methoden größtenteils immun ist und vermutlich eine Gruppe aufgerieben hat, die wesentlich größer war, als die unsere jetzt. Wir sitzen für ein paar Tage auf einem Planeten fest, den wir nicht kennen und über den wir kaum Daten haben.

Die schlechte Nachricht: wir können nicht hier bleiben und uns eingraben, wie ihr bereits gehört habt. Außerdem haben wir einer Aufgabe nachzukommen. So viel zu unserer Situation. Wir bilden zwei Gruppen. Deikan und Padawan, dazu Eryada suchen das Gebiet im Osten ab. Savam und Peran kommen mit mir nach Westen. Unsere Aufgabe ist, wenn möglich Überlebende zu finden und sie fürs erste hier her zu schaffen, zu versorgen und mitzunehmen, sobald wir unser Lager verlegen. Wir haben den Vorteil einer funktionierenden Kommunikation. Was wir nun brauchen ist kurze, genaue und leicht verständliche Kommunikation untereinander. Wir suchen Funkkontakt alle dreißig Minuten. Sollte etwas passieren, heißt es Meldung zu machen. Wenn ihr das Gebiet abgesucht habt, kehrt ihr hierhin zurück und helft beim Aufbruch.

Haltet eure Sinne wach und konzentriert euch auf das hier und jetzt. Der Feind hat sämtliche Vorteile auf seiner Seite. Sollte es Kontakt mit den Rakusianern geben und ein Kampf ist unausweichlich, beendet ihn zügig. Gelenke und Nacken sind ihre verwundbaren Stellen. Verlasst euch auf eure Geschwindigkeit und eure Präzision. Brecht Knochen wo nötig, im Notfall das Genick. Sie sind keine wilden Bestien, sondern verstehen uns sogar teilweise. Es auch möglich mit ihnen zu sprechen. Gestern teilte mir einer von ihnen mit, dass „die große Stimme“ ihnen gesagt hat, dass sie uns vertreiben müssen. Bringt euch in eine überlegene Position und versucht sie zu vertreiben oder zum Rückzug zu bewegen. Aber riskiert nicht eure Leben dadurch, dass ihr zögert. Schnell und klar denken, schnell und präzise handeln.


Die beiden Gruppen machten sich sogleich auf den Weg. Eine gen Osten, eine gen Westen. Zur gleichen Zeit war eine Gruppe Sith, geführt von Lord Malean bereits auf Rakusia gelandet und im Kampf mit einem Einheimischen verwickelt. Zu viert schafften sie es diesen zu überwältigen. Kurz bevor die Gruppe mit der Jedi-Gruppe bestehend aus Meister Balnam, Ritter Savam und Padawan Peran zusammentraf.

Die Lage wurde erläutert. Die Sith verfügten über kein direktes Rückreisemittel, sodass eine temporäre, aber volatile Zusammenarbeit als beste Möglichkeit angesehen wurde. Die Gruppe kehrte, begleitet von Sticheleien und anderen Wortgefechten zurück in das Camp.

Die zweite Gruppe wurde von zwei Rakusianern überfallen und in die Ecke gedrängt. Doch glücklicherweise waren sie bereits in der Nähe von zwei Überlebenden der Diomedes, Ritter Jasis Mazen und Ritter Tiric Saito, die sich am Kampf beteiligten und so das Blatt durch die Überzahl zugunsten der Jedi wenden konnten. Auch sie kehrten in das Camp zurück.

Ein reger Informationsaustausch fand statt, doch die beiden Gruppierungen, Jedi und Sith, beäugten sich kritisch und weitere gegenseitige Provokationen blieben nicht aus.

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Sonntag, 15. September 2013, 10:10

Hoffnung
Ritter Saito und Ritter Mazen sprachen über einen Plan, mehr Informationen von den Rakusianern zu bekommen und schlugen ihn Meister Balnam vor. Eine Leiche sollte geborgen und mit der vorhanden mobilen Laborausrüstung untersucht werden. Balnam stimmte zu und Jedi Mazen ging mit Meister Balnam, Jedi Deikan, Padawan Moondancer und der Sith Tarabitha los.

Währenddessen traf Ritter Yalen Doc, ein weiterer Überlebender am Rande der Erschöpfung und verletzt im Camp ein. Es wurde sich sofort um ihn gekümmert und er wusste, wo in etwa die Gefangenen untergebracht wurden.

Als das Team mit der Leiche zurückkam untersuchten Jedi Saito und der Sith Lord Malean diese. Man fand heraus, dass Rakusianer deutlich empfindlicher gegen Stiche als gegen Hiebe sind und dass das Exoskelett auch Scans erschwert. Nach Entfernung des Exoskeletts, bestätigte sich ein vorhandener Verdacht: Rakusianer verfügen über telepathische Fähigkeiten und gewissermaßen ein Schwarmbewusstsein. Da dies auf elektromagnetischer Basis beruht, würden definierte EM-Pulse diese Verbindung temporär trennen können.

Blastergewehre, die im Camp verfügbar waren, eigneten sich dafür, da der Betäubungsmodus entsprechend modifiziert werden konnte. Während sich Ritter Saito an die Arbeit machte, führten zwei Sith einen Macht- oder Übungskampf durch.
Nachdem die Modifikation abgeschlossen war, musste die Waffe natürlich getestet werden. Es bestand die Möglichkeit, dass der Impuls zu schwach sein würde oder die Trennung der Verbindung keine nennenswerte Auswirkung auf die Rakusianer hat.

Meisterin Eryada, Ritter Mazen und eine der Sith wurden mit dieser Aufgabe betraut. Tatsächlich war die Wirkung deutlich erfolgreicher als gedacht. Die Trennung versetzte die Rakusianer in einen schockartigen, lethargischen Zustand. Das auserkorene Opfer bot sogar Informationen an, wenn der Effekt rückgängig gemacht werden würde.

Zum Schein tat Meisterin Eryada so, als würde sie auf die Bitte eingehen, obwohl der Effekt irgendwann von alleine vergehen würde. Im Gegenzug erhielten sie die genaue Position der Gefangenen. Scans ergaben, dass der EM-Puls das Nervensystem kurzzeitig überlastet und somit nicht nur die telepathische Verbindung unterbricht, sondern auch Verwirrung und Koordinationsschwierigkeiten auslöst. Dieser Effekt hält zwischen drei und fünf Minuten an. Die genaue Zeit dürfte von Individuum zu Individuum unterschiedlich sein.

Nach dem erfolgreichen Test brach das Team auf, um das Camp zu verlassen und ein neues Lager bei den Ruinen aufzuschlagen. Nach einem eineinhalb Stunden dauernden Fußmarsch konnte diese ohne Zwischenfälle erreicht werden. Der Ort erwies sich als deutlich besser zu verteidigen, da er nur zu zwei Seiten hin offen war und diese gut überblickt werden konnten. Ein schmaler Weg auf einem Pass bot eine ausgezeichnete Rückzugsmöglichkeit, da er leicht zu verteidigen war.

Während Jedi Deikan sich um die schwere Armverletzung bei Jedi Yalen Doc kümmerte, erreichten gute Nachrichten von der Sunwind die Gruppe. Die Reparaturen gingen deutlich schneller als erwartet voran, sodass eine Evakuierung in 14 Stunden, also einen ganzen Tag vor Plan, erfolgen kann.

Nun bleibt zu entscheiden, ob die Zeit genutzt werden sollte, um die Gefangen zu retten oder die eigene Position besser abzusichern.

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Montag, 16. September 2013, 22:00

Rettung in letzter Sekunde
Von der Sith, die den Rakusianer verfolgte, wurde nichts mehr vernommen. Während die verbleibenden Stunden zuerst zur Erholung genutzt wurden, entstand der Plan, die Gefangenen zu befreien, wobei es zeitlich so berechnet wurde, dass die Sunwind direkt nach der Befreiung alle aufliest.

Etwas weniger als zwei Stunden vor Ankunft der Sunwind machte sich die Gruppe auf den Weg. Es galt einige Gebäude zu durchsuchen, die Gefangen zu befreien und mit der Korvette zu evakuieren, bevor die Rakusianer zu viel davon mitbekamen, um Verstärkung herbeizurufen.

Die ersten Minuten nach Ankunft am Rand des Dorfes liefen gut. Es wurde eine der bodengestützten Waffen entdeckt, ausgeschaltet und somit der Sunwind eine ungefährliche Annäherung ermöglicht. Doch schon wenig später traf die Gruppe der Jedi auf eine Patrouille der Rakusianer, die umgehend Verstärkung rief und die Gruppe attackierte. Drei weitere Rakusianer schlossen sich rücksichtslos dem Kampf an. Offensichtlich waren sie auch schon auf die neue Waffe der Befreiungstruppe eingestellt, denn sie trugen Schildgeneratoren, die sie vor den Blastern sowie manch anderen Angriffen schützte.

Während die Jedi und Sith durch die Angriffe deutlich gebremst wurden und zum Teil auch Verletzungen hinnehmen mussten, setzte die Sunwind ihre Reise in die Atmosphäre von Rakusia fort. Mit ihrem Waffen konnte sie weitere Verstärkung ausschalten, bevor die Gruppe in eine unausweichliche Lage kam. Mit vereinten Kräften gelang es schließlich die Wachen zu besiegen und den Weg fortzusetzen.

Es wurden viele Gebäude durchsucht, bis die Gefangenen entdeckt wurden. Sie waren in Stasekapseln bewusstlos, konnten jedoch ohne größere Schwierigkeiten befreit werden. Zeitgleich landete die Sunwind und bereitete alles darauf vor, sämtliche Jedi und Sith aufzunehmen und Rakusia hinter sich zu lassen. Es konnten etwa vierzig Personen gerettet werden.

Auf dem lang dauernden Rückflug von den unbekannten Regionen nach Tython konnte die meisten Verletzungen bereits kuriert werden.

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