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Captain Rex

Schüler

  • »Captain Rex« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 66

Wohnort: Meine Kameraden sind meine Heimat

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1

Mittwoch, 14. August 2013, 21:51

Abschlussbericht von Auftrag ''Rettung von Sarinah Numa''

Geheimdokument: Ritter / Meister / Tempelsicherheit

verfasst von Captain Rex / Dienstnummer: 7567

Einsatzbericht 140813

Der Jedi-Orden reagierte auf das Verschwinden von Padawan Sarinah Numa, nachdem genug
Anhaltspunkte über ihren Verbleib zusammengetragen wurden, indem ein Rettungsteam um
Meisterin Derak, Ritter Lanaa, Padawan Moondancer, Captain Fox und meine Person aufge-
stellt wurde. Auf Grund vorran gegangener Aufklärung ließ sich der wahrscheinliche Aufenthalts-
ort der vermissten Padawan auf Tatooine bestimmen. Meister Teru formulierte unserem Trupp
die Aufgabe, Sarinah Numa zurück nach Tython zubringen.

Aus einer Eilmeldung an den Orden durch Meister Alde wurden wir darauf hingewiesen, dass
das Zielsubjekt zusammen mit einer Gruppe gesehen wurde, welche einen republikanischen
Außenposten angriff und völlig zerstörte. Sarinah Numa's Beteiligung an dieser Aktion stand
zu diesem Zeitpunkt noch in Frage, doch dies sollte unsere beste Spur sein. Von unserem
Landepunkt aus wieß uns die Aufklärung in Richtung Südwesten. Nach kurzer Besprechung
rückten wir aus und sollten die Zielperson bald im Bereich einer größeren Schlucht aufspüren.
Wir näherten uns langsam und mit Bedacht. Ritter Lanaa übernahm die Gesprächsführung
während wir anderen uns auf Distanz hielten und den Perimeter sicherten.

An dieser Stelle ist deutlich zu betonen, dass sich das Zielsubjekt Sarinah Numa im Verlauf des
Gespräches dafür bekannte, an der Zerstörung des Außenpostens beteiligt gewesen zusein.
Außerdem machte sie ihre tiefe Ablehnung gegen den Orden und die Methoden der Jedi
deutlich. Das Subjekt war nicht zu einer Rückführung nach Tython zu überreden. Außerdem
brachte das Subjekt ihre weitere Intention zum Vorschein, sich den Sith anschließen zu wollen.
Die Situation verschärfte sich, als 3 Sith gefolgt von einer bewaffneten Begleitperson eintrafen
und sich unserer Gruppe gegenüber stellten.

Meisterin Derak erteilte die Anweisung, dass ich bei Ritter Lanaa bleiben solle während sie mit
ihrem Padawan und Captain Fox den Sith gegenüber treten würde. Noch während Ritter Lanaa
versuchte, das Zielsubjekt zu überzeugen doch mitzukommen hörte ich die Explosion von
Granaten, mit denen Meisterin Derak und die anderen beworfen wurden. Ich wies Ritter Lanaa
eindringlich darauf hin, dass wir den anderen helfen müssten. Diese wollte mich zu den anderen
schicken, selbst aber das Gespräch fortführen. Das Zielsubjekt sprach davon, diese Situation
ohne Blutvergießen klären zuwollen doch der Angriff der feindlichen Gruppe ließ das Gegenteil
vermuten. Nach einem weiteren Wortgefecht versuchte das Zielsubjekt zu ihrer Gruppe zu
gelangen. Ritter Lanaa war nicht gewillt sie gehen zulassen und versuchte sie mit einem Machttrick
zu Boden zubringen. Das Zielsubjekt konnte ihre Flucht fortsetzen weshalb ich um Granateneinsatz
bat. Nachdem Ritter Lanaa zustimmte platzierte ich eine Schockgranate in den Lauf des Zielsubjektes,
was sie zu Boden brachte. Der Lähmungseffekt der Schockgranate sollte kurzzeitig anhalten.

Ich muss an dieser Stelle betonen, dass wir das Zielsubjekt bereits gesichert hatten und wir zwischen
ihr und dem feindlichen Trupp aufgestellt waren. Dieser wies sich inzwischen als Verantwortlich für
den Angriff auf den republikanischen Außenposten aus. Die Sith hielten vorerst mit weiteren Angriffen
ein und Ritter Lanaa setzte ihr Gespräch mit Unterstützung von Meisterin Derak fort, nachdem ein
kleiner Kampf zwischen dem Zielsubjekt und Ritter Lanaa entbrannte. Der Rest der Truppe
behielt
die Imperialen im Auge. Ritter Lanaa war dem Anschein nach jeder Zeit dazu bereit das Zielsubjekt
wie nach Anweisung zurück nach Tython zubringen auch wenn Mittel des Kampfes dazu nötig wären.

Nachdem auch Meisterin Derak das Zielsubjekt nicht von ihren neuen Absichten abbringen konnte
erteilte sie die Anweisung, die feindliche Gruppe samt dem Zielsubjekt Sarinah Numa abziehen zulassen.
Captain Fox und ich protestierten eifrig im gruppeninternen Funkkanal gegen diese Entscheidung mit
allen guten Gründen gegen diese Entscheidung. Meisterin Derak ignorierte diese und so verschwanden
die Sith samt dem Zielsubjekt spottend in der Wüste. Ich muss gestehen, dass ich zu diesem Zeitpunkt
die Beherschung verlor und Meisterin Derak lautstark mitteilte, was ich von ihrer Entscheidung halte.

Meisterin Derak's Entscheidung, die Zielperson laufen zulassen hat nicht nur dafür gesorgt dass der
Auftrag scheiterte und die Verräterin Sarinah Numa nun die Möglichkeit hat, sich mit Hilfe der Sith
zu einer viel größeren Bedrohung zu entwickeln, zusätzlich haben wir gleich eine ganze Gruppe von
Kriegsverbrechern ziehen lassen ohne irgendwelche Maßnahmen gegen diese zuführen. Die Möglichkeiten
dazu hätte unser Trupp durchaus gehabt.

Ich habe vor den Meistern des Ordens die Bitte eingereicht, eine ausführliche Untersuchung und Bewertung
der Entscheidung Meisterin Derak's einzuleiten. Ich bin aus tiefster Überzeugung gegen ihre Anweisung und
sehe einen Bruch mit den Werten und Normen der Republik, welchen ich mich verpflichtet habe.


Das Blut weiterer Opfer der Verräterin Sarinah Numa und ihren imperialen Freunden klebt an unseren Händen...

Ende des Berichts

Cayenne

Ordensmitglied

Beiträge: 525

Wohnort: Tython

Beruf: Matadora de Sith

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2

Donnerstag, 15. August 2013, 16:13

###########################
Konfrontation Padawan Sarinah Numas auf Tatooine
##########################



Freigabestufe: Ritter/Meister, Captain Rex, Captain Fox



Jahr: 13 NVC
Beteiligte: Meisterin Vaney Derak, Ritter Nadila Lanaa Padawan Naja Moondancer, Captain Rex, Captain Fox
Verfasser: Padawan Naja Moondancer

Der Bericht liegt als Text vor.

Meister Kerr Teru beauftragte unser Team, welches sich aus oben genannten Personen zusammensetzte, die inzwischen wohl als ehemalige Padawan zu bezeichnende Sarinah Numa auf Tatooine zu stellen und nach Möglichkeit zurück nach Tython zu bringen. Wir landeten beim republikanischen Largona-Außenposten, bekamen vor Ort die Koordinaten der letzten, kürzlich erfolgten Sichtung Sarinah Numas, und begaben uns dorthin. Wir fanden sie dann auch dort, bei einer Schlucht, an deren Rand sie sich bei unserem Anblick zurückzog. Weiteres Zurückweichen war ihr unmöglich, so daß sie sich vermutlich ein wenig in die Enge gedrängt gefühlt haben mag. In unausgesprochenem Einvernehmen näherte sich nur Ritter Lanaa, welche sie am besten kannte, weiter und suchte das Gespräch mit ihr. Im Laufe des Gesprächs näherten sich deutlich wahrnehmbar von Süden Präsenzen, die äußerst interessiert an uns zu sein schienen. Meisterin Derak, Captain Fox und ich wandten uns diesen zu, welche sich als drei Sith und eine mutmaßliche imperiale Soldatin herausstellten. Diese besaßen die Freundlichkeit, ihre Position in dieser Sache mittels einer uns entgegengeworfenen Handgranate zu verdeutlichen, welche ich mit einem kräftigen Schubs noch im Fluge über den Rand der Schlucht beförderte, wo sie ihrer Aufgabe getreulich nachkam und mit dumpfen Knall explodierte. Daraufhin zogen es die Sith vor, zunächst mit Worten weiterzuschießen. Sie forderten uns auf, Sarinah Numa mit ihnen ziehen zu lassen, da sie andernfalls zu Waffengewalt greifen würden. Diese hatte uns gegenüber deutlich gemacht, daß sie nicht mit uns kommen, sondern sich wieder ihren neuen Freunden anschließen wolle. Desweiteren gestand sie ihre persönliche Beteiligung an der Auslöschung eines republikanischen Außenpostens. Schließlich kam es unter zeitweiser Beteiligung Captain Rex' zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen Sarinah Numa und Ritter Lanaa, welche entgegen der Anweisungen der Missionsleitung, also Meisterin Deraks, Sarinah verdeutlichte, sie unter keinen Umständen gehenzulassen, was die Sith zu einer kleinen Machtdemonstration veranlaßte, indem sie einen Machtblitz auf unsere Gruppe entfesselte, den Meisterin Derak jedoch leidlich mit dem Schwert abwehren konnte. Meisterin Derak mußte viel Zeit und Mühe daraufhin verwenden, Ritter Lanaa davon zu überzeugen, Sarinah schließlich doch gehenzulassen, während vorne die Situation zu eskalieren drohte. Zwischen einem der Sith und mir entbrannte ein Machtkampf, bei dem er eine dunkle Machttechnik auf mich anwandte, deren Zweck ich glücklicherweise nicht näher ergründen konnte, da ich sie, vermutlich nur dank meiner Willensstärke und Selbstdisziplin, daran hindern konnte, eine effektive Wirkung zu zeigen. Ich spürte jedoch deutlich, daß ich nicht länger als wenige Minuten würde widerstehen können, weshalb ich dann doch froh war, als Meisterin Derak Ritter Lanaa endlich soweit hatte, nachzugeben, und Sarinah sich zu den Gegnern begab, woraufhin der Sith von mir abließ.

Nachdem die Sith mit Sarinah abgezogen waren, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Meisterin Derak und Captain Rex, welcher sich mit dem Ausgang allgemein und mit dem Vorgehen speziell nicht einverstanden zeigte. Schließlich schickte mich Meisterin Derak mit den Captains voraus zum Largona-Außenposten, da sie noch ein ernstes Gespräch unter vier Augen mit Ritter Lanaa zu führen hatte, welche sich ebenfalls mit dem Ausgang allgemein und mit dem Vorgehen speziell nicht einverstanden zeigte. Captain Rex machte auf dem Weg seinem Unmut wiederholt lautstark Luft. Im Außenposten angekommen, suchte ich das Gespräch mit Captain Rex, in der Hoffnung, ihn von der Richtigkeit unseres Vorgehens überzeugen zu können. Die Kräfte beider Seiten konnten bestenfalls als ausgeglichen bezeichnet werden. Wäre es zum Kampf gekommen, wären allenfalls ein oder zwei von uns lebend davongekommen. Vorausgesetzt, daß wir überhaupt gewonnen hätten. Ein Kampf zu diesem Zeitpunkt hätte mehr geschadet denn genutzt, da auch die Republik und der Orden nicht über genügend Streitkräfte verfügen, um diese sinnlos verheizen zu können. Auch wenn das für den einen oder anderen hart klingen mag, aber eine gefallene Padawan ist ein solches Opfer nicht wert. Wenn die Chancen deutlich besser gestanden wären, wäre es eine Überlegung wert gewesen, es auf einen Kampf ankommen zu lassen. Aber das bleibt reine Spekulation, da die Situation nunmal so war, wie sie war. Ich verdeutlichte Captain Rex nachdrücklich, daß ein guter Soldat wissen müsse, wann es Zeit sei zu kämpfen, und wann es Zeit sei, sich zurückzuziehen, um die Kampfkraft zu erhalten und nicht sinnlos wegzuwerfen, vielmehr, ich versuchte, es zu verdeutlichen, denn Captain Rex zeigte sich weiterhin uneinsichtig. Seiner Ansicht nach wäre niemals, unter keinen Bedingungen, der falsche Zeitpunkt, für die Republik gegen das Imperium zu kämpfen. Mit dem Hinweis auf seine deutlich mehrjährigere Kampferfahrung als meiner eigenen machte er deutlich, daß er meiner Meinung in dieser Sache keinen Wert beimesse. Ich halte diese seine Einstellung für gefährlich, da er so imstande ist, unterlegene republikanische Truppen gegen überlegene imperiale Einheiten in den Tod zu schicken, selbst wenn sich die Möglichkeit eines geordneten Rückzugs ergibt. Die Republik kann sich eine solche Verschwendung von Ressourcen schlicht nicht leisten. Ich empfehle dringend, seine Offizierseignung im doch gehobeneren Range eines Captains durch seine Vorgesetzten und geeignete Militärpsychologen zu überprüfen.

Bezüglich Ritter Lanaa möchte ich anmerken, daß ich die Entscheidung des Ordens, der Mission eine Person mitzugeben, welche Sarinah sehr nahestand, nicht grundsätzlich als falsch ansehe. Diese hätte besser als jedes andere Ordensmitglied vermocht, Sarinah mit Worten zu überzeugen und zum Einlenken zu bewegen. Ich habe den kompletten Verlauf des Gespräches dieser beiden nicht mitbekommen, da ich mich um die auftauchenden Sith zu kümmern hatte, jedoch läßt die Auseinandersetzung unter Einsatz von Schwertern und Machtkräften zwischen Sarinah und Ritter Lanaa, bei welcher sich letztere durch ihren Mangel an Kontrolle über ihre Emotionen irrational unnachgiebig zeigte, gewisse Rückschlüsse zu. Ich vermute, daß Ritter Lanaa Sarinah schon während des Gespräches vielleicht nicht wortwörtlich, aber doch sinngemäß, verdeutlichte, sie unter keinen Umständen zu den Sith zurückzulassen, sondern sie notfalls auch gegen ihren Willen nach Tython mitzunehmen. Eine solche Klarstellung mußte Sarinah nur noch weiter von uns entfremden, wodurch Ritter Lanaa zwar unbeabsichtigt, doch absehbar, Sarinahs Unwillen, mit uns zu kommen, besiegelte. Mit der gewaltsamen Auseinandersetzung der beiden, welche Ritter Lanaa auch aus dem Wege hätte gehen können, indem sie Sarinah ziehenließ, gefährdete sie schließlich das gesamte Team, da sie so beinahe eine Eskalation der Gesamtsituation herbeiführte. Ironischerweise hatten wir es lediglich der bewundernswerten Disziplin und Selbstbeherrschung unserer imperialen Gegenspieler zu verdanken, daß es nicht dazu kam. Diese hätten aus ihrer Position heraus jedenfalls deutlich mehr Veranlassung dazu gehabt, zur bewaffneten Auseinandersetzung zu schreiten, als wir aus unserer Position heraus. Dieses Szenario hätte meiner bescheidenen Meinung nach wunderbar als Bestandteil der Ritterprüfungen eines Padawans dienen können, und wäre dies eine solche Prüfung für Ritter Lanaa gewesen, sie hätte, vorsichtig formuliert, schlicht nicht bestanden. Wenn wir ehrlich sind, kann niemand, auch diejenigen nicht, die das standhaft bestreiten, leugnen, daß auch wir Jedi Emotionen haben. Allerdings wird uns von klein auf beigebracht, diese bei Bedarf unter Kontrolle zu haben, statt uns von ihnen kontrollieren zu lassen. Ein jeder Jedi, der als des Ritterranges für würdig erachtet werden möchte, sollte diese Fähigkeit beherrschen. Der Bedarf an dieser Fähigkeit war in oben geschilderter Situation definitiv gegeben. Die Fähigkeit selbst war in oben geschilderter Situation hingegen definitiv nicht gegeben. Auch in diesem Falle empfehle ich dringend, Ritter Lanaas Eignung als Ritter im Hinblick auf ihre emotionale Selbstkontrolle hin zu überprüfen. Desweiteren empfehle ich, sie zu dem genauen Gesprächsverlauf zu verhören, um meine oben beschriebene Vermutung hinsichtlich der Teile desselbigen, die ich nicht mitbekommen konnte, zu bestätigen oder zu widerlegen.

Abschließend möchte ich Captain Fox lobend hervorheben, der sich trotz seiner Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation tadellos zu beherrschen imstande war und seine Pflichten getreulich und anstandslos erfüllte.

Möge die Macht mit uns sein.

Naja Moondancer, Padawan
Wie Naja zu ihrem Namen kam.

Erst, wenn man ein Schwert tausendmal geschwungen hat, beginnt man zu lernen, wie man ein Schwert schwingt.

 Spoiler


Kinman

Meister

Beiträge: 2 323

Wohnort: Kärnten (Österreich)

Beruf: Softwareentwicklung

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3

Donnerstag, 15. August 2013, 18:52

Zugriff: Ritter / Meister / Tempelsicherheit

Anmerkung zu dem Bericht von Meisterin Vaney Derak:

Ein Holo von Meistern Vaney Derak erscheint. Sie ist mit einer schlichten, braunen Robe gekleidet und ihr Gesichtausdruck sehr neutral bis undurchdringlich.

Seid gegrüßt!

Ich habe die Ereignisse rund um die Mission zur Rettung von Sarinah Numa etwas Ruhen lassen, ehe ich mich ruhigen Gemüts an diese Erweiterung des Berichts heranmache.
Sarinah Numa wurde auf Tatooine gesichtet und wir erhielten bei Ankunft recht präzise Informationen, wo sie sich befand. Bevor wir aufbrachen, klärte ich alle Missionsteilnehmer darüber auf, wie wir in welchem Fall zu handeln haben. Natürlich konnte ich nicht jede Möglichkeit abdecken, aber die, die schlussendlich eintraf, wurde mitbesprochen. Es gab keine wirklichen Widerworte.

Bei Ankunft an Sarinah Numas Position übernahm Jedi Lanaa, als die Person, die Sarinah Numa am besten kennt, das Gespräch mit ihr auf. Von meinem Standpunkt aus konnte ich nur einzelne Worte wahrnehmen, nicht den gesamten Verlauf. Währenddessen entdecken Captain Fox und ich einen imperialen Außenposten nicht allzu weit von unserer Position entfernt. Eine Aufklärungssonde konnte dort normalen Betrieb feststellen.
Wenig später konnte ich drei dunkle Präsenzen wahrnehmen, zwei davon waren, gelinde gesagt, als sehr mächtig einzustufen. Als ich mich umwandte, konnte ich bereits drei Sith sowie eine Soldatin oder Attentäterin erkennen. Ich wies Padawan Moondancer und Captain Fox an, mir zu den Imperialen zu folgen.

Es wurde direkt eine Granate nach uns geworfen, die jedoch von meiner Padawan sofort in sichere Entfernung gebracht wurde. Die Sith forderten unmissverständlich auf, ihnen Sarinah Numa auszuliefern. Da ich der absoluten Meinung bin, dass es nur schädlich sein konnte, Sarinah Numa gegen ihren Willen bei uns zu behalten, sozusagen als Gefangene, willigte ich ein, sofern Sarinah Numa selbst diesen Wunsch äußert. Im nächsten Moment entstand zwischen Sarinah Numa, Captain Rex und Jedi Lanaa eine Konfliktsituation, die im Bericht von Padawan Moondancer bereits ausführlich beschrieben wurde. Der Macht sei Dank zeigten die Sith entgegen ersten Anzeichen ausreichend Selbstbeherrschung, sodass ich Jedi Lanaa zur Vernunft bringen und selbst nochmals mit Sarinah Numa sprechen konnte. Ich erläuterte ihr, was es bedeutet uns den Rücken zuzukehren und prüfte sie gleichzeitig auf Fremdbeeinflussung. Eine solche war nicht vorhanden und Sarinah Numa bestätigte nochmals ausdrücklich, dass sie zu den Sith wollte. Als Begründung meinte sie, dass sie alle Aspekte der Macht kennenlernen will.

Am Ende des Gesprächs bat ich sie darum, mir ihr Lichtschwert zu überreichen, da sie mit dieser Entscheidung keine Jedi mehr ist, doch sie weigerte sich und lief los. Ich erwog einen Augenblick, sie anzuhalten, um ihr das Schwert abzunehmen, doch in Anbetracht der angespannten Lage hätte das einen Kampf auslösen können, also gab ich die Anweisung sie ziehen zu lassen. Der restliche Verlauf wurde ebenso von meiner Padawan bereits ausführlich dargelegt.

Ich will nochmals auf den Punkt zurückkommen, warum ich die Entscheidung traf, wie ich sie traf. Es gab zwei wichtige Gründe für mich. Jedi stehen für Freiheit und Gerechtigkeit. Sarinah Numa festzuhalten wäre aus dieser Sicht für mich eine falsche Entscheidung gewesen. Allerdings bin ich mir auch bewusst, dass wir manches Mal für ein größeres Wohl entgegen dieser Ansicht entscheiden müssen. Doch in Anbetracht der Umstände, hätte das Sarinah Numas Groll af die Jedi nur noch weiter geschürt. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie ihren Fehler selbst erkennt, sobald sie mehr über ihr zukünftiges Leben lernt.
Captain Rex hat natürlich nicht ganz Unrecht, dass diese Entscheidung aufgrund des Überfalls auf den Außenposten der Republik, nicht wirklich der Gerechtigkeit entsprach.

Vaney atmet einmal tief durch, ehe sie weiterspricht.

Doch manches Mal kann es wichtig sein, im entscheidenden Moment Milde walten zu lassen.

Der weitaus bedeutendere Grund für die Entscheidung war jedoch der andere. Zwei der Sith waren eindeutig sehr mächtig. Da Jedi Lanaas Zustand instabil war, hielt ich einen siegreichen Ausgang einer Konfrontation als unerreichbar, vor allem, da sie jederzeit Verstärkung vom Stützpunkt erhalten hätten können. Theoretisch hätte es auch eine imperiale Falle sein können, in der Sarinah Numa den Köder spielte. Das Leben einer Padawan und die Vergeltung eines Anschlags auf einen Außenposten rechtfertigen keinen leichtfertig in Kauf genommen Tod dreier Jedi und zweier Soldaten.

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass meine Entscheidung dazu führt, dass in Zukunft mehr Personen darunter leiden werden, doch selbst nach zwei Tagen und einigen Stunden der Meditation halte ich sie für richtig.

Auf das Verhalten von Captain Rex und Jedi Lanaa werde ich in naher Zukunft nochmals eingehen, da ich zuerst nochmals mit beiden sprechen will. Ich werde nun meiner Pflicht nachkommen, Meisterin Eryada von dem Geschehen nochmals persönlich zu berichten.

Möge die Macht uns alle leiten.

Vaney verbeugt sich und das Holo wird beendet.

Community-Plattform: http://vc-rp.de

4

Freitag, 16. August 2013, 08:34

Bericht von Jediritter Nadila Lanaa zur Mission auf Tatooine betreffend Padawan Numa

Zugriff: Ritter / Meister / Tempelsicherheit


Nachdem ich mir einige Zeit genommen habe um durch intensive Meditation mein durch die jüngsten Erreignisse verursachtes emotionales Gleichgewicht wieder weitesgehend her zu stellen, bin ich nun bereit die Geschehnisse aus meiner Sicht zu schildern.

Ich hege demütig die Hoffnung das meine Zeilen zur Aufklärung und zufriedenstellenden Folgereaktionen seitens des Ordens führen wird.

Nachdem ich aus meines Genesungsphase aus der spezial Klinik auf Coruscant nach Thyton zurück kehren wollte , erreichte mich die Nachricht das Padawan Sarinah Numa auf Tatooine vermisst wurde.
Noch vor Kurzem war sie mit meinem ehemaligen Padawan daran beteiligt mich aus den Händen eines Mandalorianers direkt von Tatooine zu retten,was mich vorerst veranlasste zu glauben das sie in dieser Angelegenheit eigene Nachforschungen anstellen würde.

Das anschließende Briefing jedoch konfrontierte mich mit einer völlig neuen Situation mit der ich in dieser Form nicht gerechnet hatte.

Man verdächtigte Padawan Numa mit dem Sith-Imperium gemeinsame Sache zu machen und am Überfall auf einen republikanischen Außenposten beteiligt gewesen zu sein bei dem loyale Bürger der Republik zu Tode gekommen sein.

Zur näheren Erläuterung : Ich kenne Padawan Numa seit sie von meinem ehemaligen Meister Tarvin Yarom angenommen wurde. Unsere erste gemeinsame Zeit erlebten wir auf Alderaan wo sie noch sehr unter mangelndem Selbstvertrauen zu leiden hatte.
Ich erkannte bereits ihr Potential und nahm mich mit einverständnis von Meister Yarom dem Problem an um sie zu stärken und ihr so ihre Ausbildung etwas zu erleichtern,da Meister Yarom selber nicht immer die Möglichkeiten hatte sich so um sie zu kümmern wie es vielleicht angebracht gewesen wäre.

In dieser Zeit entwickelte ich für sie bereits schwesterliche Gefühle,die ich auch gerne zuließ .
Padawan Numa war völlig pazifistisch eingestellt und hatte bereits damals gewisse Schwierigkeiten sich mit dem Lichtschwert als solches auseinander zu setzen. Jede Form von aggressivem Vorgehen lehnte sie kategorisch ab.
Da sich daran im Grundsatz in den folgenden Jahren nichts änderte,waren eben diese Neuigkeiten für mich außerhalb meiner Vorstellungskraft.

Die Suchmission begann ohne irgend welche Auffälligkeiten. Alles entwickelte sich wie ein Routineauftrag und endete verhältnismäßig zügig mit dem Aufspüren der Zielperson.

Padawan Numa stand völlig ruhig am Rand einer Felsklippe und erweckte auf mich beinahe den Eindruck uns erwartet zu haben. Ich konnte jedenfalls keinerlei Überraschung an ihrer Person wahrnehmen. Sie schien ruhig und gefasst.

Beinahe erleichtert sie gesund und munter wieder zu sehen trat ich vor und begann sie in ein Gespräch zu verwickeln , welches zu Beginn auch zwanglos und wenig auffällig verlief.

Nach kurzer Zeit nahm das Gespräch allerdings eine unerwartete Wendung.
Padawan Numa ergriff die Initative und nannte mir eine Reihe persönlicher Informationen welche ich an Meisterin Eryada übermitteln sollte.
Aufgrund der persönlichen Natur dieser Informationen werde ich diese hier nicht ausführen.

Recht schnell wurde nun klar das Padawan Numa nicht mehr die Padawan war welche ich kannte und schätzte.
Sie gab sogar freiwillig zu am Überfall beteiligt gewesen zu sein und übernahm die Verantwortung für einen der getöteten Soldaten , welches sie allerdings als Unfall bezeichnete.

Sie gab zu den Lehren der Sith folgen zu wollen um ihre empathischen Fähigkeiten besser kontrollieren zu können und machte auch keinen Hehl daraus das sie die Lehren der Jedi als unzureichend und in Teilen sogar Falsch erachtete.

Spätestens an dieser Stelle folgerte ich aus ihrem Verhalten das sie unter Fremdeinfluß stand. Ob manipuliert oder direkt ferngesteuert vermag ich nicht zu sagen,da ich durch das Auftauchen der Sith in meinem Rücken zusätzlich irritiert wurde.

Es war mir allerdings völlig klar das wir Padawan Numa nicht gehen lassen durften.
Eine Jedi mit empathischen Fähigkeiten alleine an die Sith zu verlieren wäre die Übergabe einer geladenen Waffe mit unkalkulierbaren Potential.
Dazu kam aber das Geständnis an einem Verbrechen gegen die Bürger der Republik beteiligt gewesen zu sein,was uns dazu verpflichtete sie dem Rat vor zu führen. Meinen persönlichen Schmerz über diese Erkenntnis außer acht lassend.

Als sich Padawan Numa von mir abwandte um sich der Gruppe der Sith anzuschließen und auch auf wiederholte Aufforderung stehen zu bleiben nicht fügte , schickte ich einen Machtstoß über den Boden,mit der Absicht den Padawan zu Fall zu bringen was mir auch gelang.
Sie rappelte sich jedoch unbeeindruckt wieder auf und setzte ihren weg zu den beiden sich belauernden Gruppen fort.

Ich weiß nicht mehr genau wie ich mich vor sie setzte ,allerdings gelang es mir irgendwie .und ich machte jetzt unmissverständlich klar das ich sie nicht gehen lassen würde,egal welche Entscheidung sie mir aufzwingen würde. Notfalls bis zur letzten Konsequenz.

Ich bin mir nicht sicher wie es kam aber plötzlich kreuzten wir die Lichtschwerter. Ich vermute das Padawan Numa meine Entschlossenheit deutlich spüren konnte und deshalb zur Waffe griff um ihren Weg selbst frei zu machen.
Nur das eingreifen von Meisterin Vaney Derak verhinderte letztlich eine endgültige Lösung der Situation , in dem sie jede weitere aggressive Vorgehensweise untersagte und Padawan Numa ziehen lies.

Diese schien darüber recht amüsiert und zog ungeschoren von dannen.
Mir steht es nicht zu Meisterin Deraks Entscheidung anzuzweifeln. Dennoch möchte ich anfügen das sich ihre Entscheidung nicht mit meiner deckte.

Möge die Macht uns leiten, Frequenz geschloßen.
42.

5

Samstag, 17. August 2013, 21:15

Der Jedi Meister reibt sich kurz die Stirn. Das also hatte für so viel Gesprächsstoff in den letzten Stunden gesorgt.
Er setzt sich an den Pult, geht den Bericht und die Folgeberichte durch und setzt die Zufriffsrechte richtig.
Hoffentlich hat das nicht schon zu viel Schaden angerichtet...


OOC:

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