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Donnerstag, 29. September 2011, 13:08

Zielstrebig ging die Zabrak auf den Händler zu.
"Tolay, ich brauche wohl deine Hilfe.", sagte sie zu dem älteren, rundlichen Mann.
Ah, welch Überraschung. Miss Sindaro. Wie kann ich helfen?"

Während die Zabrak mit dem Mann im Gespräch vertieft war, fing der Laden an zu wackeln. Dann wackelte er ein zweites Mal. 
Aremi, die inzwischen den Deal mit dem Händler abgeschlossen hatte, schaute sich neugierig um.
"Welcher Idiot fliegt dermaßem tief, dass hier die Regale von den Wänden fallen?
Mit einem Paket unter dem Arm, verließ sie den Laden und erblickte zwei imperiale Landungsboote, die suchend um die Burg kreisten.

Nodan

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142

Donnerstag, 29. September 2011, 13:40

Nodan folgte der Zabrak aus dem Laden und kräuselte die Nase als er die zwei Schiffe landen sah. Das Imperium hatte bisher noch nie etwas Gutes gebracht. Das würde sich hier wohl nicht ändern.

"Noch mehr Freunde von Ihnen?", lies Nodan fallen.
Corruptio optimi quae est pessima

143

Donnerstag, 29. September 2011, 20:52

Aremi fluchte leise und schüttelte dann den Kopf. Das Imperium? Der Planet war ziemlich weit im Äußeren Rand und das imperiale Gebiet nicht weit entfernt. Ob sie wegen ihr hier waren? Oder wegen der Fracht? Vielleicht wegen beidem?
"Hoffen wir es nicht. Jedenfalls bin ich nicht scharf darauf es herauszufinden.", sagte sie zu sich selbst und beantwortete damit ebenfalls Nodans frage. Sie fasste das Paket unter ihrem Arm fester und rannte dann los, zurück zum Schiff.
Sie drehte sich zu Nodan. "Wenn du noch nach Dantooine willst, dann mir nach."

Nodan

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144

Donnerstag, 29. September 2011, 21:42

Nodan nickte ihr zu und folgte ihr auf dem Fuße. Mit imperialen Soldaten oder Sith anzulegen stand ihm zurzeit nicht der Sinn.
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Donnerstag, 29. September 2011, 21:51

Aremi öffnete die Luke erneut mit dem endlosen Zahlencode. ALs die Tür aufschnellte, huschte die Zabrak hindurch und rannte ins Cockpit. Dort angekommen, feuerte sie das gekaufte Ersatzteil eilig in die Ecke und sprang auf ihren Stuhl.
"Schwerkraft ist ein Luxus, den ich mir nicht leisten kann.", merkte sie an und schnallte sich am Stuhl fest.
Sie tippte auf den Armaturen herum und ließ das Triebwerk mit einem Blitzstart aufheulen. Wie ein Pfeil schnitt die Pessimist durch den Wolkenhimmel. Die Instrumente verrieten ihr, dass die beiden imperialen Shuttles ihre Verfolgung aufgenommen hatten.
"Sollten wir ihre Aufmerksamkeit noch nicht gehabt haben, haben wir sie spätestens jetzt.", sagte die Zabrak und tadelte sich innerlich selbst. Vielleicht waren sie gar nicht wegen ihr hier. Aber der Abgang hat sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen und nicht nur auf der Landeplattform.
Erst jetzt drehte sie sich um, um zu gucken, ob Nodan wirklich an Bord war.

Nodan

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146

Freitag, 30. September 2011, 05:15

Für einen Augenblick verharrte Nodan in der Bewegung. Er schaute der Zabrak hinterher die ihn scheinbar völlig zu vergessen hatte. Im Grunde würde diese Frau sicher nicht traurig sein, wäre Nodan einfach auf dem Planeten geblieben. SIe hatte ihn nicht weggeschickt, immerhin. Von der imperialen Mannschaft hätte er mindestens ebenso viel Desinteresse bekommen, wobei er sich das Gegenteil nicht weiter ausmalen wollte.

Nodan schaute in die RIchtung, in die er die Shuttles hat landen sehen. Er schürzte die Lippen und hüpfte auf die sich schliessende Luke. Als sie sich schloss wurden die Triebwerke angelassen. Nodan ahnte, dass er keine Zeit haben würde um ins Cokpit zu gelangen. Er würde keine Zeit mehr für irgendetwas haben. Verflixt, er mochte diese Jedi-Tricks nicht. Im nächsten Moment erschien er in einer der Schlafkabinen und schnallte sich auf dem Bett an.

"Guten Flug.", wünschte er sich selbst. "Wir freuen uns, sie an Bord des größten Pessimisten jeneits des Imperium begrüßen zu dürfen und wünschen ihnen einen angenehmen Aufenthalt an Bord.", murmelte Nodan und nutzt seine ungewollte Pause um einfach die Augen zu schliessen. So schnell würde er vielleicht keinen Schlaf mehr bekommen.
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Freitag, 30. September 2011, 13:28

Wie ein aufgeschreckter Peko-Peko, schnitt die Pessimist durch die Wolken. Man konnte über das Schiff sagen was man wollte, doch sie flog sich traumhaft.
Aremi schaute sich um. Nodan war nicht da. Vermutlich war sie ohne ihn abgehoben. Sicherlich würde er es auch allein schaffen.
Die zwei roten Punkte auf ihrem Radar, berichteten von den imperialen Verfolgern. Die Landungsboote waren jedoch nicht schnell genug, um die Pessimist einzuholen.
Die Zabrak lenkte das Schiff steil nach oben, was aufgrund der defekten künstlichen Schwerkraft ihr fast den Mageninhalt nach außen kehren ließ. Das Schiff zischte regelrecht aus der Atmosphäre und schon fand sich die Zabrak im All wieder. Leider wurde ihr der Blick zu den Sternen verwehrt. Ein imperialer Kreuzer hielt hier seine Position, der bereits einige Jäger in den Raum spuckte.
Das blau leuchtende Abbild eines imperialen Offiziers blitzte im Cockpit auf.
"Unbekannter Frachter, verringern sie die Geschwindigkeit und bereiten sie sich auf eine Inspektion vor."
Aremi dachte nicht darüber nach, der Anfrage nachzukommen. Sicherlich würde er sich nicht auf eine Diskussion einlassen, auf welcher Grundlage sie nun untersucht werden sollte.
Sie programmierte den Sprungcomputer und versuchte Raum zwischen sich und dem Kreuzer zu bringen.
Die Pessimist bebte. Sie waren getroffen. Erst mal nichts Ernstes.
Fünf Jäger tanzten um den Frachter. Mit waghalsigen Manövern versuchte sie dem Feuer auszuweichen. Wenn das so weiter ginge, würde sie bald Staub sein.

Nodan

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148

Freitag, 30. September 2011, 16:01

Nodan bekam von all den Ereignissen nicht besonders viel mit. Zwar spürte er die Vibrationen und der heftigere Schlag ging nicht an ihm vorbei, aber er schrieb dies dem schledchten Zustand des Schiffes zu. Außerdem nahm die Pilotin auf seine Befindlichkeiten sowieso keine Rücksicht. Er dreht sich auf seinem Bett leicht zur Seite. Die Gurte liessen da nicht viel zu, aber bequemer und vor allem friedlicher als im Cokpit war es hier allemal. Nodan fand, dass er ein wenig Ruhe wirklich nötig hatte.

Er begann ein Lied zu summen, eine alte Melodie deren Ursprung er längst vergessen hatte. Mit einem halben Ohr hörte er einen Funkspruch. Der Tonfall schien recht drohend. Nodan legte seine Stirn un Falten. Lange würde seine Ruhepause nicht mehr andauern. Was hatte die Zabrak blos für Ärger am Hals. "Vertrakte Lage.", murmelte er. DIe Frau war eindeutig in Schwierigkeiten, lehnte jede Hilfe ab er kategorisch ab. Mehr noch, sie wurde geradezu abgressiv, wenn man versuchte sie irgendwie verstehen zu wollen.
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Samstag, 1. Oktober 2011, 10:16

Die imperialen Jäger schwirrten wie Insekten um die Pessimist. Immer wieder wurde die Hülle von dem Feuer der Jäger getroffen und ließen das Schiff erzittern.
Der Blick auf den Sprungcomputer ließ keine Zuversicht in Aremi aufkeimen. Vierunddreißigprozent errechnet, informierte sie die Anzeige.
Sie schaltete die Geschütztürmer auf manuell Kontrolle. Von hier aus würde sie niemals das Schiff lenken und die feindlichen Jäger treffen können. Aber welche Wahl hatte sie?
Sie aktivierte die Geschützkontrolle und lenkte die Waffentürme wild feuernd umher. Jede abgegebene Salve dröhnte durch das Schiff. Die Jäger jedoch blieben unbeeindruckt.
Einundvierzigprozent verriet der Sprungcomputer, als zwei Schüsse die Pessimist erneut beben ließen. Jetzt würde es eng werden.

Nodan

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150

Samstag, 1. Oktober 2011, 12:57

Die nächsten Erschütterungen die sich durch das Schif zogen überzeugten Nodan entgültig, dass er nicht länger ausruhen konnte. Er schnallte sich ab und hangelte sich aus der Schlafkabine. Mühsam schob er sich zum Cokpit vor und sah die Zabrak hektisch auf irgendwelche Knöpfe einschlagen. Gleichzeitig meldete sich der Countdown des Naigationscomputers.

"Ich nehme mir einen der Geschütztürme.", stellte Nodan fest, ohne auf eine Zustimmung zu warten. Nodan hangelts sich vor, zwängte sich durch einigen Unwegbarkeiten und nahm dann das Geschütz unter seine Kontrolle. Er zögerte nicht lange und nutzte die Macht um seine Trefferqoute zu optimieren. Nodan machte zwei Jäger aus und einen recht großen Kreuzer. Letzterer würde über die Geschütze dieses kleinen Schiffes nur lachen. MIt den Jägern jedoch würden sie fertig werden.

Es nahm einige Momente in Anspruch bis Nodan sich eingeschossen hatte. Einer der Jäger drehte ab und der andere schien sich für einen Moment beeindrucken zu lassen. Nodan schickte ihm einige Energieladungen hinüber und legte die Stirn in Falten als er das feindliche Schiff für einen kurzen Moment in Flamen stehen sah. Die Macht war ein tödlicher Verbündeter.

Schliesslich mischte sich der Kreuzer in das Geschehen ein. Wuchtig traf etwas die Pessimist und schleuderte Nodan aus seinem Sitz.
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Samstag, 1. Oktober 2011, 14:12

Die Bolzen zischten um den Frachter. Sechsundvierzigprozent.
Plötzlich schwebte eine Stimme neben ihr. Wer will den Geschützturm nehmen? Nodan? Er hatte es wohl doch an Bord geschafft.
Einer der Jäger ging in Flammen auf. Ja, so musste das sein.
Einundsechzigprozent, merkte der Sprungcomputer an und es wirkte fast wie eine Entschuldigung.
Plötzlich bebte das Schiff noch heftiger und die Beleuchtung flackerte für einige Augenblicke. Die Schildanzeige blinkte rot und beschwerte sich über den Einschlag. Diesmal war es nicht das Feuer eines der Jäger. Der Schuss kam direkt vom Kreuzer.
Noch so ein Schuss und sie würden als Feuerball den Nachthimmel von Galidraan schmücken.
Rechne verdammt, rechne!“, brüllte Aremi den Computer an und steuerte die Pessimist wie ein betrunkener Gamorreaner. Dieser Flugstile war sicherlich recht unvorhersehbar für jegliche Angreifer.
Dreiundsiebzigprozent verriet der Computer. Fast geschafft, dachte Aremi.

Nodan

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152

Samstag, 1. Oktober 2011, 16:33

Die Pilotin vollführte waghalsige Manöver und manövrierte sie aus der direkten Schussbahn des Kreuzers hinaus. Zwei weitere Jäger hatten sich an das Heck des Pessimist geheftet und flogen derart dicht auf, dass Nodan fast meinte die Piloten erkennen zu können.

"Fehler.", stellte Nodan fest. Einer der Jäger schien in Reichweite seiner Jedi-Tricks zu sein. Nodan streckte sich nach dem Verstand des feindlichen Piloten aus und erreichte ihn tatsächlich. Wie aus heiterem Himmel änderte der Jäger seinen Kurs und steuerte in den leeren Raum. "Scheint Sehnsucht nach zuhause zu haben.", grinste Nodan und bekam gerade noch mit, wie der andere Jäger erneut das Feuer eröffnete.

Nodan betätigte demn Abzug des Geschützes, doch es passierte nichts mehr. Entgeistert starrte er die Waffe an. "Soll ich mit dem Ding jetzt werfen?", fragte er sich leicht resigniert und stieg zurück ins Cokpit.

"Das Ding da ist kaputt.", gab er zu Protokoll und schnallte sich auf dem Sitz des Coplioten an.
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Sonntag, 2. Oktober 2011, 10:19

Wir können froh sein, dass wir nach dem Treffer des Kreuzers überhaupt noch da sind.“, antwortete die Zabrak zähneknirschend und warf einen Blick auf den Sprungcomputer.
Fast geschafft.“, kommentierte sie den Fortschritt und fluchte noch im gleichen Atemzug, als sich einige rote Punkte auf dem Radar verschoben.
Jetzt wollen sie es wissen. Der Kreuzer nimmt Verfolgung auf.
Der Kreuzer näherte sich schnell und brachte sich für einen erneuten Angriff in Position. Ein Einschlag, würde die Pessimist den Rest geben.
Eine Salve roter Energiebündel wurden vom Kreuzer abgegeben und näherten sich der Pessimist wie ein Kraytdrache einem verwundeten Bantha.
Ein Rucken durchfuhr den Frachter und gebannt starrte Aremi auf die Anzeigen. Dann passierte es. Die Sterne zogen sich immer länger und verwandelten sich in die sichere Zuflucht, den Hyperraum.
Woohoo!“, brüllte die Zabrak und lachte, als sie es offensichtlich geschafft hatten. Wieder war sie dem Tod von der Schippe gesprungen. Sie genoss den Augenblick und das seltene Gefühl wirklich lebendig zu sein.

Nodan

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154

Sonntag, 2. Oktober 2011, 11:17

Nodan blähten die Wangen auf als er in den Sitz gedrückt wurde. Einen Moment rang er nach Atem, dann entspannten sich seine Muskeln wieder. Sie hatten es geschafft, zumindest für diesen Augenblick.

"Das war knapp.", gab Nodan an und schnallte sich wieder ab. Besser, er würde nicht zu lange in der Nähe der Pilotin verweilen. Sie schien sich durch alles was er tat oder nicht tat, angegriffen zu fühlen. Eigentlich lagen ihm noch einige Dinge auf der Zunge. "Ich bin dann wieder hinten.", stellte er fest und schob sich in Richtung Cokpit-Ausgang.
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Sonntag, 2. Oktober 2011, 19:51

Aremi kümmerte sich nicht weiter um Nodan. Lieber kontrollierte sie alle Anzeigen und behielt ein Auge auf den Energieschwankungen. Zum Glück war die künstliche Schwerkraft defekt. Wenn dieses System noch Energie gezogen hätte, wäre der Hyperantrieb sicherlich nicht mehr angesprungen.

So verging die Zeit. Die Zabrak studierte alle Daten die der Monitor anzeigte oder verlor sich im blauen Strudel des Hyperraums.

Dann war es endlich soweit. Der Computer blinkte auf. Sie würden bald Dantooine erreichen.
Der blaue Strudel veränderte sich und wich langsam den Sternen und einem Planeten, direkt vor ihnen.
Plötzlich flackerten die Lichter, ein lautes Zischen hallte durch das ganze Schiff und eine Warnleuchte blinkte vor Aremis Nase auf. Der Hyperraumgenerator war durchgebrannt. Aremi seufzte. Das würde sie wohl die Credits kosten, die sie mit dieser Lieferung verdienen würde.
Sie tippte auf der Komeinheit herum.
"Hier die Raving Pessimist an Bodenkontrolle. Erbitten Wegpunkte für eine Landung im Minen-Außenposten.", sagte Aremi und ihre Stimme klang gewohnt monoton.
"Wegpunkte werden übermittelt, Raving Pessimist. Guten Flug.", antwortete die Stimme aus den Lautsprechern.
Langsam schwenkte die Pilotin den alten Frachter und folgte den übermittelten Wegpunkten. Jetzt müsste die Kiste nur noch die Landung überstehen.

Nodan

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156

Montag, 3. Oktober 2011, 05:06

Es knirschte bedenklich im Schiff als die Pessimist aus dem Hyperraum kam. Nodan wachte auf, schnallte sich ab und schob sich in Richtung Cokpit. Gerade als er sich dort angeschnallt hatte ertönten eine Reihe Warnsignale. Sie schienen bereits im Landeanflug zu sein, jedoch war die Pessimist drauf und dran bereits einige Kilometer vor dem Landeplatz den Dienst quitieren zu wollen.

Aus Richtung Maschinenraum begann Rauch ins Schiff zu quellen. Man konnte es zwar noch nicht sehen, aber Nodan roch es sehr deutlich. "Das hat noch gefehllt.", murrte er, schnallte sich wieder ab und schob sich in Richtung des Ausgangs aus seinen SItz. Aus seinem Beutel nahm er das Mundstück eines kleinen Atmungsgerätes und biss darauf.

Seine Augen begannen bereits weit vor dem Maschinenraum zu tränen. Die SIcht wurde immer schlechter, der Rauch immer stärker und zum beissenden Gestank gesellte sich nun der unverkennbare Schein von Feuer.

Das Warnsignal für die äußere Hülle begann zu jaulen und die Stimme einer netten Damen verkündete: "Bruch in der äußeren Hülle. Bitte begeben sie sich zu den Ausgängen. Bruch in der äußeren Hülle."
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Montag, 3. Oktober 2011, 16:56

Zu den Ausgängen?, dachte Aremi. Jetzt auszusteigen, würde sicherlich nicht die beste Lösung sein. Wenn sie doch bloß noch eine Rettungskapsel an Bord hätte. Aber würde sie diese dann wirklich nutzen?
Das Schiff bebte, ruckelte und wackelte und überall fing es an zu zischen. In so schlechtem Zustand war die Pessimist seit langer Zeit nicht mehr gewesen. Wann wurde sie auch jemals von einem imperialen Kreuzer beschossen?

Die Hülle quietschte und alles Knarrte. Die Zabrak versuchte das Steuer möglich ruhig zu halten und das Eintauchen in die Atmosphäre so reibungslos wie möglich.
Eine weitere Warnleuchte meldete sich blinkend. Aremi hatte keine Zeit sich darum zu kümmern. Was immer es war, es bedeutete eh nichts Gutes.
Dann plötzlich durchschnitt der Frachter eine Wolkendecke und wie durch diese aufgefangen, ließ das Knarren und Quietschen schlagartig nach. Sie hatten es geschafft.

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Montag, 3. Oktober 2011, 18:39

Unsanft landete Nodan auf dem Boden. Die Schwerkraft hatte sie wieder. Sie schienen es geschafft zu haben. Da der Aufprall die Luft aus Nodans Lungen trieb, hatte er keine Zeit sich zu freuen. Er rutschte einige Meter zurück ins Cokpit und sties mit den Füßen gegen den Pilotensitz.

"Ouch!", entfuhr es ihm und sein Knöchel meldete sich unter lautem Protest. Nodan zog sich an dem SItz hoch und humpelte zum SItz des Copiloten. Mit verzogenem Gesichtsausdruck schnallte er sich an und sties leise Flüche aus.

"Na, dann bedanke ich mich schon mal für den Transfer.", sties Nodan hervor und fing an seinen Job als Copiloten aufzunehmen. Er machte einige EInstellungen, justierte Triebwerke und Trägheitsdämpfer und startete einige Standartprozeduren für den Landeanflug.
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Montag, 3. Oktober 2011, 19:04

Das Rumpeln oder Gezerrte an ihrem Stuhl, ließ die Zabrak Nodan durchgehen. Immerhin hatten sie gerade einen holprigen Flug hinter sich und das Adrenalin in Aremi Adern stimmte sie zufrieden.
Die Pessimist flog über die weiten Ebenen von Dantooine, wo neben den Piket- und Bolherden nur selten die Hütten von Farmer auftauchten. Dann erreichten sie den Minen-Außenposten.
Die Pessimist dreht sich ein wenig und landete dann mehr oder minder elegant auf der Plattform. Ein letztes scheppern durchfuhr das Schiff. Nun hatten sie wieder festen Boden unter dem Schiff.
Aremi drehte sich zu Nodan. "Ein Kinderspiel, hm?"

Nodan

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Dienstag, 4. Oktober 2011, 06:53

"Ja, ein Kinderspiel.", wiederholte Nodan etwas heiser und vermied es die Zabrak anzusehen. Er wollte diese Frau am Ende der Reise nicht erneut von ihrer herrischen und agressiven Seite erleben. Die anderen Schwierigkeiten genügten ihm fürs Erste. Er zog den Fuß an und rieb sich die Zehen durch den Schuh hindruch. Auf Dantooine würde er versuchen etwas zur Ruhe zu kommen und seine Blessuren auszukurieren.

"Ihr löscht die Fracht und fliegt dann gleich weiter, nehme ich an?"
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